Handballtraining

Wählen Sie Ihre Altersklasse, finden Sie eine Übung oder planen Sie eine Einheit. Die Leitfäden erläutern Quellen und altersbezogene Grundlagen.

Aufgebaut auf den Rahmenwerken von IHF und EHF, dem Vereinsreferenzial der FFHandball und publizierter Forschung — die Quellen stehen in jedem Leitfaden. Übungen aus der gängigen Trainingspraxis werden keinem Verband zugeschrieben. Geprüft · Juli 2026

Quellen und Überblick

Die Paak-Wissensbasis für Handballtrainerinnen und -trainer — vom Minihandball bis zum Leistungsbereich. Wählen Sie Ihre Alterskategorie: Schwerpunkte, Übungen und Taktik passen sich an.

Geometrisches Motiv des Banners: die Linien eines Handballfelds, als goldene Strichzeichnung auf marineblauem Grund. Der Hintergrund zeigt die Linien eines Handballfelds: Seitenlinien, Mittellinie, auf jeder Seite der durchgezogene Torraumbogen und der gestrichelte Freiwurfbogen, die Tore als dicke Striche. Dekorativ und ohne Masse — die einzigen Zahlen des Banners stehen daneben.
Trainer-Ecke · Handball

Was die Verbände wirklich zum Kinder- und Jugendhandball publizieren

Rahmenwerke von IHF und EHF, Referenzial der FFHandball. Kategorien, Kleinfeldspiel, Torhüter, Taktik, Prävention — belegt, datiert, vergleichbar.

36 publizierte Übungen
7 Leitfäden
3 zitierte Verbandsrahmen
Ihre Alterskategorie

Vorrangig trainieren

  • Individuelle Technik: alle Passarten, Beinarbeit, Drei-Schritt-Rhythmus
  • 1 gegen 1 und Finten, beidseitig
  • Kleinfeldspiele 3 gegen 3 / 4 gegen 4, Rumpfstabilisation mit dem Körpergewicht

In diesem Alter vermeiden

  • Zu früh festgelegte Positionen
  • Komplexe kombinierte Abwehrsysteme
  • Maximallasten im Krafttraining

Die Einheit für heute

« Was machen wir heute Abend mit den Kindern? » — Dauer und Schwerpunkt wählen, und Paak stellt einen altersgerechten Trainingsablauf zusammen.

Die Übungen

Die 36 Übungen der Paak-Bibliothek — dieselben wie in der App. Jede Karte nennt die Trainerhinweise, eine schwierigere und eine einfachere Variante.

PassdreieckDrei Spieler stehen an den Ecken eines mit Hütchen markierten Dreiecks mit 4 bis 5 m Seitenlänge. Drei mit 1 bis 3 nummerierte Pässe laufen um das Dreieck. Ein gestrichelter Weg zeigt, wie jeder seinem Pass zum nächsten Hütchen folgt. Eine Masszahl trägt die publizierte Distanz 4–5 m.123123suivre sa passe
Spieler in BallbesitzPassLauf ohne BallHütchen
Passdreieck

Drei Spieler im Dreieck mit 4–5 m Abstand. Passen und dem eigenen Pass zum nächsten Hütchen folgen.

U7–U9U11–U13U15–U17U19+ / Senior niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Drei Spieler im Dreieck, 4–5 m Seitenlänge · ein Ball · drei Hütchen
Was trainiert wird
Passen und dem eigenen Pass zum nächsten Hütchen folgen. Mit beiden Händen fangen und abfedern, in den Pass hineintreten, Blick hoch aufs Spiel.
Publizierter Rahmen
Passarten durchwechseln: direkt, Bodenpass, Handgelenkpass, Sprungpass, schwache Hand. Schwieriger: erst passiver, dann aktiver Verteidiger, und in Bewegung.
Der Ablauf
Drei Spieler im Dreieck mit 4–5 m Abstand. Passen und dem eigenen Pass zum nächsten Hütchen folgen. Passarten wechseln: gerade, Bodenpass, Handgelenkpass, Sprungpass, schwache Hand.
Trainerhinweise
Mit beiden Händen weich fangen, in den Pass hineingehen, Blick zum Spiel.
Schwieriger
Einen passiven, dann aktiven Verteidiger ergänzen; in der Bewegung ausführen.
Einfacher
Größeres Dreieck, im Stand, weicherer Ball.
Doppelpass zum TorZwei Spielerreihen warten hinter einer mit 9 m bezeichneten Linie, mit Blick auf das Tor rechts. Ein Pass mit der Nummer 1 geht vom ersten zum zweiten Spieler. Ein gestrichelter Weg zeigt den Passgeber, der nach dem Pass in die Lücke sprintet. Ein Pass mit der Nummer 2 gibt den Ball zurück, ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 3 schliesst aufs Tor ab. Nur die 9-m-Linie ist bemasst: es ist die einzige Distanz, die die Übung publiziert.121239 mla course part APRÈS la passefinir en suspension
Spieler in BallbesitzPassLauf ohne BallTorschuss
Doppelpass zum Tor

