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Die Zählung: PAR-11, ohne Deckel
Jeder Ballwechsel bringt dem Gewinner einen Punkt, ob er aufgeschlagen hat oder nicht. Spiele bis 11, zwei Punkte Vorsprung — bei 10:10 wird weitergespielt, bis jemand mit zwei führt, ohne Deckel (anders als Badmintons 30). Match auf drei Gewinnspiele (Best of 5; Best of 3 ist eine zugelassene Alternative). Fürs Lesen alter Bücher: Die Hand-out-Zählung (bis 9, nur der Aufschläger punktete) galt bis 2009 — sie ist historisch, und jede dafür geschriebene Taktikanweisung ist überholt.
Der Aufschlag: ein einziger Ball
Mindestens ein Fuss vollständig im Aufschlagfeld (ohne dessen Linien zu berühren) im Moment der Frappe; der Ball muss die Frontwand über der Aufschlaglinie treffen und, wenn er nicht volleyiert wird, im gegenüberliegenden hinteren Viertel landen. Es gibt keinen zweiten Aufschlag: Ein Fehler verliert den Ballwechsel, direkt. Der sichere Return — den der Kanon zuerst lehrt — ist die gerade Länge der Wand entlang.
Der Behinderungs-Baum: No Let, Let, Stroke
Zwei Spieler, ein Raum: Regel 8 gibt dem Schläger vier Rechte — freie Sicht auf den Ball, direkten Zugang, Platz für einen vernünftigen Schwung und die Freiheit, auf die ganze Frontwand zu spielen. Kommt es zur Behinderung und ein Spieler verlangt einen Let, entscheidet der Schiedsrichter nach Zweig:
| Situation | Entscheid | Wirkung |
|---|---|---|
| Keine echte Behinderung, oder minimale mit erhaltenem Zugang | No Let | Der Ballwechsel steht — kein Wiederholen |
| Der behinderte Spieler hätte den Ball nicht zurückspielen können | No Let | Ebenso — der Appell rettet keinen verlorenen Ball |
| Echte Behinderung, voller Einsatz, Rückschlag wäre möglich gewesen | Let | Der Ballwechsel wird wiederholt, kein Punkt |
| Der Gegner hat sich nicht mit vollem Einsatz freigemacht | Stroke | Punkt an den behinderten Spieler |
| Der behinderte Spieler hätte einen Winner gespielt | Stroke | Ebenso |
| Schwung beeinträchtigt / klarer Schlag verhindert | Let oder Stroke | Je nachdem, ob der Schwung gestört oder der Schlag verhindert wurde |
| « Turning » (den um den Körper gelaufenen Ball spielen), Gefahr | Let | Sicherheit zuerst — der Schiedsrichter muss die Gefahr immer bedenken |
Die Unterscheidung, die im Verein sitzen muss: Stroke = ein Punkt, Let = eine Wiederholung. Sie zu verwechseln verfälscht den Score — und verdeckt, warum das Freimachen nach dem eigenen Schlag eine Matchfähigkeit ist, keine Höflichkeit.
Die Verhaltensleiter und die Zeiten
Das Verhalten folgt einer geordneten Vier-Stufen-Treppe, kumulativ über das Match: Verwarnung → Conduct-Stroke → Conduct-Game → Conduct-Match (Regel 14 — bei schweren Verstössen darf der Schiedsrichter direkt höher einsteigen). Seit der Ausgabe 2025 V1.2 zählt « den Schiedsrichter beeinflussen wollen » zu den Verhaltensverstössen, neben einer neuen Tauchregel und einer Regel zu vorbestehenden Blutungen. Die Zeiten sind fix und durchsetzbar: 4 Minuten Einspielen (Seitenwechsel bei 2), 1 Minute danach, 2 Minuten zwischen den Spielen, 2 Minuten für einen Ausrüstungswechsel; Verletzung und Blutung haben eigene Fristen nach Ursache.
Häufige Fragen
Wer leitet ein Vereinsmatch?
Ist der Tin immer gleich hoch?
Was ändert die Ausgabe 2025?
Quellen
WSF — World Squash Singles Rules 2025 V1.2 (in Kraft 1. Sep. 2025): Regel 2 (Zählung), Regel 5 (Aufschlag), Regeln 6 und 9 (guter Rückschlag, Tin, Auslinie), Regel 8 (Behinderung — der ganze Baum, Turning, Gefahr), Regel 14 (Verhalten), Regeln 7/13/15 (Zeiten); die Conduct on Court Guidelines. Der DSQV publiziert die deutsche Übersetzung (Squash-Spielregeln); alle Verbände der Paak-Märkte spielen die WSF-Regeln — Squash kennt kein Regelschisma. Zählungsgeschichte: Hand-out bis 1988 (WM), PARS-15 1989–2003, PAR-11 universell seit April 2009. · Paak-Squash-Korpus, Datei 01 (Regeln und Governance) — geprüft September 2026.