Drei Stufen. Stufe 1, ohne Ball und ohne Tisch: den Schlagweg von hinten-unten nach vorne-oben nachvollziehen, das Schlägerblatt bleibt dabei in der Schlagebene. Stufe 2, mit Ball neben dem Tisch: dieselbe Bewegung auf einen in der Hand gehaltenen oder hochgeworfenen Ball. Stufe 3, am Tisch: Der Zuspieler spielt einen Topspinball oder einen Ball ohne Rotation — in dieser Phase nie Unterschnitt, denn der Verband hält fest, dass sich der Vorhand-Topspin gegen einen ankommenden Topspinball leichter erlernen lässt.
Coaching-Punkte : Woher das kommt, und was es nicht ist. Nur der deutsche Verband lehrt den Topspin in diesem Alter: Das DTTB-Rahmenkonzept eröffnet den Schlag auf der Stufe FS 2 = 8-9 Jahre und lässt ihn auf der Stufe FS 1 = 4-7 Jahre weg. Swiss Table Tennis setzt den Topspin zwei Jahre später an, bei U13 = 10-12 Jahre — allerdings tragen seine Inhaltstabellen die laufende Kopfzeile "Nachwuchsförderungskonzept 2008", die Schweizer Alterseinordnung ist also als Richtung zu lesen und nicht als heute bestätigte Schweizer Position. Die Reihe J+S-Kids erwähnt den Topspin in ihren zehn Lektionen nie; das Baby Ping der FFTT hat vor 7 Jahren überhaupt kein Technikprogramm. Also als den deutschen Weg führen, nicht als gesicherte Praxis, und nur mit den 8- bis 9-Jährigen der Gruppe. Die Fehlerliste des DTTB selbst: den Schläger in der Schlagebene halten, ein ausweichender Ellbogen oder ein ausweichendes Handgelenk ist die übliche Ursache; den Ball streifen, ihn nie durch Öffnen des Blattes anheben; die Füsse dürfen nicht parallel zur Grundlinie stehen, sonst können Hüfte und Schultern nicht rotieren; der Schlagarm ist am Ende des Rückschwungs nahezu gestreckt, sonst trägt der Unterarm nichts bei; der freie Arm zeigt beim Rückschwung zum Ball und dreht beim Treffen mit Hüfte und Schultern zurück, der Oberkörper bleibt vorne und die Beine bleiben tief; das Körpergewicht wird verlagert, und zwar früh; der Ball wird nie hinter oder neben dem Körper getroffen; die Bewegung endet weder hinter noch über dem Kopf, auch nicht auf Brusthöhe.
↑ Schwerer : Schattenschlag, dann aus der Hand zugeworfen, dann aus dem Balleimer auf einen festen Punkt, dann aus dem Balleimer auf zwei Punkte, dann gegen den Block eines Partners.
↓ Leichter : Nur Schattenschlag, jeweils fünf Wiederholungen, im Spiegel zum Trainer; langsameres Tempo; ein grösserer und weicherer Ball wie in den ersten J+S-Kids-Lektionen. Ist der Tisch für das Kind zu hoch — der DTTB hält fest, dass er es in diesem Alter meistens ist —, eine Matte oder ein Podest unterstellen.