Tischtennistraining

Die Paak-Wissensbasis für Tischtennistrainerinnen und -trainer — vom Baby Ping bis zum Wettkampfniveau. Wählen Sie Ihre Alterskategorie: Prioritäten, Übungen und Taktik passen sich an.

Aufgebaut auf den ITTF-Regeln und -Rahmenwerken, dem FFTT-Parcours und publizierter Forschung — Quellen in jedem Leitfaden zitiert. Übungen aus der gängigen Trainingspraxis werden keinem Verband zugeschrieben. Geprüft · Juli 2026

Geometrisches Motiv des Banners: ein Tischtennistisch von oben, als goldene Strichzeichnung auf marineblauem Grund. Der Hintergrund zeigt einen Tischtennistisch von oben: die Platte, die gestrichelte Mittellinie und das Netz als Doppellinie in der Mitte. Dekorativ und ohne Masse — die einzigen Zahlen des Banners stehen daneben.
Trainer-Ecke · Tischtennis

Was die Verbände wirklich zum Kinder- und Jugendtischtennis publizieren

ITTF, FFTT, Swiss Table Tennis und DTTB nebeneinander. Tisch, Aufschlag, Schläge, Kategorien, Athletik — belegt, datiert, vergleichbar.

25 publizierte Übungen
7 Leitfäden
4 verglichene Verbände
Ihre Alterskategorie

Vorrangig trainieren

  • Die vier Grundschläge aufbauen: Vorhand- und Rückhand-Konter, Schupf auf beiden Seiten
  • Aufschlag, Rückschlag und den ersten Topspin (Eröffnung) einführen
  • Früh korrigieren — ein falscher Bewegungsablauf wird zur dauerhaften Gewohnheit

In diesem Alter vermeiden

  • Zu viel Wettkampf auf Kosten der Ausbildung
  • Einen Stil zu früh festlegen
  • Schwere Lasten vor dem Wachstumsschub

Die Einheit des Tages

Dauer und Schwerpunkt wählen: Paak stellt einen altersgerechten Einheitsablauf zusammen — Aufwärmen, zwei Blöcke, Spiel, Ausklang.

Die Übungen

Diese Übungen sind in Paak — jede Karte nennt den Ablauf, die Coaching-Punkte, eine schwerere und eine leichtere Version.

Balljonglage in BewegungEin Kind startet links entlang eines markierten Wegs am unteren Rand, den Ball auf dem Schläger balancierend: eine gestrichelte Bewegung mit der Nummer 1 folgt der ganzen Länge. Vier im Zickzack darüber gesetzte Hütchen dienen dem zweiten Teil: ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt den Slalom um sie herum. Keine Masszahl gedruckt: die Quelle publiziert weder Weglänge noch Hütchenabstand.11le parcours marquémarcher le parcours, balle en équilibre sur la raquettepuis le slalom autour des plots
Balljonglage in Bewegung
8 Min.
Übungsdetails

Die Spieler balancieren oder jonglieren den Ball auf dem Schläger entlang eines Parcours, dann um Hütchen.

Coaching-Punkte : Weiche Knie, Blick nach oben, lockerer Griff, Schläger flach.

↑ Schwerer : Vorhand-/Rückhandseite bei jedem Ballkontakt wechseln; Slalom ergänzen.

↓ Leichter : Fangen und tragen, ohne Jonglage.

Rollen auf ZieleEin Tisch von oben, Netz in der Mitte. Zwei rechteckige Zielzonen liegen auf der rechten Tischhälfte, eine oben und eine unten. Ein Kind steht am linken Rand. Ein Pass mit der Nummer 1 geht zum ersten Ziel, ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt den Weg zum zweiten. Keine Masszahl gedruckt.11le filetcibleciblecontact sous la balle, viser avec tout le brasl’autre cible : suivre la cible des yeux
Rollen auf Ziele
10 Min.
Übungsdetails

Der Spieler rollt oder schiebt Bälle mit dem Schläger auf Reifen und Ziele in der anderen Tischhälfte.

Coaching-Punkte : Kontakt unter dem Ball, mit dem ganzen Arm zielen, das Ziel mit den Augen verfolgen.

↑ Schwerer : Ziele verkleinern; niedriges Netz ergänzen.

↓ Leichter : Größere Ziele, kürzere Distanz.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Kooperativer Mini-Ballwechsel
12 Min.
Übungsdetails

Das Paar hält einen kooperativen Ballwechsel über eine niedrige Barriere oder am Midi-Tisch und zählt die Kontakte.

