Trainer-Ecke · Klettern

Klettern trainieren, von den ersten Schritten bis zu den Erwachsenen

Wählen Sie Ihre Kategorie, finden Sie eine Übung. Die Leitfäden erläutern die Quellen, die Wertungen und die Sicherheitsregeln.

Für den Vereinsalltag (Mitglieder, Beiträge, Anwesenheit, Material) siehe Paak, Software für Schweizer Klettervereine.

Quellen und Überblick

Eine kostenlose Wissensbasis auf der Grundlage der Texte der Verbände: die Regeln von World Climbing (früher IFSC, Januar 2026), die Pässe der FFME, die Kletterscheine des DAV, J+S Sportklettern und Swiss Climbing / SAC, USA Climbing, jeweils als solche zitiert. Klettern wird auf drei verschiedene Arten gewertet (Bouldern, Lead, Speed) und nach Skalen bewertet, die man nie mischen darf. Die Sicherheit beruht hier auf einer Kompetenz, dem Sichern, die ein Pass bescheinigt, und nicht auf einem Kontaktalter. Das einzige medizinische Verbot, das die gelesenen Texte für Jugendliche wiederholen, betrifft die Finger: kein Campus-Training vor 18. Kein Programm zur Verletzungsprävention hat sich bei Kletterern bewährt (Literaturübersicht vom 28. Oktober 2026): Was die Forschung stützt, ist eine Regel, kein Programm.

Geometrisches Motiv des Banners: eine Kletterwand im Profil, mit Griffen und einer Seillinie, in goldener Linie auf Marineblau. Der Hintergrund zeigt eine Kletterwand im Profil: die Wand, sechs Griffe, eine gestrichelte Seillinie und den Boden mit einer Matte. Dekorativ und ohne Masse: die einzigen Zahlen des Banners stehen daneben.
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Was die Verbände wirklich über das Klettern von Jugendlichen veröffentlichen

World Climbing, FFME, DAV, Swiss Climbing und USA Climbing nebeneinander. Disziplinen, Schwierigkeitsgrade, Sichern, Finger von Jugendlichen: belegt, datiert, vergleichbar.

30 publizierte Übungen
8 Leitfäden
5 Verbände nebeneinander gelesen

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Die Schwerpunkte ändern sich von Stufe zu Stufe. Was gleich bleibt: Das Sichern wird vor jeder Route zu zweit geprüft, und die Finger von unter 18-Jährigen werden nicht belastet.

Tun

  • Der weisse Pass als Rahmen für das Sichern: das Seil im Sicherungsgerät, das Gerät am Anseilring, der Schraubkarabiner geschlossen, eine Hand hinter der Bremse, Ablassen mit mässiger Geschwindigkeit (FFME). Der Kletterschein Toprope des DAV deckt dieselben Handlungen ab; einzelne Sektionen verlangen ihn ab etwa 10 Jahren, andere ab 14.
  • Tritte und Gleichgewicht vor der Kraft: mit den Beinen drücken, die Arme gestreckt (FFME, weisser Pass), dann Gleichgewichtsbewegungen und Klettern in Seitstellung (oranger Pass).
  • Die Höchsthöhe der Jugendboulder kennen: Die FFME begrenzt sie auf 3,5 m in U13, 4 m in U15 und 4,5 m ab U17 (Kategorien und Formate der offiziellen Wettkämpfe, 10. Oktober 2025).

Vermeiden

  • Campus-Training und belastete Hänge: vor 18 nicht empfohlen. Die Wachstumsfugen-Fraktur des Fingers betrifft vor allem 13- bis 15-Jährige; die veröffentlichten Fälle reichen von 10 bis 18, Durchschnittsalter 14.
  • Das Alter vor den Pass stellen: Der DAV legt für seinen Kletterschein pro Sektion ein Alter fest (in Düsseldorf etwa 10 für Toprope und 12 für Vorstieg), die FFME veröffentlicht keines.
  • Einen Vorstiegssturz lehren, bevor der gelbe Pass da ist: Die FFME lehrt zuerst, einen kleinen Sturz zu halten (gelb), dann den dynamischen Sturz (orange).

Die Übungen 30 Übungen

Nach Thema filtern. Die Übungen zu Sichern, Spotten und Stürzen zitieren die Anweisungen der FFME und des DAV in ihren Trainerhinweisen; die einzige Speed-Übung ist die Einführung des orangen Passes, denn kein Verband veröffentlicht eine Übung für die Standardroute.

Leise FüsseKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 8 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.12345ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Leise Füsse

Jeden Fuss präzise und leise auf den Tritt setzen, ohne Schleifen oder Nachkorrigieren, um Trittgenauigkeit und Gewicht über den Füssen aufzubauen.

u9u13u17sen niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eine leichte Quergang- oder Toprope-Route auf Henkeln und grossen Tritten; Trainer oder Partner hört auf Trittgeräusche.
Was trainiert wird
Jeden Fuss präzise und leise auf den Tritt setzen, ohne Schleifen oder Nachkorrigieren, um Trittgenauigkeit und Gewicht über den Füssen aufzubauen.
Publizierter Rahmen
Blick zum Fuss, bevor er landet.
Der Ablauf
Jeden Fuss präzise und leise auf den Tritt setzen, ohne Schleifen oder Nachkorrigieren, um Trittgenauigkeit und Gewicht über den Füssen aufzubauen. Eine leichte Quergang- oder Toprope-Route auf Henkeln und grossen Tritten; Trainer oder Partner hört auf Trittgeräusche. Langsam klettern; den Fuss anschauen, einmal setzen, belasten. Jedes hörbare Schleifen oder Rutschen = diesen Zug wiederholen. Betonung auf Hochdrücken mit den Beinen, gestreckte Arme.
Trainerhinweise
Blick zum Fuss, bevor er landet. Ein Setzen, dann Gewicht geben. Mit den Beinen drücken; Arme gestreckt lassen, um die Unterarme zu schonen. Leise Füsse = präzise Füsse.
Schwieriger machen
Kleinen Überhang oder kleinere Tritte hinzufügen; letzten Tritt mit geschlossenen Augen für Fortgeschrittene.
Leichter machen
Flachere Platte, grosse Tritte, ein Zug nach dem anderen, Trainer benennt jeden Fuss.
Mit den Beinen drückenKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.21ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Mit den Beinen drücken

Eine leichte Route klettern und dabei aus den Füssen nach oben drücken, mit gestreckten Armen lernen, dass die Beine den Körper bewegen und die Arme nur balancieren.

u9u13u17sen niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Leichter senkrechter Toprope oder tiefer Quergang mit guten Tritten; eine Markierung auf Hüfthöhe, die durch Beindruck erreicht wird.
Was trainiert wird
Eine leichte Route klettern und dabei aus den Füssen nach oben drücken, mit gestreckten Armen lernen, dass die Beine den Körper bewegen und die Arme nur balancieren.
Publizierter Rahmen
Gestreckte Arme sparen Kraft; gebeugte Arme ermüden die Unterarme.
Der Ablauf
Eine leichte Route klettern und dabei aus den Füssen nach oben drücken, mit gestreckten Armen lernen, dass die Beine den Körper bewegen und die Arme nur balancieren. Leichter senkrechter Toprope oder tiefer Quergang mit guten Tritten; eine Markierung auf Hüfthöhe, die durch Beindruck erreicht wird. Den Fuss hoch setzen, dann mit gestreckten Armen darauf aufstehen, bis die Hüfte steigt; erst dann den nächsten Handgriff nehmen. Zug für Zug wiederholen.
Trainerhinweise
Gestreckte Arme sparen Kraft; gebeugte Arme ermüden die Unterarme. Auf dem hohen Fuss aufstehen, bevor man greift. Die Beine arbeiten lassen. Hüfte steigt zuerst, Hände folgen.
Schwieriger machen
Steilere Wand; grössere Abstände zwischen den Händen, damit die Beine mehr leisten.
Leichter machen
Platte mit grossen Tritten; Trainer hilft bei der Trittsetzung.
Gewichtsverlagerung und GleichgewichtKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.12ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Gewichtsverlagerung und Gleichgewicht