Zwei Reihen an der 9-m-Linie. Passen, in die Lücke sprinten, Rückpass annehmen, abschließen.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zwei Reihen auf 9 m · ein Ball · ein Tor · Seite und Rückpassdistanz variieren
Was trainiert wird
Passen, in die Lücke sprinten, den Rückpass nehmen, abschliessen. Der Lauf startet NACH dem Pass; den Ball mit hoher Hand fordern.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: ein Verteidiger in der Lücke, Zwei-Kontakt-Limit. Leichter: ohne Abschluss, Rückpass aus dem Stand.
Der Ablauf
Zwei Reihen an der 9-m-Linie. Passen, in die Lücke sprinten, Rückpass annehmen, abschließen. Seite und Distanz variieren.
Trainerhinweise
Der Lauf startet NACH dem Pass; Ball mit hoher Hand fordern; Abschluss per Sprungwurf.
Schwieriger
Verteidiger in der Lücke; maximal 2 Ballkontakte.
Einfacher
Ohne Abschluss, Rückpass im Stand.
Sprungwurf — Drei-Schritt-RhythmusEin Werfer startet links Richtung Tor rechts. Ein gestrichelter Weg zerlegt den Anlauf in drei Schritte. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, verlässt die Hand vor dem Tor nach dem dritten Schritt. Eine senkrechte Linie markiert den Torraum. Keine Distanz eingezeichnet.11ligne de surfacecourse d’élan, armé tôt à hauteur d’épaule3e appui explosif, genou opposé haut, fouetté du bras
Spieler in BallbesitzLauf ohne BallTorschuss
Sprungwurf — Drei-Schritt-Rhythmus

Anlauf, Ball während des Laufs auf Schulterhöhe, explosiver dritter Schritt (links-rechts-links für Rechtshänder), Absprung, freies Knie hoch, Wurfarm durchziehen und auf dem Absprungbein landen.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior mittel 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Kurze Reihe, ein Ball pro Kind · ein Tor · die Torraumlinie als Bezug
Was trainiert wird
Der Rhythmus des Sprungwurfs: Anlauf, Ball während des Laufs auf Schulterhöhe, explosiver dritter Schritt (links-rechts-links für Rechtshänder), Absprung, freies Knie hoch, Wurfarm durchziehen und auf dem Absprungbein landen.
Publizierter Rahmen
Den Arm nicht zu früh strecken; der Ellbogen bleibt hoch; nach dem Abwurf auf das Ziel zeigen. Schwieriger: auf 2, dann 1 Schritt, einen Blockspieler ergänzen, nach einem Kreuzen werfen. Leichter: Wurf aus dem Stand, dann ein Schritt.
Der Ablauf
Anlauf, Ball während des Laufs auf Schulterhöhe, explosiver dritter Schritt (links-rechts-links für Rechtshänder), Absprung, freies Knie hoch, Wurfarm durchziehen und auf dem Absprungbein landen.
Trainerhinweise
Den Arm nicht zu früh strecken; Ellbogen bleibt hoch; nach dem Abwurf zum Ziel zeigen.
Schwieriger
Auf 2, dann 1 Schritt reduzieren; einen Blocker ergänzen; nach Kreuzen werfen.
Einfacher
Standwurf, größeres Ziel, ohne Torwart.
Außenwurf aus spitzem WinkelEin Flügelspieler startet aus einem markierten Kanal unten links, mit Blick auf das Tor rechts, wo der Torhüter steht. Ein gestrichelter Weg zeigt das Fangen im Lauf. Ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 1 geht nach innen ins Feld und öffnet den Winkel. Ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt den Fehler: Raumgewinn der Linie entlang, wodurch der Winkel geschlossen bleibt. Keine Distanz eingezeichnet.1G1couloir de l’ailierréception en coursesauter VERS le terrain : le vol ouvre l’anglegagner l’espace le long de la ligne — l’angle reste fermé
Spieler in BallbesitzTorhüterLauf ohne BallTorschussdie andere Wahl
Außenwurf aus spitzem Winkel

Start im Außenkorridor, Fangen im Lauf, Absprung ins Feld hinein, um den Winkel zu öffnen, langer Flug, verzögerter Abwurf über den herauskommenden Torwart.