Coaching-Punkte : In die Bereitschaftsstellung zurückkehren, den Ball bis zum Schläger verfolgen, Kontrolle vor Kraft.

↑ Schwerer : Den Gruppenrekord schlagen; kleine Zielzone ergänzen.

↓ Leichter : Rollen oder aus der Hand zuwerfen; größerer Ball.

König des TischesEin Tisch von oben, Netz in der Mitte, je ein Spieler an beiden Enden und drei Spieler in der Warteschlange unten rechts. Ein Pass mit der Nummer 1 quert den Tisch. Zwei gestrichelte Bewegungen kreuzen sich: der Verlierer geht in die Schlange, der Nächste rückt an seine Stelle. Keine Masszahl gedruckt.123451le filetservir réglementairement, garder la balle sur la table, jouer l’espace librele perdant sortle suivant entre
König des Tisches
15 Min.
Übungsdetails

Rotierendes Punktspiel: Der Gewinner bleibt am Tisch, die anderen wechseln.

Coaching-Punkte : Regelgerecht aufschlagen, den Ball auf dem Tisch halten, den freien Raum spielen.

↑ Schwerer : Quellenbelegte Varianten (J+S-Kids L9 + Cahier 43): Der Punkt zählt nur, wenn das Gegenüber den Ball nicht berührt; ein Punkt braucht zwei gewonnene Ballwechsel in Folge; ein Abschlussball zählt doppelt; nur der Aufschlag punktet (alte Volleyballregel); der zuerst fertige Tisch ruft Stopp für alle; von den Kindern erfundene Regeln. K.-o. mit einem Leben; Aufschlagart einschränken.

↓ Leichter : Kooperatives Zählen, ohne Ausscheiden.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Schupf-Kontrolle
10 Min.
Übungsdetails

Beide Spieler schupfen diagonal mit Unterschnitt, den Ball kurz und flach halten.

Coaching-Punkte : Früh kurz nach dem Absprung treffen, offener Schläger, unter dem Ball streifen, ruhige Füße.

↑ Schwerer : Kurz/lang variieren; in eine Zielecke schupfen.

↓ Leichter : Langsameres Tempo; nur lange Schupfbälle.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Vorhand am Balleimer
15 Min.
Übungsdetails

Der Trainer streut in schneller Folge Bälle auf die Vorhand; der Spieler schießt oder topspinnt auf ein festes Ziel.

Coaching-Punkte : Aus der Hüfte rotieren, am höchsten Punkt vor dem Körper treffen, für Topspin streifen, zurückstellen.

↑ Schwerer : Zwischen zwei Zonen streuen; von Konter auf Topspin wechseln.

↓ Leichter : Langsameres Zuspiel, eine Zone, Treffer zählen.

Aufschlag – dritter BallEin Tisch von oben, Netz in der Mitte. Der Aufschläger steht am linken Rand, der Rückschläger rechts. Ein Pass mit der Nummer 1, kurz und mit zwei Aufsprüngen nahe am Netz, ist der Unterschnitt-Aufschlag. Ein Pass mit der Nummer 2 kommt als Schupf zurück. Ein Schlag in dicker Linie mit der Nummer 3 eröffnet dann mit Topspin in die gegenüberliegende Ecke. Ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt den zufälligen Rückschlag, der gelesen werden muss. Keine Masszahl gedruckt.SR123le filetservice court coupépoussettela troisième balle : topspin d’ouverture, cible prévue avant de servirretour aléatoire, poussette ou flip — lire puis attaquer
Aufschlag – dritter Ball
15 Min.
Übungsdetails

Der Aufschläger serviert kurz mit Unterschnitt; der Partner schupft; der Aufschläger eröffnet mit Topspin auf den dritten Ball.

Coaching-Punkte : Das Ziel des dritten Balls vorplanen, nach dem Aufschlag zurückstellen, zum Eröffnen streifen.

↑ Schwerer : Zufälliger Rückschlag des Partners (Schupf oder Flip); lesen und angreifen.

↓ Leichter : Fester Rückschlag in eine Zone; langsamer.