Den Schwerpunkt vor jedem Handzug präzise über den tragenden Fuss verlagern und so die Gleichgewichtsbewegungen aufbauen, die das FFME-Orange 'mouvements d'équilibre' nennt.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Senkrechter bis leicht überhängender Toprope; Tritte, die eine klare Verlagerung links-rechts erzwingen.
Was trainiert wird
Den Schwerpunkt vor jedem Handzug präzise über den tragenden Fuss verlagern und so die Gleichgewichtsbewegungen aufbauen, die das FFME-Orange 'mouvements d'équilibre' nennt.
Publizierter Rahmen
Hüfte über dem Fuss, nicht zwischen den Füssen.
Der Ablauf
Den Schwerpunkt vor jedem Handzug präzise über den tragenden Fuss verlagern und so die Gleichgewichtsbewegungen aufbauen, die das FFME-Orange 'mouvements d'équilibre' nennt. Senkrechter bis leicht überhängender Toprope; Tritte, die eine klare Verlagerung links-rechts erzwingen. Vor jedem Griff die Hüfte vollständig über den belasteten Fuss verlagern, bis der andere Fuss abheben könnte. Kurz halten, das Gleichgewicht spüren, dann eine Hand bewegen.
Trainerhinweise
Hüfte über dem Fuss, nicht zwischen den Füssen. Das Gleichgewicht testen: könnte der freie Fuss abheben?. Leise und langsam bewegen. Gleichgewicht zuerst, Kraft danach.
Schwieriger machen
Einen Handgriff wegnehmen, sodass allein das Gleichgewicht die Position hält; ein kleines Aufmanteln ohne Sprung hinzufügen.
Leichter machen
Einen zweiten Handgriff zur Sicherheit hinzufügen; Tempo verlangsamen.
Seitlich, Hüfte zur WandKletterschema, Frontalansicht (Überhang): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.12ANSICHT · ÜBERHANG
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Seitlich, Hüfte zur Wand

Die Hüfte zur Wand drehen, um den Massenschwerpunkt näher zu bringen und die Reichweite zu vergrössern, das seitliche Klettern, das das FFME-Orange einführt.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Senkrechter oder überhängender Boulder/Route mit Seitgriffen, die das Eindrehen belohnen.
Was trainiert wird
Die Hüfte zur Wand drehen, um den Massenschwerpunkt näher zu bringen und die Reichweite zu vergrössern, das seitliche Klettern, das das FFME-Orange einführt.
Publizierter Rahmen
Hüfte zur Wand verkürzt den Weg zum nächsten Griff.
Der Ablauf
Die Hüfte zur Wand drehen, um den Massenschwerpunkt näher zu bringen und die Reichweite zu vergrössern, das seitliche Klettern, das das FFME-Orange einführt. Senkrechter oder überhängender Boulder/Route mit Seitgriffen, die das Eindrehen belohnen. An einem Seitgriff die gleichseitige Hüfte zur Wand drehen, sodass die Schulter zum Griff sinkt; mit der Gegenhand weit greifen, dann wieder frontal, um die Füsse zu setzen.
Trainerhinweise
Hüfte zur Wand verkürzt den Weg zum nächsten Griff. Die Schulter zum Seitgriff senken. Wieder frontal, um die Füsse zu setzen. Spüren, wie die Reichweite grösser wird, wenn man eindreht.
Schwieriger machen
Zwei Seitgriffe verketten, links dann rechts; ein Eindrehen hinzufügen.
Leichter machen
Die Hüftdrehung am Boden üben, dann an einem einzelnen Zug.
Ausstellen (Flagge)Kletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 3 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.12ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Ausstellen (Flagge)

Ein freies Bein ohne Tritt als Gegengewicht nutzen, um das Wegdrehen des Körpers zu verhindern (die 'Scheunentür') und eine Hand freizumachen.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Boulder oder Route, wo die Griffanordnung die Hüfte wegdrehen würde (versetzte Griffe).
Was trainiert wird
Ein freies Bein ohne Tritt als Gegengewicht nutzen, um das Wegdrehen des Körpers zu verhindern (die 'Scheunentür') und eine Hand freizumachen.
Publizierter Rahmen
Das freie Bein stoppt das Scheunentür-Drehen.
Der Ablauf
Ein freies Bein ohne Tritt als Gegengewicht nutzen, um das Wegdrehen des Körpers zu verhindern (die 'Scheunentür') und eine Hand freizumachen. Boulder oder Route, wo die Griffanordnung die Hüfte wegdrehen würde (versetzte Griffe). Vor dem Greifen das freie Bein quer oder hinter den Körper schwingen, um auszugleichen; leicht gegen die Wand drücken oder in der Luft ausstellen; dann die Hand bewegen, ohne dass die Hüfte dreht.
Trainerhinweise
Das freie Bein stoppt das Scheunentür-Drehen. Auf der Seite ausstellen, die von der greifenden Hand weg zeigt. Kleiner Druck, grosse Gleichgewichtswirkung. Die Hand erst bewegen, wenn der Körper ruhig ist.
Schwieriger machen
Varianten Rückwärts- und Innenausstellen; an steilerem Gelände.
Leichter machen
Zuerst einen echten Tritt für das hintere Bein nutzen, dann entfernen.
Eindrehen (Backstep)Kletterschema, Frontalansicht (Überhang): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.12ANSICHT · ÜBERHANG
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Eindrehen (Backstep)

Das Knie auf einer Aussenkante nach unten und innen drehen, um einen Seitgriff zu fixieren, die Hüfte zur Wand zu bringen und die Reichweite am Steilen zu vergrössern.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Überhängender Boulder/Route mit gegenläufigen Tritten und einem Seitgriff.
Was trainiert wird
Das Knie auf einer Aussenkante nach unten und innen drehen, um einen Seitgriff zu fixieren, die Hüfte zur Wand zu bringen und die Reichweite am Steilen zu vergrössern.
Publizierter Rahmen
Aussenkante, das Knie dreht nach unten und innen.
Der Ablauf
Das Knie auf einer Aussenkante nach unten und innen drehen, um einen Seitgriff zu fixieren, die Hüfte zur Wand zu bringen und die Reichweite am Steilen zu vergrössern. Überhängender Boulder/Route mit gegenläufigen Tritten und einem Seitgriff. Einen Fuss auf eine Aussenkante setzen, das Knie nach unten/innen drehen, sodass die Hüfte an die Wand presst und die Gegenseite streckt; fixieren und mit der hohen Hand weit greifen.
Trainerhinweise
Aussenkante, das Knie dreht nach unten und innen. Das Eindrehen fixiert dich - weniger Armzug nötig. Hüfte presst an die Wand. Stark am Steilen zum Ausruhen und Greifen.
Schwieriger machen
Eindrehen unter einem Dach verketten; nutzen, um im Vorstieg eine Exe zu erreichen.
Leichter machen
Die Kniedrehung tief üben, Hände an Henkeln.
AufmantelnKletterschema, Frontalansicht (Platte): 2 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.1ANSICHT · PLATTE
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)

Aufmanteln

Auf einen hohen Fuss aufstehen (Rock-over) oder sich auf ein Band drücken (Aufmanteln), mit Gleichgewicht und Beindruck statt Ziehen.

u9u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein hoher Tritt oder ein Mantel-Absatz an einer Platte oder einem Boulder-Ausstieg.
Was trainiert wird
Auf einen hohen Fuss aufstehen (Rock-over) oder sich auf ein Band drücken (Aufmanteln), mit Gleichgewicht und Beindruck statt Ziehen.
Publizierter Rahmen
Hüfte über dem hohen Fuss vor dem Aufstehen.
Der Ablauf
Auf einen hohen Fuss aufstehen (Rock-over) oder sich auf ein Band drücken (Aufmanteln), mit Gleichgewicht und Beindruck statt Ziehen. Ein hoher Tritt oder ein Mantel-Absatz an einer Platte oder einem Boulder-Ausstieg. Den Fuss hoch setzen, die Hüfte darüber verlagern, dann mit Beindruck aufstehen; beim Aufmanteln die Handfläche nach unten drücken und den Fuss nachziehen, während der Körper steigt.
Trainerhinweise
Hüfte über dem hohen Fuss vor dem Aufstehen. Drücken, nicht ziehen, zum Aufstehen. Beim Aufmanteln die Handfläche flach drücken. Langsam und ausbalanciert schlägt erzwungen und schnell.
Schwieriger machen
An einem Boulder-Ausstieg aufmanteln; Rock-over zu einem entfernten Griff.
Leichter machen
Niedrigerer Absatz; ein Handgriff oben, der beim Aufstehen hilft.
Dyno und KoordinationKletterschema, Frontalansicht (Überhang): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.12ANSICHT · ÜBERHANG
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)Landezone (Matte)