Zwei-eins-BeinarbeitEin Tischtennistisch von oben, Netz in der Mitte. Der arbeitende Spieler steht am linken Rand. Drei Schläge in dicker Linie, mit 1 bis 3 nummeriert, gehen nacheinander aus der Rückhandecke, nach einem Pivot erneut aus der Rückhandecke und dann aus der weiten Vorhand ab. Zwei gestrichelte Bewegungen verbinden diese Positionen und tragen die Anweisungen: Pivot, danach Nachstellschritte ohne Beinkreuzen. Keine Masszahl auf dem Tisch.12123le filetrevers, du coin reverspivotcoup droit pivoté, encore du coin reverspas chassés, jambes jamais croiséescoup droit grand angle
Zwei-eins-Beinarbeit
12 Min.
Übungsdetails

Muster: eine Rückhand aus der Rückhandecke, dann zwei Vorhänden (Umlaufen + weite Vorhand); mit Nachstellschritten wiederholen.

Coaching-Punkte : Nachstellschritte, nie überkreuzen; tiefer Schwerpunkt; zwischen den Bällen zurückstellen.

↑ Schwerer : Tempo oder Konter-Topspin ergänzen; letzter Ball frei.

↓ Leichter : Nur-Schupf-Version, langsameres Tempo.

Falkenberg-ÜbungEin Tisch von oben, Netz in der Mitte, der arbeitende Spieler am linken Rand. Drei Schläge in dicker Linie mit 1 bis 3 gehen aus der Rückhandecke, nach dem Pivot erneut aus der Rückhandecke und dann aus der Vorhandecke ab. Zwei gestrichelte Bewegungen verbinden die Positionen, die zweite mit „Kreuzschritte für die weite Vorhand“ beschriftet. Ein blasser, nicht nummerierter Weg führt von der dritten zur ersten Position zurück und zeigt, dass die Folge eine Schleife ist. Keine Masszahl gedruckt.12123le filetrevers, coin reverscoup droit pivoté — pivoter complètementpas croisés pour le grand anglecoup droit, coin coup droitla boucle recommence
Falkenberg-Übung
15 Min.
Übungsdetails

Drei-Ball-Schleife: Rückhand aus der Rückhandecke, umlaufene Vorhand aus der Rückhandecke, Vorhand aus der weiten Vorhandecke; wiederholen.

Coaching-Punkte : Vollständig umlaufen, Kreuzschritte zur weiten Vorhand, Gleichgewicht, schnelles Zurückstellen.

↑ Schwerer : Balleimer-Version; Konter-Topspin ergänzen; freier Abschluss.

↓ Leichter : Auf zwei Bälle reduzieren; blocken statt topspinnen.

Topspin gegen BlockEin Tisch von oben, Netz in der Mitte. Spieler A steht in der Ecke unten links, Spieler B oben rechts: sie spielen eine Diagonale. Ein Schlag in dicker Linie mit der Nummer 1 geht von A ab, ein Pass mit der Nummer 2 kommt von B als Block zurück. Ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt den aktiven Block mit wechselnder Platzierung. Keine Masszahl gedruckt.AB12le filetA topspine : contact brossé, poussée des jambes, replacementB bloque : contact tôt, absorber avec le troncbloc actif : changer le placement, irrégulier
Topspin gegen Block
15 Min.
Übungsdetails

Spieler A topspinnt (eröffnet gegen Unterschnitt, dann Ballwechsel); Spieler B blockt, passiv, dann aktiv.

Coaching-Punkte : Topspieler: streifender Kontakt, Beinarbeit, zurückstellen. Blocker: früher Kontakt, mit dem Rumpf absorbieren.

↑ Schwerer : Der Blocker variiert die Platzierung (irregulär); der Topspieler verwertet den schwachen Block.

↓ Leichter : Beide bleiben auf einer Diagonalen; langsamer.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Banane / Eröffnung
12 Min.
Übungsdetails

Der Partner serviert oder schupft kurz; der Spieler flippt (Banane) zur Eröffnung und spielt den Punkt aus.

Coaching-Punkte : Lockerer Griff, Handgelenkschnappen, Ellbogen hoch, Kontakt am höchsten Punkt.

↑ Schwerer : Banane und Strawberry mischen; Angriff auf den vierten Ball ergänzen.

↓ Leichter : Vorhand-Flip auf Ball ohne Rotation; langsamer.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Themenspiel
15 Min.
Übungsdetails

Match mit Vorgabe — zum Beispiel kurz aufschlagen und den dritten Ball angreifen, oder nur Punkte über die Mitte zählen.

Coaching-Punkte : Das Muster durchsetzen; zwischen den Sätzen besprechen, was funktioniert hat.

↑ Schwerer : Vorgabe verschärfen; Bonuspunkte für das Ziel.

↓ Leichter : Vorgabe lockern; kooperative Punkte.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Irregulärer Balleimer
15 Min.
Übungsdetails

Balleimertraining mit hohem Tempo und zufälliger Platzierung: kurzer Aufschlag, Topspin-Eröffnungen und weite Bälle unter Ermüdung.

Coaching-Punkte : Früh lesen, Entscheidungstempo, vollständig zurückstellen, Qualität bei Müdigkeit halten.

↑ Schwerer : Längere Serien; Entscheidungsregel ergänzen (Angriff oder Kontrolle).

↓ Leichter : Halbregelmäßiges Muster; kürzere Serien.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Match mit Gegneranalyse
20 Min.
Übungsdetails

Match, in dem der Spieler Aufschlag- und Rückschlagmuster des Gegners beobachtet und sich Satz für Satz anpasst.

Coaching-Punkte : Den ersten Satz als Aufklärung nutzen; Aufschläge und Platzierung anpassen; Momentum, Auszeiten und Handtuchpausen managen.

↑ Schwerer : Schriftlichen Plan zwischen den Sätzen ergänzen; Videoanalyse danach.

↓ Leichter : Der Trainer gibt die Lesehilfe live; nur eine Tendenz beobachten.

Balleimer-Parcours mit ZuspielerLinks ist ein Tisch mit Netz gezeichnet, der Zuspieler auf der einen, das arbeitende Kind auf der anderen Seite. Ein Pass mit der Nummer 1 steht für die fünf Vorhandbälle. Rechts vom Tisch bilden drei Hütchen einen Slalom, eine markierte Zone dient als Sprungzone: ein gestrichelter Weg verbindet Slalom und Zone. Ein blasser, nicht nummerierter Weg führt das Kind zurück in die Schlange. Keine Masszahl auf der Zeichnung; die von der Quelle publizierte Distanz von 1,5 m steht in der Legende.D121la tablezone de sautcinq balles de coup droitenchaîner aussitôt le parcourspuis rejoindre la filele distributeur, avec sa réserve de balles
Balleimer-Parcours mit Zuspieler
12 Min.
Übungsdetails

Ein Tisch, ein Zuspieler mit Ballvorrat, daneben ein kurzer Parcours (Slalom, Sprungzone). Das Kind erhält fünf Vorhandbälle, läuft sofort den Parcours und stellt sich wieder an.

Coaching-Punkte : Vorhand-Konter: Der Schläger endet an der gegenüberliegenden Schulter; Stand leicht zum Tisch geöffnet; Gewichtsverlagerung und Oberkörperdrehung durch den Schlag hindurch. Den Ball in der absteigenden Flugphase treffen, rund 1,5 m vom Tisch entfernt.

↑ Schwerer : 8 bis 10 Bälle pro Durchgang; zwei Platzierungen; den Parcours verkürzen, um die Dichte zu erhöhen; mit einem Schattenschlag abschliessen.

↓ Leichter : Drei Bälle; höheres und langsameres Zuspiel; den Parcours weglassen; ein Podest unter das Kind stellen, wenn der Tisch zu hoch ist.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Ellbogen und Ecke — reaktiver Block
12 Min.
Übungsdetails

Zwei Spieler: A greift an, B blockt. A greift in den Ellbogen von B an. Blockt B mit der Vorhand, geht der nächste Ball in die Vorhandecke; blockt B mit der Rückhand, in die Rückhandecke. Der Zyklus läuft weiter, solange die Rückschläge kommen.

Coaching-Punkte : B trainiert die Entscheidung zwischen Vorhand und Rückhand am Ellbogen — jener Zone, die der DTTB immer wieder als strukturelle Schwäche beidseitiger Systeme benennt. A kann nichts vorplanen: A muss den Block von B lesen.

↑ Schwerer : Vor der Eröffnung des Ballwechsels die Ecken abwechseln; aus einem kurzen Unterschnitt-Aufschlag starten, dann aus einem langen Schupfball; B wechselt bewusst zwischen Ellbogen und Ecken.

↓ Leichter : Aus dem Balleimer auf einen festen Punkt, dann auf zwei angesagte Punkte, dann reaktiv. Den Angriff verlangsamen; Serien zu 5 Bällen.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Kraft — Querschnittstraining
30 Min.
Übungsdetails

10 bis 15 Wiederholungen pro Serie bei 50-70 % des Maximums, 3 bis 6 Serien, dazwischen 2 bis 5 Minuten lohnende Pausen. Maschinen oder Hanteln, so gewählt, dass die Wirbelsäule wenig belastet wird.

Coaching-Punkte : Vom Verband genannte Voraussetzungen: gründlich aufgewärmte Muskulatur und technisch einwandfreie Ausführung. Tischtennis ist asymmetrisch — auf Ungleichgewichte zwischen links und rechts achten und Agonisten, Antagonisten UND Synergisten trainieren.