Dyno und Koordination

Einen explosiven, koordinierten Zug erzeugen, bei dem Hände (manchmal Füsse) die Wand verlassen, um einen Griff ausserhalb der statischen Reichweite zu erreichen, wie das FFME-Orange-Bouldern dynamische Bewegung einführt.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein niedriger Boulder mit dicken Matten und freier Landung; ein erreichbarer Dyno zwischen guten Griffen.
Was trainiert wird
Einen explosiven, koordinierten Zug erzeugen, bei dem Hände (manchmal Füsse) die Wand verlassen, um einen Griff ausserhalb der statischen Reichweite zu erreichen, wie das FFME-Orange-Bouldern dynamische Bewegung einführt.
Publizierter Rahmen
U17: Füsse bleiben auf den Tritten (kein Dyno ohne Füsse).
Der Ablauf
Einen explosiven, koordinierten Zug erzeugen, bei dem Hände (manchmal Füsse) die Wand verlassen, um einen Griff ausserhalb der statischen Reichweite zu erreichen, wie das FFME-Orange-Bouldern dynamische Bewegung einführt. Ein niedriger Boulder mit dicken Matten und freier Landung; ein erreichbarer Dyno zwischen guten Griffen. Die Beine laden, leicht absenken, dann nach oben drücken und den Zielgriff fassen, das Ausschwingen abfangen; kontrollierter Kontakt (ein Klatschen ist keine Kontrolle) ist das Ziel.
Trainerhinweise
Die Kraft kommt aus den Beinen, nicht den Armen. Der Blick fixiert den Zielgriff. Fassen und abfangen - das Ausschwingen kontrollieren. Landung freimachen und spotten vor grossen Dynos.
Schwieriger machen
Längerer Dyno; Doppel-Dyno (Füsse ab) nur für Erwachsene mit freier Matte.
Leichter machen
Kleiner Pop zwischen Henkeln, Füsse bleiben dran; erst statische Reichweite.
Lesen vom BodenKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, der Seil- oder Blickverlauf.1234ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererSeilverlauf / BlicklinieGriff (Hand)

Lesen vom Boden

Eine Route oder einen Boulder vom Boden lesen - Griffe, Abfolge, Ruhepunkte und Klippositionen erkennen - dann wie gelesen klettern, die Fähigkeit, die das FFME-Orange 'lire une section de voie' nennt.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eine unbekannte Toprope-Route oder ein Boulder auf oder knapp unter dem Niveau des Kletterers.
Was trainiert wird
Eine Route oder einen Boulder vom Boden lesen - Griffe, Abfolge, Ruhepunkte und Klippositionen erkennen - dann wie gelesen klettern, die Fähigkeit, die das FFME-Orange 'lire une section de voie' nennt.
Publizierter Rahmen
Jeden Griff benennen und welche Hand/welcher Fuss ihn nimmt.
Der Ablauf
Eine Route oder einen Boulder vom Boden lesen - Griffe, Abfolge, Ruhepunkte und Klippositionen erkennen - dann wie gelesen klettern, die Fähigkeit, die das FFME-Orange 'lire une section de voie' nennt. Eine unbekannte Toprope-Route oder ein Boulder auf oder knapp unter dem Niveau des Kletterers. Vom Boden aus jeden Griff und die Hand-/Fussabfolge laut zeigen, markieren, wo man ruht und (im Vorstieg) wo man klippt; dann klettern und mit dem Plan vergleichen.
Trainerhinweise
Jeden Griff benennen und welche Hand/welcher Fuss ihn nimmt. Die Ruhepunkte finden, bevor man den Boden verlässt. Im Vorstieg die Klippositionen planen. Danach das Klettern mit dem Plan vergleichen.
Schwieriger machen
Eine schwerere Route lesen; einmal lesen, dann ohne erneutes Schauen klettern.
Leichter machen
Nur die ersten Züge lesen; Trainer liest mit.
Dekorativer Streifen: feine Linien einer Kletterwand im Profil (die Wand, drei Griffe, eine gestrichelte Seillinie, der Boden und eine Matte); diese Übung hat keine Skizze.

Sechs-Minuten-Beobachtung

Die Wettkampf-Beobachtungsphase im Vorstieg üben: eine Onsight-Route in fester Zeit lesen und eine vollständige Abfolge aufbauen, analog zur 6-minütigen kollektiven Beobachtung von World Climbing.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Die Wettkampf-Beobachtungsphase im Vorstieg üben: eine Onsight-Route in fester Zeit lesen und eine vollständige Abfolge aufbauen, analog zur 6-minütigen kollektiven Beobachtung von World Climbing. Eine unbekannte Vorstiegsroute; ein Timer auf 6 Minuten; die Kletterer beobachten als Gruppe vom Boden. Innerhalb der 6 Minuten jeden Zug mental abbilden, Ruhepunkte und Klips markieren, ein Tempo wählen; dann die Route onsight klettern, ein wertender Versuch.
Trainerhinweise
Die ganze Zeit nutzen; das Lesen nicht überstürzen. Die Crux-Sequenz einprägen. Klips aus stabilen Positionen planen. Ein Versuch - bis zum Umlenker einteilen.
Schwieriger machen
Auf 40 Sekunden verkürzen (die Einzelbeobachtung); schwerere Route.
Leichter machen
Die Zeit verlängern; einem Partner erlauben, die Methode zu besprechen.
Dekorativer Streifen: feine Linien einer Kletterwand im Profil (die Wand, drei Griffe, eine gestrichelte Seillinie, der Boden und eine Matte); diese Übung hat keine Skizze.

Lesen dann festlegen

Ein Spiel: die Route/den Boulder einmal lesen, dann ohne Zögern und ohne Nachgreifen klettern, um Entschlossenheit im Onsight-Format zu trainieren.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Ein Spiel: die Route/den Boulder einmal lesen, dann ohne Zögern und ohne Nachgreifen klettern, um Entschlossenheit im Onsight-Format zu trainieren. Zwei Kletterer treten am selben unbekannten Problem an; einmal lesen, dann klettern; ein Punkt für höher mit weniger Zögern. Nach einmaligem Lesen durchgehend klettern; jede Pause zum Nachlesen oder Nachgreifen kostet einen Punkt. Der höhere, flüssigere Kletterer gewinnt die Runde.
Trainerhinweise
Dem Lesen vertrauen und sich bewegen. Zögern am Steilen verbrennt Kraft. Sich zum nächsten Griff festlegen - kontrollieren, nicht klatschen. Flüssigkeit schlägt Geschwindigkeit.
Schwieriger machen
Eine Route am Limit onsight; ein Zeitlimit hinzufügen.
Leichter machen
Zwei Lesevorgänge erlauben; niedrigere Schwierigkeit.
Partnercheck (vor jeder Kletterei)Kletterschema, Seitenansicht (senkrecht): der Kletterer und der Sicherer, der Seil- oder Blickverlauf.1234PROFIL · SENKRECHT
der Klettererder Sicherer / SpotterSeilverlauf / Blicklinie

Partnercheck (vor jeder Kletterei)

Der obligatorische gegenseitige Check von Gurt, Anseilknoten und Sicherungsgerät vor jeder Seilkletterei - die Standard-Sicherheitsmassnahme, Punkt für Punkt abgearbeitet.