↑ Schwerer : Weiter zum Pyramidentraining, danach Arbeit an der intramuskulären Koordination bei 85 bis 100 % des Maximums.

↓ Leichter : Unter 13 bis 15 Jahren ganz auf Zusatzgewichte verzichten: nur Körpergewicht und kleine Lasten, ganzkörperlich mit Schwerpunkt auf Bauch- und Rückenmuskulatur, über funktionelle Gymnastik, Zirkel mit Sprüngen und Würfen, Hindernisparcours und kleine Spiele.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Vorhand-Topspin — Vorübungen (ohne Tisch, dann zugespielter Ball)
12 Min.
Übungsdetails

Drei Stufen. Stufe 1, ohne Ball und ohne Tisch: den Schlagweg von hinten-unten nach vorne-oben nachvollziehen, das Schlägerblatt bleibt dabei in der Schlagebene. Stufe 2, mit Ball neben dem Tisch: dieselbe Bewegung auf einen in der Hand gehaltenen oder hochgeworfenen Ball. Stufe 3, am Tisch: Der Zuspieler spielt einen Topspinball oder einen Ball ohne Rotation — in dieser Phase nie Unterschnitt, denn der Verband hält fest, dass sich der Vorhand-Topspin gegen einen ankommenden Topspinball leichter erlernen lässt.

Coaching-Punkte : Woher das kommt, und was es nicht ist. Nur der deutsche Verband lehrt den Topspin in diesem Alter: Das DTTB-Rahmenkonzept eröffnet den Schlag auf der Stufe FS 2 = 8-9 Jahre und lässt ihn auf der Stufe FS 1 = 4-7 Jahre weg. Swiss Table Tennis setzt den Topspin zwei Jahre später an, bei U13 = 10-12 Jahre — allerdings tragen seine Inhaltstabellen die laufende Kopfzeile "Nachwuchsförderungskonzept 2008", die Schweizer Alterseinordnung ist also als Richtung zu lesen und nicht als heute bestätigte Schweizer Position. Die Reihe J+S-Kids erwähnt den Topspin in ihren zehn Lektionen nie; das Baby Ping der FFTT hat vor 7 Jahren überhaupt kein Technikprogramm. Also als den deutschen Weg führen, nicht als gesicherte Praxis, und nur mit den 8- bis 9-Jährigen der Gruppe. Die Fehlerliste des DTTB selbst: den Schläger in der Schlagebene halten, ein ausweichender Ellbogen oder ein ausweichendes Handgelenk ist die übliche Ursache; den Ball streifen, ihn nie durch Öffnen des Blattes anheben; die Füsse dürfen nicht parallel zur Grundlinie stehen, sonst können Hüfte und Schultern nicht rotieren; der Schlagarm ist am Ende des Rückschwungs nahezu gestreckt, sonst trägt der Unterarm nichts bei; der freie Arm zeigt beim Rückschwung zum Ball und dreht beim Treffen mit Hüfte und Schultern zurück, der Oberkörper bleibt vorne und die Beine bleiben tief; das Körpergewicht wird verlagert, und zwar früh; der Ball wird nie hinter oder neben dem Körper getroffen; die Bewegung endet weder hinter noch über dem Kopf, auch nicht auf Brusthöhe.

↑ Schwerer : Schattenschlag, dann aus der Hand zugeworfen, dann aus dem Balleimer auf einen festen Punkt, dann aus dem Balleimer auf zwei Punkte, dann gegen den Block eines Partners.

↓ Leichter : Nur Schattenschlag, jeweils fünf Wiederholungen, im Spiegel zum Trainer; langsameres Tempo; ein grösserer und weicherer Ball wie in den ersten J+S-Kids-Lektionen. Ist der Tisch für das Kind zu hoch — der DTTB hält fest, dass er es in diesem Alter meistens ist —, eine Matte oder ein Podest unterstellen.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Lichtsignal — Stellung zum Block, ohne Ball
10 Min.
Übungsdetails

Fünf farbige Hütchen auf dem Tisch: Vorhand kurz, Rückhand kurz, Vorhand lang, Mitte, Rückhand lang. Ohne Ball. Der Trainer ruft eine Farbe; das Kind bewegt sich zum entsprechenden Hütchen, deutet den Schlag an, der dorthin gehört — an den beiden kurzen Hütchen einen Block — und kehrt in die Bereitschaftsstellung zurück.