u13u17sen niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Kletterer eingebunden, Sichernder bereit; beide stehen sich gegenüber, bevor der Boden verlassen wird.
Was trainiert wird
Der obligatorische gegenseitige Check von Gurt, Anseilknoten und Sicherungsgerät vor jeder Seilkletterei - die Standard-Sicherheitsmassnahme, Punkt für Punkt abgearbeitet.
Publizierter Rahmen
1 Gurtschnallen · 2 Achterknoten + Sicherungsknoten · 3 Seil im Gerät, Karabiner verschlossen · 4 auf Freigabe warten.
Der Ablauf
Der obligatorische gegenseitige Check von Gurt, Anseilknoten und Sicherungsgerät vor jeder Seilkletterei - die Standard-Sicherheitsmassnahme, Punkt für Punkt abgearbeitet. Kletterer eingebunden, Sichernder bereit; beide stehen sich gegenüber, bevor der Boden verlassen wird. Punkt für Punkt abarbeiten: Gurtschnallen zurückgefädelt; Achterknoten vollständig mit Sicherungsknoten; Seil korrekt im Gerät am Anseilring, Schraubkarabiner geschlossen; auf das Startzeichen warten, bevor geklettert wird.
Trainerhinweise
FFME (blanc), verbatim: 'Vérifier mon équipement et mon encordement et les faire vérifier par mon assureur' / 'Attendre le feu vert du moniteur pour grimper'. FFME-Gerätecheck, verbatim: 'Installer correctement la corde dans le frein d'assurage, placer ce dernier sur le pontet et verrouiller le mousqueton de sécurité'. DAV, verbatim: 'Der Partnercheck ... muss bewusst Punkt für Punkt abgearbeitet werden'. Kletterer und Sichernder bestätigen jeden Punkt laut. Keine Kletterei beginnt, bevor der Check vollständig ist.
Schwieriger machen
Der Sichernde findet einen absichtlich eingebauten Fehler (offener Karabiner, nicht zurückgefädelte Schnalle).
Leichter machen
Der Trainer führt den Check laut, die Kletterer wiederholen jeden Punkt.
Toprope-SichernKletterschema, Seitenansicht (senkrecht): der Kletterer und der Sicherer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, der Seil- oder Blickverlauf.PROFIL · SENKRECHT
der Klettererder Sicherer / SpotterBewegungsbahnSeilverlauf / Blicklinie

Toprope-Sichern

Einen Toprope-Kletterer sichern, das Seil straff halten, aber nicht hochziehen, immer eine Hand hinter der Bremse - die zentrale Sicherungskompetenz des FFME-Blanc.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Toprope-Station eingerichtet; Kletterer eingebunden und gecheckt (siehe clim-partner-check); Autotube oder manuelles Gerät am Anseilring.
Was trainiert wird
Einen Toprope-Kletterer sichern, das Seil straff halten, aber nicht hochziehen, immer eine Hand hinter der Bremse - die zentrale Sicherungskompetenz des FFME-Blanc.
Publizierter Rahmen
FFME (blanc), verbatim: 'Manipuler la corde .
Der Ablauf
Einen Toprope-Kletterer sichern, das Seil straff halten, aber nicht hochziehen, immer eine Hand hinter der Bremse - die zentrale Sicherungskompetenz des FFME-Blanc. Toprope-Station eingerichtet; Kletterer eingebunden und gecheckt (Übung 'Partnercheck'); Autotube oder manuelles Gerät am Anseilring. Das Seil gleichmässig einnehmen, während der Kletterer steigt, straff halten, aber nicht hochziehen; die Bremshand verlässt nie die Bremsseite; die sichere Umgreif-Technik nutzen.
Trainerhinweise
FFME (blanc), verbatim: 'Manipuler la corde ... de manière à toujours conserver une main derrière le frein'. FFME (blanc), verbatim: 'Assurer la montée du grimpeur en moulinette en conservant la corde tendue, mais sans le treuiller'. DAV-Prinzip: 'Bremshand am Bremsseil'. Das Seil straff halten, den Kletterer anschauen, nicht das Gerät. Nie die Bremse loslassen, um die Hand zu wechseln.
Schwieriger machen
Einen schwereren Kletterer sichern; ein kurzes Ablassen hinzufügen (Übung 'Kontrolliertes Ablassen').
Leichter machen
Der Trainer sichert die Bremshand ab; der Kletterer bleibt tief.
Kontrolliertes AblassenKletterschema, Seitenansicht (senkrecht): der Kletterer und der Sicherer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, der Seil- oder Blickverlauf.PROFIL · SENKRECHT
der Klettererder Sicherer / SpotterBewegungsbahnSeilverlauf / Blicklinie

Kontrolliertes Ablassen

Einen Kletterer mit mässiger Geschwindigkeit zu einer sanften Landung ablassen, erst beginnend, wenn er voll im Gurt sitzt - das FFME/DAV-Ablassprotokoll.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Toprope-Kletterer in der Höhe, bereit abgelassen zu werden; Sichernder in stabiler Position, Bremshand gesetzt.
Was trainiert wird
Einen Kletterer mit mässiger Geschwindigkeit zu einer sanften Landung ablassen, erst beginnend, wenn er voll im Gurt sitzt - das FFME/DAV-Ablassprotokoll.
Publizierter Rahmen
FFME-Kletterer, verbatim: 'M'asseoir dans le baudrier, relache, apres avoir verifie que l'assureur m'a pris en charge'.
Der Ablauf
Einen Kletterer mit mässiger Geschwindigkeit zu einer sanften Landung ablassen, erst beginnend, wenn er voll im Gurt sitzt - das FFME/DAV-Ablassprotokoll. Toprope-Kletterer in der Höhe, bereit abgelassen zu werden; Sichernder in stabiler Position, Bremshand gesetzt. Der Kletterer setzt sich in den Gurt und bestätigt, dass der Sichernde ihn hält; erst dann beginnt das Ablassen - langsam, mit mässiger, gleichmässiger Geschwindigkeit, endend in einer sanften Landung.
Trainerhinweise
FFME-Kletterer, verbatim: 'M'asseoir dans le baudrier, relâché, après avoir vérifié que l'assureur m'a pris en charge'. FFME-Sichernder, verbatim: 'Descendre mon partenaire à vitesse modérée'. DAV, verbatim: Ablassen 'langsam ... sanfte Landung', erst 'nachdem der Kletterer mit seinem vollen Gewicht im Seil sitzt'. Die Bremshand bleibt dran; die Geschwindigkeit kontrollieren. Den Kletterer bis nach unten beobachten.
Schwieriger machen
Über einen Überhang oder ein Pendeln ablassen; einen schwereren Kletterer handhaben.
Leichter machen
Kurzes Ablassen aus geringer Höhe; der Trainer sichert die Bremse ab.
Spotten beim BouldernKletterschema, Seitenansicht (Überhang): der Kletterer und der Sicherer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.PROFIL · ÜBERHANG
der Klettererder Sicherer / SpotterBewegungsbahnLandezone (Matte)

Spotten beim Bouldern

Den Sturz eines Boulderers schützen, indem man Oberkörper und Kopf zu den Matten lenkt, ohne ihn zu fangen, und bei Bedarf einen Spot verlangt oder gibt - die FFME-Spot-Kompetenz.

u9u13u17sen niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Niedriger Boulder über Matten; ein Spotter dahinter und leicht seitlich, Arme oben, Daumen angelegt.
Was trainiert wird
Den Sturz eines Boulderers schützen, indem man Oberkörper und Kopf zu den Matten lenkt, ohne ihn zu fangen, und bei Bedarf einen Spot verlangt oder gibt - die FFME-Spot-Kompetenz.
Publizierter Rahmen
FFME (jaune->orange), verbatim: 'Demander au moniteur une parade si j'en eprouve le besoin' -> 'Parer un grimpeur quand c'est necessaire'.
Der Ablauf
Den Sturz eines Boulderers schützen, indem man Oberkörper und Kopf zu den Matten lenkt, ohne ihn zu fangen, und bei Bedarf einen Spot verlangt oder gibt - die FFME-Spot-Kompetenz. Niedriger Boulder über Matten; ein Spotter dahinter und leicht seitlich, Arme oben, Daumen angelegt. Den Kletterer verfolgen; stürzt er, Hüfte/oberen Rücken lenken, damit er mit den Füssen zuerst auf der Matte landet und der Kopf geschützt ist - nicht das ganze Gewicht fangen wollen.
Trainerhinweise
FFME (jaune->orange), verbatim: 'Demander au moniteur une parade si j'en éprouve le besoin' -> 'Parer un grimpeur quand c'est nécessaire'. Arme oben, Daumen angelegt, Blick auf den Kletterer. Den Körper lenken, den Kopf schützen - nicht fangen. Prüfen, dass die Matte frei ist und niemand darunter steht.
Schwieriger machen
Einen dynamischen Zug oder einen Quergang spotten; zwei Spotter für grosse Spannweite.
Leichter machen
Nur den ersten Zug aus einem tiefen Start spotten; der Trainer macht es vor.
Landen und MattensicherheitKletterschema, Seitenansicht (senkrecht): der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.PROFIL · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnLandezone (Matte)