Coaching-Punkte : Woher das kommt. Die Übung ist Schweizer Publikation (mobilesport.ch, 2024) und trägt kein eigenes Alter, und die Verbände sind sich uneinig, wann der Block gelehrt wird. Der deutsche DTTB eröffnet ihn auf der Stufe FS 2 = 8-9 Jahre; Swiss Table Tennis setzt ihn bei U11 = 8-10 Jahre an, was das obere Ende dieser Altersspanne überschneidet, auch wenn seine Inhaltstabellen die Kopfzeile "Nachwuchsförderungskonzept 2008" tragen; J+S-Kids hat in seinen zehn Lektionen keine Blockübung und das Baby Ping der FFTT kein Technikprogramm. Als die deutsche Einordnung mit Schweizer Bestätigung lesen, nicht als Konsens, und mit den 8- bis 9-Jährigen der Gruppe einsetzen. Weil kein Ball im Spiel ist, lassen sich die beiden Blockgrundlagen des DTTB ohne jeden Zeitdruck korrigieren: Beim Rückhandblock liegt der Treffpunkt vor der Mittellinie des Körpers, und beim Vorhandblock steht der Körper nicht frontal zum Tisch und das Gewicht wird verlagert — ohne das, sagt der Verband, ist kein aktiver Block möglich. Die Trainerfrage aus der Quelle selbst: Wie kommst du am schnellsten in Position und bleibst dabei stabil genug, um den Schlag auszuführen?

↑ Schwerer : Zahlen statt Farben; dann eine Rechenaufgabe, deren Ergebnis die Nummer des Hütchens ist; dann eine ganze Farbfolge auf einmal angesagt; dann eine Variante zu zweit, bei der die Hütchen gleichzeitig gesetzt werden.

↓ Leichter : Drei Hütchen statt fünf; langsamere Ansagen; nur die Bewegung, ohne den Schlag anzudeuten.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Hammeraufschlag
12 Min.
Übungsdetails

Aufschlag mit hammerartig gehaltenem Schläger, Kopf nach oben, wobei der Ball auf der Vorhandseite gestreift wird — Unterschnitt, Topspin oder Seitenschnitt je nach Kontakt. Als Stationenbetrieb des Verbandes führen, dessen Rahmen wörtlich gedruckt ist: « Chacun des enfants et des jeunes effectue pendant deux ou trois minutes l'exercice demandé à chaque poste, puis change de poste. »

Coaching-Punkte : Schläger wie einen Hammer halten, Kopf nach oben. Den Ball auf der Vorhandseite streifen; der Kontaktbogen entscheidet über die Rotation. Zuerst die Rotationen lernen, dann verschleiern — der Satz stammt vom Verband: « Entraînez-vous d'abord à imprimer les différents effets, et quand vous les maîtrisez, essayez de les masquer pour feinter votre adversaire. » NICHT VERWECHSELN mit dem Schaufelaufschlag (pioche): Die offiziellen Schweizer Listen führen beide auf Französisch wie auf Deutsch als GETRENNTE Positionen — Pendelaufschlag, Hammeraufschlag, Schaufelaufschlag, umgekehrter Pendelaufschlag, Rückhandaufschlag, kurzer Aufschlag, langer Aufschlag. Die Zuordnung von FR und DE zum englischen « tomahawk » gilt als SEKUNDÄR: Keine Quelle schreibt sie aus, der Hinweis ist ein gemeinsamer URL-Slug desselben Anbieters. Dies ist die EINZIGE Geste der Reihe, deren Altersbereich die Quelle selbst nennt — « enfants et jeunes ».

↑ Schwerer : Regelkonform aufschlagen, egal wohin. Dann kurz aufschlagen, zwei Aufsetzer in der gegnerischen Hälfte. Dann vor jedem Aufschlag die Rotation ansagen. Dann das Spiel mit Zusatzregel des Verbandes, wörtlich: « Un sol recouvert de lave : A et B disputent un match en jeu libre, mais seuls sont autorisés les services courts avec lesquels la balle rebondit deux fois sur la table. Si B voit que le service de son adversaire est long et que la balle ne va toucher qu'une fois sa moitié de table, il ou elle laisse la balle tomber au sol (lave) et remporte alors un point. »

↓ Leichter : Aus der Tischmitte aufschlagen. Die Rotationsvorgabe streichen und die Schlägerhaltung beibehalten. Grösserer, langsamerer Ball.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Flip
12 Min.
Übungsdetails