Landen und Mattensicherheit

Lernen, sicher auf Bouldermatten zu stürzen und zu landen - Füsse zuerst, Knie beugen, nach hinten abrollen - und die Landezone frei zu halten, die FFME-Bouldersicherheitsregeln.

u9u13u17sen niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Dicke Matten unter einem niedrigen Boulder; eine freie Zone ohne Taschen, ohne andere Kletterer darunter.
Was trainiert wird
Lernen, sicher auf Bouldermatten zu stürzen und zu landen - Füsse zuerst, Knie beugen, nach hinten abrollen - und die Landezone frei zu halten, die FFME-Bouldersicherheitsregeln.
Publizierter Rahmen
FFME (blanc bloc), verbatim: 'Verifier que la surface de reception n'est pas encombree' / 'Ne pas grimper au-dessus d'autres grimpeurs' / 'Ne pas courir sur les tapis'.
Der Ablauf
Lernen, sicher auf Bouldermatten zu stürzen und zu landen - Füsse zuerst, Knie beugen, nach hinten abrollen - und die Landezone frei zu halten, die FFME-Bouldersicherheitsregeln. Dicke Matten unter einem niedrigen Boulder; eine freie Zone ohne Taschen, ohne andere Kletterer darunter. Aus geringer Höhe fallen lassen und mit gebeugten Knien Füsse zuerst landen, dann nach hinten auf die Matte abrollen; kontrollierte Stürze üben, bevor man höher klettert.
Trainerhinweise
FFME (blanc bloc), verbatim: 'Vérifier que la surface de réception n'est pas encombrée' / 'Ne pas grimper au-dessus d'autres grimpeurs' / 'Ne pas courir sur les tapis'. Füsse zuerst, Knie beugen, nach hinten abrollen. Nie steifbeinig oder auf den Händen landen. Vor jeder Kletterei nach unten prüfen.
Schwieriger machen
Aus etwas grösserer Höhe stürzen; nach einem dynamischen Zug landen und abrollen.
Leichter machen
Absteigen und nur von den tiefsten Griffen landen.
Progressives Vorstiegssturz-TrainingKletterschema, Seitenansicht (Überhang): der Kletterer und der Sicherer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, der Seil- oder Blickverlauf.PROFIL · ÜBERHANG
der Klettererder Sicherer / SpotterBewegungsbahnSeilverlauf / Blicklinie

Progressives Vorstiegssturz-Training

Vom Halten eines kleinen Vorstiegssturzes bis zum Nehmen und Halten eines kontrollierten dynamischen Sturzes hoch am Haken aufbauen, die FFME-Progression von Gelb zu Orange - der Sichernde bremst dynamisch und sicher.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Überhängende oder senkrechte Vorstiegswand mit freier Sturzlinie; ein kompetenter Vorstiegssichernder; Kletterer oberhalb eines geklippten Hakens (nie unter dem Haken).
Was trainiert wird
Vom Halten eines kleinen Vorstiegssturzes bis zum Nehmen und Halten eines kontrollierten dynamischen Sturzes hoch am Haken aufbauen, die FFME-Progression von Gelb zu Orange - der Sichernde bremst dynamisch und sicher.
Publizierter Rahmen
FFME-Progression, verbatim: Gelb 'Arreter une petite chute' -> Orange 'Freiner et arreter une chute de facon dynamique'.
Der Ablauf
Vom Halten eines kleinen Vorstiegssturzes bis zum Nehmen und Halten eines kontrollierten dynamischen Sturzes hoch am Haken aufbauen, die FFME-Progression von Gelb zu Orange - der Sichernde bremst dynamisch und sicher. Überhängende oder senkrechte Vorstiegswand mit freier Sturzlinie; ein kompetenter Vorstiegssichernder; Kletterer oberhalb eines geklippten Hakens (nie unter dem Haken). Mit winzigen Rutschern knapp über einem Haken beginnen; zu einem kontrollierten Sturz fortschreiten, mit dem letzten Klip auf Fusshöhe; der Sichernde fängt weich und dynamisch; der Kletterer lernt, das Fliegen in der Bewegung anzunehmen.
Trainerhinweise
FFME-Progression, verbatim: Gelb 'Arrêter une petite chute' -> Orange 'Freiner et arrêter une chute de façon dynamique'. FFME (Orange), verbatim: 'Dépasser mon appréhension pour accepter de voler dans le mouvement'. Nur oberhalb des Hakens stürzen, nie darunter. Sichernder: weicher dynamischer Fang, Bremshand immer dran. Sturzlinie freimachen; kein hängendes Schlappseil.
Schwieriger machen
Höher über dem Haken; Fänge im Überhang; Rollen tauschen.
Leichter machen
Zuerst Halten am straffen Seil; ein Rutscher von wenigen Zentimetern.
KlipptechnikKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 2 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, der Seil- oder Blickverlauf.ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnSeilverlauf / BlicklinieTritt (Fuss)

Klipptechnik

Die Exe schnell und korrekt aus stabiler Position klippen, in der Reihenfolge, ohne Backclip oder Z-Clip - die Vorstiegs-Seileinlege-Fähigkeit aus dem FFME-Gelb.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Vorstiegswand (oder am Toprope zum Üben) mit Exen in erreichbarer Höhe; zuerst Bodenübung mit einer hängenden Exe.
Was trainiert wird
Die Exe schnell und korrekt aus stabiler Position klippen, in der Reihenfolge, ohne Backclip oder Z-Clip - die Vorstiegs-Seileinlege-Fähigkeit aus dem FFME-Gelb.
Publizierter Rahmen
Aus stabiler Position klippen, nicht mitten im Zug.
Der Ablauf
Die Exe schnell und korrekt aus stabiler Position klippen, in der Reihenfolge, ohne Backclip oder Z-Clip - die Vorstiegs-Seileinlege-Fähigkeit aus dem FFME-Gelb. Vorstiegswand (oder am Toprope zum Üben) mit Exen in erreichbarer Höhe; zuerst Bodenübung mit einer hängenden Exe. Aus stabiler Position das Seil greifen, in einer flüssigen Bewegung klippen, mit dem Schnapper von der Laufrichtung weg; prüfen, dass das Seil von hinten nach vorne läuft; weiterklettern.
Trainerhinweise
Aus stabiler Position klippen, nicht mitten im Zug. Schnapper von der Laufrichtung weg (kein Backclip). Das Seil läuft von hinten nach vorne durch den Karabiner. In der Reihenfolge klippen; ausser der Reihe klippen kostet im Wettkampf das '+' (World Climbing).
Schwieriger machen
Im Vorstieg aus schwereren Positionen klippen; schnell klippen bei leichtem Pump.
Leichter machen
Bodenübungen mit fixierter Exe; am Toprope klippen.
Seilmanagement im VorstiegKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 1 Griffe und Tritte, der Kletterer, der Seil- oder Blickverlauf.!ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererSeilverlauf / BlicklinieTritt (Fuss)

Seilmanagement im Vorstieg

Das Seil sauber laufen lassen - richtige Klipp-Reihenfolge, kein Seil hinter dem Bein, kein Z-Clip - damit ein Sturz sicher ist und das '+' nie durch einen Reihenfolgefehler verloren geht.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eine Vorstiegsroute mit mehreren Exen und ein bis zwei Fallenpositionen (ein Griff, wo das Bein hinter das Seil geraten kann).
Was trainiert wird
Das Seil sauber laufen lassen - richtige Klipp-Reihenfolge, kein Seil hinter dem Bein, kein Z-Clip - damit ein Sturz sicher ist und das '+' nie durch einen Reihenfolgefehler verloren geht.
Publizierter Rahmen
! = Seilfalle (Bein hinter dem Seil).
Der Ablauf
Das Seil sauber laufen lassen - richtige Klipp-Reihenfolge, kein Seil hinter dem Bein, kein Z-Clip - damit ein Sturz sicher ist und das '+' nie durch einen Reihenfolgefehler verloren geht. Eine Vorstiegsroute mit mehreren Exen und ein bis zwei Fallenpositionen (ein Griff, wo das Bein hinter das Seil geraten kann). Klettern im Bewusstsein, wo das Seil relativ zu den Beinen ist; es vorne halten; rutscht es hinter das Bein, vor dem Hochsteigen korrigieren; Z-Clip vermeiden, indem man das Seil immer unterhalb der letzten Exe nimmt.
Trainerhinweise
Das Seil immer vor dem Bein. Ein Seil hinter dem Bein kann dich im Sturz kopfüber drehen. Das Seil unterhalb des letzten Klips nehmen, um Z-Clip zu vermeiden. Einen Seilfehler korrigieren, bevor man sich zum nächsten Zug festlegt.
Schwieriger machen
Steileres Gelände mit querenden Exen; Seilzug mit wechselnden Exen managen.
Leichter machen
Die Fallenpositionen zuerst am Toprope durchgehen.
Bouldern in alle RichtungenKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnLandezone (Matte)

Bouldern in alle Richtungen

Auf Bouldergriffen nach oben, seitwärts und nach unten klettern, um vielfältige Bewegung und Körperbewusstsein aufzubauen, mit Volumen und verschiedenen Grifftypen, aus den FFME-Bouldermodulen Blanc/Orange.

u9u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein niedriges Boulderpaneel mit Griffen und Volumen; Matten frei.
Was trainiert wird
Auf Bouldergriffen nach oben, seitwärts und nach unten klettern, um vielfältige Bewegung und Körperbewusstsein aufzubauen, mit Volumen und verschiedenen Grifftypen, aus den FFME-Bouldermodulen Blanc/Orange.
Publizierter Rahmen
Abklettern baut Kontrolle genauso auf wie Hochklettern.
Der Ablauf
Auf Bouldergriffen nach oben, seitwärts und nach unten klettern, um vielfältige Bewegung und Körperbewusstsein aufzubauen, mit Volumen und verschiedenen Grifftypen, aus den FFME-Bouldermodulen Blanc/Orange. Ein niedriges Boulderpaneel mit Griffen und Volumen; Matten frei. Nach links und rechts queren, hochklettern und wieder abklettern, grosse dann kleine Griffe nutzen; erkunden, wie sich der Körper für jede Richtung neu positionieren muss.
Trainerhinweise
Abklettern baut Kontrolle genauso auf wie Hochklettern. Die Körperposition für jede Richtung ändern. Volumen für Gleichgewicht und Drücken nutzen. Tief bleiben; sicher auf der Matte landen.
Schwieriger machen
Schwerere Griffe; eine Regel hinzufügen (nur markierte Tritte, nur markierte Griffe).
Leichter machen
Nur Henkel, Quergang bodennah.
Begrenzte VersucheKletterschema, Frontalansicht (Überhang): 4 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.12ZTANSICHT · ÜBERHANG
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Landezone (Matte)

Begrenzte Versuche

Einen Boulder in einer festen Anzahl Versuche lösen und so das aktuelle Wettkampf-Punktemodell üben, bei dem jeder Fehlversuch 0.1 kostet und Versuche das Unentschieden brechen.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Onsight-Boulder nahe dem Limit des Kletterers; eine Regel von z. B. 3 Versuchen; ein Bonus für das Erreichen des Zonengriffs.
Was trainiert wird
Einen Boulder in einer festen Anzahl Versuche lösen und so das aktuelle Wettkampf-Punktemodell üben, bei dem jeder Fehlversuch 0.1 kostet und Versuche das Unentschieden brechen.
Publizierter Rahmen
Z = Zone, T = Top. World-Climbing-Punktemodell laut Quelle.
Der Ablauf
Einen Boulder in einer festen Anzahl Versuche lösen und so das aktuelle Wettkampf-Punktemodell üben, bei dem jeder Fehlversuch 0.1 kostet und Versuche das Unentschieden brechen. Ein Onsight-Boulder nahe dem Limit des Kletterers; eine Regel von z. B. 3 Versuchen; ein Bonus für das Erreichen des Zonengriffs. Vom Boden lesen, dann angreifen; zuerst die Zone sichern, dann den Top in möglichst wenigen Versuchen holen. Top?/Zone?/Versuche wie im Wettkampf erfassen.
Trainerhinweise
Nach dem aktuellen Modell: Zone = 10, Top = 25, jeder Versuch kostet 0.1 (World Climbing). Die Zone sichern, bevor man auf den Top geht. Jeder zusätzliche Versuch ist ein Verlust beim Unentschieden. Gut lesen, damit der erste Versuch zählt.
Schwieriger machen
Nur Flash (ein Versuch); eine Mock-Runde mit 4 Bouldern und 5-Minuten-Uhr.
Leichter machen
Mehr Versuche erlaubt; leichterer Boulder.
SchwebehandKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 2 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn.1 sANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)

Schwebehand

Nach dem nächsten Griff greifen und die Hand einen Moment darüber schweben lassen, bevor man zufasst, um präzisen Kontakt und Kontrolle zu trainieren (ein Klatschen ist keine Kontrolle) statt zu reissen.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Boulder oder eine Route im Niveau; Griffe, die ein präzises Fassen belohnen.
Was trainiert wird
Nach dem nächsten Griff greifen und die Hand einen Moment darüber schweben lassen, bevor man zufasst, um präzisen Kontakt und Kontrolle zu trainieren (ein Klatschen ist keine Kontrolle) statt zu reissen.
Publizierter Rahmen
Schweben, zielen, dann setzen - nicht reissen.
Der Ablauf
Nach dem nächsten Griff greifen und die Hand einen Moment darüber schweben lassen, bevor man zufasst, um präzisen Kontakt und Kontrolle zu trainieren (ein Klatschen ist keine Kontrolle) statt zu reissen. Ein Boulder oder eine Route im Niveau; Griffe, die ein präzises Fassen belohnen. Zu jedem Griff gehen, kurz mit schwebender Hand knapp darüber eine Sekunde halten, dann genau auf die beste Stelle setzen und mit Kontrolle belasten.
Trainerhinweise
Schweben, zielen, dann setzen - nicht reissen. Die beste Stelle des Griffs finden, bevor man zufasst. Den Kontakt kontrollieren; ein Klatschen ist keine Kontrolle. Baut Präzision und Ruhe an schweren Zügen auf.
Schwieriger machen
Auf kleinen Griffen schweben; nach einem dynamischen Zug schweben.
Leichter machen
Grosse Griffe; kürzer schweben.
Volumen und GleichgewichtKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 3 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnVolumenLandezone (Matte)

Volumen und Gleichgewicht

Auf grossen Volumen mit wenigen oder keinen Griffen klettern, auf den Strukturen selbst drücken und balancieren, um das Gleichgewicht und die Koordination zu entwickeln, die das FFME-Orange-Bouldern anvisiert.

u9u13u17 mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Paneel mit grossen Volumen; Matten frei; Hände nur auf Volumen für einen Teil der Übung erlaubt.
Was trainiert wird
Auf grossen Volumen mit wenigen oder keinen Griffen klettern, auf den Strukturen selbst drücken und balancieren, um das Gleichgewicht und die Koordination zu entwickeln, die das FFME-Orange-Bouldern anvisiert.
Publizierter Rahmen
Mit offenen Händen drücken - kein Aufleisten (schützt junge Finger).
Der Ablauf
Auf grossen Volumen mit wenigen oder keinen Griffen klettern, auf den Strukturen selbst drücken und balancieren, um das Gleichgewicht und die Koordination zu entwickeln, die das FFME-Orange-Bouldern anvisiert. Ein Paneel mit grossen Volumen; Matten frei; Hände nur auf Volumen für einen Teil der Übung erlaubt. Reibung und Gleichgewicht auf den Volumen nutzen; mit offenen Händen drücken, die Hüfte über den Füssen halten, flüssig zwischen den Strukturen bewegen.
Trainerhinweise
Mit offenen Händen drücken - kein Aufleisten (schützt junge Finger). Reibung und Körperposition vertrauen. Hüfte über den Füssen auf den flachen Strukturen. Flüssige, ausbalancierte Bewegung statt Kraft.
Schwieriger machen
Weniger Griffe; steilere Volumen; eine Koordinationssequenz über Strukturen.
Leichter machen
Griffe zwischen Volumen erlauben; tief bleiben.
Einführung ins SpeedKletterschema, Seitenansicht (senkrecht): der Kletterer und der Sicherer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, der Seil- oder Blickverlauf.PROFIL · SENKRECHT
der Klettererder Sicherer / SpotterBewegungsbahnSeilverlauf / Blicklinie

Einführung ins Speed

Eine leichte Toprope-Route dynamisch und flüssig klettern, zunehmend schneller - der einzige von einer Föderation veröffentlichte Speed-Inhalt (FFME-Orange).