Kurzer Rückhand-Rückschlag mit Topspin und Seitenschnitt, über dem Tisch gespielt, um schon mit dem zweiten Ball die Initiative zu übernehmen. In der vom Verband veröffentlichten Ballfolge üben statt isoliert: « B sert court, A retourne en effectuant un flip de façon que la balle aille sur le revers de l'adversaire, B bloque en diagonale, A pivote pour jouer en coup droit et tente d'effectuer une attaque décisive. »

Coaching-Punkte : Nur im Rückschlag — es ist ein Zweitballschlag gegen kurze oder halblange Aufschläge. Die Aufgabe ist, eine defensive Lage in einen Angriff zu drehen, nicht den Punkt sofort zu gewinnen. Ellbogen hoch; den Seitenschnitt liefert das Handgelenk. Der Schlag bereitet den vierten Ball vor: den vorher einplanen. DER NAME ZÄHLT, FÜR DIE SUCHE WIE FÜR EXPORTE: Das offizielle französischsprachige Schweizer Schlagvokabular lautet Topspin, Flip, Bloc, Poussette, Poussette courte, Frappe, Contre-topspin, Contre-attaque — « banane » steht in KEINER offiziellen französischen Quelle, auch wenn chiquita ein bestätigtes Synonym für banana flick ist. Ein Lehrplanexport muss « Flip » drucken; wer nach « banane » sucht, muss hier landen. Kein Namensgeber im Text: Die ITTF schreibt « the FIRST USE of the shot to Petr Corbel » zu — erste Verwendung, nicht Erfindung, und Korbel ist dort falsch geschrieben —, während die einzige Quelle mit « inventé par Korbel » ein Glossar ohne Autor ist.

↑ Schwerer : Kurz geschnittener Ball auf einen festen Punkt, nur Flip. Flip auf eine angesagte Seite. Dann die vollständige Ballfolge « Enchaînement personnel ». Dann echter Aufschlag, wobei der Rückschläger kurz gegen halblang liest.

↓ Leichter : Den kurzen Ball zuerst schupfen, dann zum Flip übergehen. Ball mit der Hand zuwerfen, ohne Rotation. Treffpunkt auf dem Tisch markieren.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Rundlauf
12 Min.
Übungsdetails

Ein Tisch, ein Ball, die Spielenden in Einerkolonne an beiden Enden. Diagonal aufschlagen, dann läuft jede und jeder nach dem eigenen Schlag im Gegenuhrzeigersinn ans andere Ende. Drei Leben; ein Fehler kostet eines; Ausgeschiedene erledigen eine Nebenaufgabe (z. B. Jonglieren). Die letzten zwei spielen ein Finale mit den verbleibenden Leben.

Coaching-Punkte : Mit Absicht spielen — ein Zufallsball führt zum Ausscheiden. Den Ball direkt nach dem eigenen Schlag verfolgen; zügig in die Kolonne zurücklaufen. Die Nebenaufgabe in diesem Alter körperlich halten: niemand steht herum.

↑ Schwerer : Aus der Quelle: Hindernisse zwischen den Schlägen; zwei Tische nebeneinander mit einer Matte als Netz; ein gemeinsamer Schläger pro Seite; Drehrichtung wechseln; jedes Leben mit anderer Griffart oder Hand; nach amerikanischer Art — wer ausscheidet, kehrt zurück, sobald der Verursacher des Fehlers ausscheidet.

↓ Leichter : Schaumstoff- oder Grossbälle; zwei Leben; langsamer Aufschlag ohne Diagonalpflicht.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Tu pointes? — Platzierungsspiel mit A4-Blättern
10 Min.
Übungsdetails

Ein Tisch, zwei Spielende. Beide legen zwei A4-Blätter beliebig auf die EIGENE Tischhälfte. Normale Matchregeln — aber landet der Ball auf einem Blatt des Gegenübers, VERLIERT man den Punkt. Den Satz gewinnen und dabei dem Papier ausweichen.

Coaching-Punkte : Ein Spiel im Lesen der Platzierung: die gegnerischen Blätter erkennen und daran vorbeizielen, die eigenen als Köder nutzen. Die Gewohnheit lesen-dann-entscheiden aufbauen — vor Aufschlag und Rückschlag auf die gegnerische Tischhälfte schauen.

↑ Schwerer : Drei Blätter; Blätter zwischen den Sätzen umlegen; das eigene Blatt zu treffen gibt dem Gegenüber einen Bonuspunkt; Zusatzregel: nur kurze Aufschläge.

↓ Leichter : Je ein zentrales Blatt; ein grösseres A3-Blatt; zuerst kooperativ spielen, beide meiden alle Blätter.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Course-poursuite — das Aufholmatch
10 Min.
Übungsdetails

Ein Tisch, zwei Spielende, ein normaler Satz bis 11 — aber der Spielstand STARTET bei 6:8 gegen die aufschlagende Person, die das Blatt wenden muss. Ab dort normale Regeln, zwei Punkte Abstand zum Sieg.

Coaching-Punkte : Der Aufschlag steht sofort unter Druck: gedankenloses Aufschlagen verschenkt den Satz, jeder Punkt braucht einen Plan. Die Rückschlagseite übt, einen Vorsprung zu verteidigen — eine andere taktische Haltung, als ihn aufzubauen. Zwischen den Sätzen fragen, was sich im Rückstand geändert hat.

↑ Schwerer : Bei 5:8 starten; der Aufschlag darf nur mit einer angesagten Aufschlagart abschliessen; nach jedem Satz die Rollen tauschen und die Aufholquoten vergleichen.

↓ Leichter : Bei 7:8 starten, oder der Aufschlag führt 8:6 und die andere Seite jagt; bis 9 spielen.

Dekorativer Streifen: feine Linien eines Tischtennistischs; diese Übung hat keine Skizze.
Meister schlagen — wer gewinnt bleibt, wer verliert pfeift
9 Min.
Übungsdetails

Ein Tisch, drei Kinder: zwei spielen einen Satz auf 5 Punkte (Aufschlagwechsel nach jedem Punkt), eines ist Schiedsrichter. Wer gewinnt, bleibt; wer verliert, wird Schiedsrichter; das Schiedsrichterkind fordert als Nächstes heraus. Nach vier Siegen in Folge muss der Meister den Tisch trotzdem räumen.

Coaching-Punkte : Die Schiedsrichterrolle ist die versteckte Lektion: Das Kind lernt Aufschlagregeln, Zählweise und Fairplay vom Stuhl der Unparteiischen. Klar einführen — wo stehen, wie den Stand ansagen, was ein Let ist. Die 4-Siege-Grenze verhindert, dass ein dominantes Kind den Tisch besetzt.

↑ Schwerer : Sätze auf 7 oder 11; der Meister wählt die Aufschlagseite; Aufschlag einschränken (nur kurz, nur Rückhand); ein Ballwechsel über 5 Schläge gibt einen Bonuspunkt.

↓ Leichter : Sätze auf 3; Grenze bei 2 Siegen; Schaumstoff- oder Grossbälle.

Die Spielstile

Sechs Archetypen des modernen Spiels — echte Spieler mischen sie. Ein Stil wird aufgebaut, nicht verordnet.

Stärken : Vielseitigkeit, Angriff auf beiden Seiten, keine offensichtliche Schwachstelle.

Schwächen : Mitunter ohne harten Abschluss; verwundbar in der Tischmitte und auf der weiten Vorhand.

Referenzen : Ma Long · Fan Zhendong · Timo Boll

Welches Material?

Das Prinzip: Kontrolle vor Tempo. Dasselbe Holz über Jahre behalten; lieber in 3-Stern-Bälle und Schuhe investieren.

Einsteiger Fertigschläger ALL mit Kontrolle · kontrollierbarer glatter Belag ~1,8 mm · Trainingsbälle
Freizeit / Verein 5-schichtiges ALL/ALL+-Holz · kontrollierbarer europäischer Belag · erste 3-Stern-Bälle
Wettkampf Wechsel zum eigenen Aufbau: OFF-/OFF-Holz oder erstes Innencarbon · Vorhand härter, Rückhand weicher
Elite OFF/OFF+ Carbon · Profi-Beläge · nur ITTF-3-Stern-Bälle · mehrere Paar Schuhe

Offizieller Ball: 40 mm « 40+ » Plastik, 2,7 g. Holz ≥ 85 % Naturholz; ITTF-zugelassene Beläge (LARC-Liste); eine Seite schwarz, die andere rot/rosa/violett/grün/blau (seit Okt. 2021). VOC-Kleber seit 2008 verboten. Geprüft Juli 2026.

Der Generator ist auch in Paak

In der App, direkt auf der Einheit Ihres Teams: Kategorie, Dauer und Thema wählen, und Paak stellt einen minutierten Ablauf in fünf Blöcken zusammen. Sie passen ihn an, Sie speichern ihn — das ist kostenlos. Der Druck des Einheitsblatts und mehr als 5 eigene Übungen sind in Paak One enthalten.