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eine leichte, gut bekannte Toprope-Route auf grossen Griffen; eine Autotube-Sicherung; ein freier Seilverlauf.
Was trainiert wird
Eine leichte Toprope-Route dynamisch und flüssig klettern, zunehmend schneller - der einzige von einer Föderation veröffentlichte Speed-Inhalt (FFME-Orange). Hinweis: für die 15-m-Standard-Wettkampfroute existiert keine übbare Übung.
Publizierter Rahmen
Leichte Toprope-Route, nicht die IFSC-Speedwand.
Der Ablauf
Eine leichte Toprope-Route dynamisch und flüssig klettern, zunehmend schneller - der einzige von einer Föderation veröffentlichte Speed-Inhalt (FFME-Orange). Hinweis: für die 15-m-Standard-Wettkampfroute existiert keine übbare Übung. Eine leichte, gut bekannte Toprope-Route auf grossen Griffen; eine Autotube-Sicherung; ein freier Seilverlauf. Die vertraute Route flüssig klettern, dann zunehmend schneller wiederholen, dabei flüssig und kontrolliert bleiben; der Sichernde hält mit dem Seil Schritt.
Trainerhinweise
FFME (Orange), verbatim Absicht: klettern 'de manière dynamique et fluide, de plus en plus vite'. Erst flüssig, dann schnell - die Kontrolle sinkt nie. Der Sichernde muss das Seil mit dem Kletterer in Bewegung halten (Autotube). Nur auf einer leichten, bekannten Route am Toprope.
Schwieriger machen
Schneller auf derselben Route; einen Reaktionsstart am Boden einführen (im Wettkampf nie unter 0.100 s).
Leichter machen
In normalem Tempo klettern; nur auf Flüssigkeit konzentrieren.
Dekorativer Streifen: feine Linien einer Kletterwand im Profil (die Wand, drei Griffe, eine gestrichelte Seillinie, der Boden und eine Matte); diese Übung hat keine Skizze.

Umgang mit der Sturzangst

Schrittweise die Sturzangst und die Exposition des Vorstiegskletterns angehen, lernen, sich in die Bewegung festzulegen statt zu erstarren - die mentale Kompetenz des FFME-Orange.

u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Schrittweise die Sturzangst und die Exposition des Vorstiegskletterns angehen, lernen, sich in die Bewegung festzulegen statt zu erstarren - die mentale Kompetenz des FFME-Orange. Eine sichere Vorstiegswand mit einem vertrauten Sichernden; eine Route im körperlichen Niveau, sodass die Herausforderung mental ist; eine freie Sturzzone. Bis zu einem bequemen Klip klettern, einen kleinen kontrollierten Sturz nehmen, atmen, dann etwas höher klettern vor dem nächsten Sturz; die Exposition schrittweise mit ruhiger Atmung und einer festen Routine aufbauen.
Trainerhinweise
FFME (Orange), verbatim: 'Dépasser mon appréhension pour accepter de voler dans le mouvement'. Atmen und langsamer werden, wenn die Angst steigt. Dem Sichernden und dem System vertrauen (vorher gecheckt). Kleine Schritte: jeder Sturz etwas höher als der letzte.
Schwieriger machen
Stürze höher über dem Haken; eine Route mit Engagement onsight.
Leichter machen
Halten am straffen Seil; nahe am letzten Klip bleiben.
Das Leise-SpielKletterschema, Frontalansicht (senkrecht): 6 Griffe und Tritte, der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnGriff (Hand)Tritt (Fuss)Landezone (Matte)

Das Leise-Spiel

Eine spielerische Jugendversion der leisen Füsse: Kinder klettern einen tiefen Quergang und versuchen, keinen Lärm zu machen, und verwandeln Trittpräzision in ein Spiel.

u9u13 mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein sehr tiefer Quergang oder Boulder bodennah auf grossen Griffen; Matten unter dem Quergang; die Gruppe hört zu und zählt Geräusche.
Was trainiert wird
Trittpräzision in ein Spiel verwandeln: Kinder klettern einen sehr tiefen Quergang auf grossen Griffen und versuchen, keine Trittgeräusche zu machen, die Gruppe hört zu.
Publizierter Rahmen
Tief bleiben und auf den Matten.
Der Ablauf
Eine spielerische Jugendversion der leisen Füsse: Kinder klettern einen tiefen Quergang und versuchen, keinen Lärm zu machen, und verwandeln Trittpräzision in ein Spiel. Ein sehr tiefer Quergang oder Boulder bodennah auf grossen Griffen; die Gruppe hört zu und zählt Geräusche. Jedes Kind klettert einen festgelegten Abschnitt; die Gruppe zählt Trittgeräusche; die wenigsten Geräusche gewinnen. Locker und ermutigend halten.
Trainerhinweise
Den Fuss anschauen, sanft setzen. Leise Füsse bedeuten sorgfältiges, starkes Klettern. Gute Trittsetzungen bejubeln, nicht nur Tops. Tief und sicher auf den Matten bleiben.
Schwieriger machen
Kleinere Tritte; eine einfache Handregel hinzufügen.
Leichter machen
Grösste Griffe; kürzerer Abschnitt.
Bewegungsparcours (kleine Kinder)Kletterschema, Frontalansicht (senkrecht): der Kletterer, die eingezeichnete Bewegungsbahn, die Fallmatte.ANSICHT · SENKRECHT
der KlettererBewegungsbahnLandezone (Matte)

Bewegungsparcours (kleine Kinder)

Ein geführter tiefer Parcours für kleine Kinder: queren, durch Reifen steigen, Ziele erreichen - Koordination, Selbstvertrauen und Körperbewusstsein aufbauen vor jedem Leistungsklettern.

u9 niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eine tiefe Quergangwand mit grossen Griffen; einfache Hilfsmittel (Ziele zum Berühren, farbige Griffe zum Finden); dicke Matten.
Was trainiert wird
Ein geführter tiefer Parcours für kleine Kinder: queren, durch Reifen steigen, Ziele erreichen - Koordination, Selbstvertrauen und Körperbewusstsein aufbauen vor jedem Leistungsklettern.
Publizierter Rahmen
Alle tief und über den Matten halten.
Der Ablauf
Ein geführter tiefer Parcours für kleine Kinder: queren, durch Reifen steigen, Ziele erreichen - Koordination, Selbstvertrauen und Körperbewusstsein aufbauen vor jedem Leistungsklettern. Eine tiefe Quergangwand mit grossen Griffen; einfache Hilfsmittel (Ziele zum Berühren, farbige Griffe zum Finden); dicke Matten. Die Kinder folgen dem Parcours: zu einem Ziel queren, einen farbigen Griff berühren, sicher wieder herunter; der Trainer führt und ermutigt, hält alle tief.
Trainerhinweise
Alle tief und über den Matten halten. Anstrengung und Koordination loben, nicht Grade. Grosse Griffe, offene Hände - nie kleine Griffe belasten. Es soll Spass machen; Selbstvertrauen zuerst in diesem Alter.
Schwieriger machen
Ein einfaches Hochklettern zu einem tiefen Ziel hinzufügen; ein Folge-dem-Führer-Quergang.
Leichter machen
Nur an grossen Griffen entlangqueren, die Hand des Trainers in der Nähe.
Dekorativer Streifen: feine Linien einer Kletterwand im Profil (die Wand, drei Griffe, eine gestrichelte Seillinie, der Boden und eine Matte); diese Übung hat keine Skizze.

Rumpf- und Antagonisten-Training

Rumpfstabilisation mit Körpergewicht plus Antagonisten-Arbeit (Drücken, Aussenrotation, Handgelenkstrecker), um die zugdominante Belastung auszugleichen; ob dies bei Kletternden Verletzungen senkt, wurde nicht untersucht.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Rumpfstabilisation mit Körpergewicht plus Antagonisten-Arbeit (Drücken, Aussenrotation, Handgelenkstrecker), um die zugdominante Belastung auszugleichen; ob dies bei Kletternden Verletzungen senkt, wurde nicht untersucht. Mattenplatz; optionales leichtes Band und Liegestütz-Positionen; keine Fingerbelastung. Front- und Seitstütz, Dead-Bugs, Liegestütze, Band-Aussenrotationen und Handgelenkstrecker-Arbeit in kurzen Sätzen; strenge, schmerzfreie Ausführung.
Trainerhinweise
Antagonisten-Arbeit gleicht das ganze Ziehen des Kletterns aus. Strenge Form; aufhören, wenn ein Gelenk schmerzt. Keine Fingerbelastung hier - das ist Drücken/Rumpf/Rotation. Beständigkeit zählt mehr als schwere Last (Effekt nicht quantifiziert).
Schwieriger machen
Längere Stütze; einarmige Liegestütze; stärkeres Band.
Leichter machen
Kniestütz; erhöhte Liegestütze; ohne Band.
Dekorativer Streifen: feine Linien einer Kletterwand im Profil (die Wand, drei Griffe, eine gestrichelte Seillinie, der Boden und eine Matte); diese Übung hat keine Skizze.

Kontinuität / ARC-Ausdauer

Langes, leichtes, kontinuierliches Klettern (aerobe Kapazität und Erholung, 'ARC'), um die Zugausdauer aufzubauen, die das Vorstiegsklettern begrenzt, deutlich unter der Pump-Schwelle.

u13u17sen mittel 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Langes, leichtes, kontinuierliches Klettern (aerobe Kapazität und Erholung, 'ARC'), um die Zugausdauer aufzubauen, die das Vorstiegsklettern begrenzt, deutlich unter der Pump-Schwelle. Vorgaben nicht quantifiziert. Eine leichte Toprope-Route oder ein tiefer Quergang, der mehrere Minuten ohne Anhalten durchgehend geklettert werden kann. Eine festgelegte Zeit in leichtem Tempo durchgehend klettern, die Unterarme knapp unter dem Pump halten; vollständig erholen, dann wiederholen; auf entspannten Griff und effiziente Bewegung achten.
Trainerhinweise
Leicht bleiben - knapp unter dem Pump, nie bis zum Versagen. Den Griff entspannen; die Füsse und gestreckte Arme nutzen. Baut die Ausdauerbasis für den Vorstieg auf (Effekt nicht quantifiziert). Vollständige Erholung zwischen den Sätzen.
Schwieriger machen
Längere Sätze; leicht steileres, einfaches Gelände.
Leichter machen
Kürzere Sätze; leichteres, flacheres Klettern.
Dekorativer Streifen: feine Linien einer Kletterwand im Profil (die Wand, drei Griffe, eine gestrichelte Seillinie, der Boden und eine Matte); diese Übung hat keine Skizze.

Kontaktkraft (nur Erwachsene ab 18)

Explosive Finger-/Zug-Kontaktkraftarbeit (Limit-Bouldern und campus-artige Belastung für erfahrene Erwachsene) - STRIKT ab 18: Die BMC rät zusammen mit der UIAA-Medizinkommission unter 18 vom Campusboard-Training ab; der Rest der Regel für Jugendliche (maximale Fingerbelastung) ist eine Vorsichtsmassnahme von Paak.

sen hoch 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Explosive Finger-/Zug-Kontaktkraftarbeit (Limit-Bouldern und campus-artige Belastung für erfahrene Erwachsene) - STRIKT ab 18: Die BMC rät zusammen mit der UIAA-Medizinkommission unter 18 vom Campusboard-Training ab; der Rest der Regel für Jugendliche (maximale Fingerbelastung) ist eine Vorsichtsmassnahme von Paak. Nur ab 18, mit vollständigem Aufwärmen: ein steiler Boulder am Limit und/oder ein Campusboard; dicke Matten; Betonung auf offener Hand; beim ersten Anzeichen von Fingerschmerz aufhören. Nach gründlichem Aufwärmen kurze, maximale, gut erholte Belastungen ausführen (Limit-Boulderzüge; kontrollierte Campus-Leitern für erfahrene Erwachsene); offene Griffe bevorzugen; die Finger nie bis zum Versagen oder durch Schmerz trainieren.
Trainerhinweise
STRIKT ab 18: Die BMC rät zusammen mit der UIAA-Medizinkommission unter 18 vom Campusboard-Training ab; maximale Fingerbelastung ist eine Vorsichtsmassnahme von Paak. Wachstumsfugen-Frakturen der Finger häufen sich mit 13-15 Jahren. Vor jeder maximalen Fingerbelastung vollständig aufwärmen. Betonung auf offener Hand; beim ersten Fingerschmerz aufhören. Lange Pausen; Qualität vor Quantität; nie bis zum Versagen.
Schwieriger machen
Schwerere Limit-Züge; längere Campus-Züge (nur erfahrene Erwachsene, schmerzfrei).
Leichter machen
Limit-Boulder auf grösseren Griffen; das Campusboard ganz weglassen.

Die Leitfäden

Disziplinen, Schwierigkeitsgrade und Wettkampfformate Bouldern, Lead und Speed werden auf drei verschiedene Arten gewertet. Die aktuelle Boulderwertung, das „+“ im Lead, die Speedwand und die Gradskalen, die man nie mischen darf. Alterskategorien, Kletterscheine und Trainerausbildung Die Kategorien der FFME und von World Climbing, die Pass-Treppe Weiss, Gelb und Orange, der Kletterschein des DAV und die Ausbildungswege der Trainer in jedem Land. Sichern, Ausrüstung und Partnercheck Der Partnercheck vor jeder Route und das Ablassen des Kletterers, Wort für Wort in den Texten der FFME und des DAV, die Vereinsausrüstung und was die gelesenen Texte über das Selbstsicherungsgerät nicht sagen. Bouldern: Matten, Landung und Spotten Die drei Boulderregeln der FFME, das ab dem gelben Pass gelehrte Spotten und die Höchsthöhe der Jugendboulder nach Kategorie. Technik: Trittarbeit, Bewegung und Routenlesen Die Reihenfolge, die die Pässe lehren: zuerst die Füsse, dann die Bewegung, die Griffe, das Routenlesen, das schrittweise Fallen. Die Griffe, die man Jugendlichen gibt. Eine Klettereinheit aufbauen Drei Modi (Toprope, Vorstieg, Bouldern), neun Themen und vier Altersstufen: wie man Übungen aus der Bibliothek auswählt, und welche man Jugendlichen nicht anbietet. Wettkampftaktik: Bouldern, Lead, Speed Was die aktuelle Wertung beim Bouldern ändert, die Beobachtung und das „+“ im Lead, der Fehlstart im Speed und was ein Trainer während des Wettkampfs festhält. Finger, Wachstum und Athletik Wachstumsfugen-Frakturen der Finger zwischen 13 und 15, die Regel gegen Campus-Training vor 18, Verletzungen Erwachsener und die ehrliche Feststellung: Kein Präventionsprogramm ist belegt.
Paak für einen Kletterverein

Paak führt den Vereinsalltag: Mitglieder und Haushalte, Beiträge, Anwesenheit, Kommunikation und das Vereinsmaterial mit einem Ausmusterungsdatum auf der Sicherheitsausrüstung, mit Erinnerungen an das Leitungsteam. Den Trainingsplaner gibt es auch in der App, direkt auf der Trainingseinheit: Altersstufe, Dauer und Thema wählen, und Paak stellt aus derselben Bibliothek von 30 Übungen einen minutierten Ablauf mit fünf Blöcken zusammen (Aufwärmen, zwei Blöcke, eine Spielform und ein Ausklang). Anpassen, auf der Einheit speichern, das ist kostenlos. Der Ausdruck des Trainingsblatts ist in Paak One. Es lebt daneben: Der Schweizer Alpen-Club (SAC) und Swiss Climbing bleiben Ihre Referenz für Lizenzen und Wettkämpfe. Gratis bis 100 Mitglieder.

In Paak

Diese Übungen sind in Paak

Der Generator ist direkt in der Trainingseinheit: nach Alterskategorie der Teilnehmer und Dauer planen, ein Thema wählen. Paak stellt aus derselben Bibliothek von 30 Übungen einen minutierten Ablauf mit fünf Blöcken zusammen: Aufwärmen, zwei Arbeitsphasen, ein Spiel und ein Cool-down.

Planen, anpassen und speichern ist kostenlos.

Sie trainieren, leiten aber nicht den Verein? Leitfaden an den Vorstand schicken