U15–U17U19+ / Senior mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Start im Flügelkanal · ein Ball · aktiver Torhüter
Was trainiert wird
Raum zum Feld hin gewinnen, nicht der Linie entlang: der Sprung nach innen öffnet den Winkel. Langer Flug, verzögerte Abgabe über den herauslaufenden Torhüter.
Publizierter Rahmen
Abschlüsse variieren: Heber, Kreuzwurf, Bodenwurf. Schwieriger: aktiver Torhüter plus ein deckender Verteidiger.
Der Ablauf
Start im Außenkorridor, Fangen im Lauf, Absprung ins Feld hinein, um den Winkel zu öffnen, langer Flug, verzögerter Abwurf über den herauskommenden Torwart.
Trainerhinweise
Raum INS Feld gewinnen, nicht entlang der Linie; Heber / Dreher / Aufsetzer variieren.
Schwieriger
Aktiver Torwart plus deckender Verteidiger.
Einfacher
Ohne Verteidiger, größerer Winkel ab 45°.
1 gegen 1 — DurchbruchfinteEin Angreifer mit Ball steht einem Verteidiger auf einer mit 9 m bezeichneten Linie gegenüber, Tor rechts. Eine erste gestrichelte Bewegung deutet zur einen Seite an, eine zweite explodiert zur anderen, danach schliesst ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 1 aufs Tor ab. Ein blasser, nicht nummerierter Weg erinnert daran, beide Seiten zu üben. Nur die 9-m-Linie ist bemasst.1D19 mappui franc + épauleexploser de l’autre côtétravailler les deux côtés
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertLauf ohne BallTorschussdie andere Wahl
1 gegen 1 — Durchbruchfinte

Vor dem Verteidiger an der 9-m-Linie: Ansatz zu einer Seite (klarer Schritt + Schulter), Explosion zur anderen.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior hoch 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Dem Verteidiger auf 9 m gegenüber · ein Ball · ein Tor
Was trainiert wird
Zu einer Seite andeuten — fester Schritt und Schulter — dann zur anderen explodieren. Auf Armlänge zum Verteidiger täuschen: der Rhythmuswechsel schlägt, nicht der Richtungswechsel.
Publizierter Rahmen
Beide Seiten üben, danach Wurffinte und Durchbruch verketten. Schwieriger: Verteidiger auf 100 %, Aktion zu Ende spielen, Doppelfinte.
Der Ablauf
Vor dem Verteidiger an der 9-m-Linie: Ansatz zu einer Seite (klarer Schritt + Schulter), Explosion zur anderen. Beidseitig arbeiten, dann Wurffinte → Durchbruch verketten.
Trainerhinweise
Die Finte auf Armlänge zum Verteidiger spielen; Tempowechsel schlägt Richtungswechsel.
Schwieriger
Verteidiger bei 100 %, Aktion abschließen; Doppelfinte.
Einfacher
Passiver Verteidiger bei 50 %, breitere Gasse.
Kleinfeldspiel 3 gegen 3Drei Angreifer und drei Verteidiger verteilen sich zwischen zwei Minitoren an den Enden. Zwei Pässe mit den Nummern 1 und 2 bewegen den Ball, danach schliesst ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 3 ab. Keine Masse eingezeichnet: gespielt wird auf einem halben oder Drittelfeld ohne publizierte Grösse.123123123
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertPassTorschuss
Kleinfeldspiel 3 gegen 3

Halbes oder Drittelfeld, kleine Tore oder Zielzonen. Eine Regel wählen: 3 Pässe vor dem Torwurf, Bodenpass Pflicht, Tore nur per Sprungwurf.

U7–U9U11–U13U15–U17 hoch 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Halbes oder Drittelfeld · Minitore oder Zielzonen · ein Ball
Was trainiert wird
Alle berühren den Ball. Die Vorgabe zielt auf das Tagesziel: drei Pässe vor dem Tor, Bodenpass Pflicht, oder Tore nur aus dem Sprungwurf.
Publizierter Rahmen
Anweisungen in maximal 20 Sekunden. Schwieriger: Raum verkleinern, Kontakte begrenzen, einen Angriffsjoker ergänzen. Leichter: Überzahl 4 gegen 3, grösserer Raum.
Der Ablauf
Halbes oder Drittelfeld, kleine Tore oder Zielzonen. Eine Regel wählen: 3 Pässe vor dem Torwurf, Bodenpass Pflicht, Tore nur per Sprungwurf.
Trainerhinweise
Alle berühren den Ball; die Regel zielt auf das Tagesziel; Ansagen in maximal 20 Sekunden.
Schwieriger
Raum verkleinern, Kontakte begrenzen, Angriffsjoker ergänzen.
Einfacher
4 gegen 3 in Überzahl, größerer Raum.
Tempogegenstoß in 2 WellenDer Torhüter startet mit dem Ball am Tor links Richtung gegnerisches Tor rechts. Ein Pass mit der Nummer 1 schickt den oberen Flügel: das ist der lange Abwurf. Zwei gestrichelte Wege zeigen beide Flügel, die in der ersten Welle breite Kanäle sprinten. Ein Pass mit der Nummer 2 zwischen zwei Anspielstationen bildet die zweite Welle, ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt, was passiert, wenn der lange Abwurf nicht da ist. Keine Masse eingezeichnet.G112212premier regard : la longue relance du gardien1re vague — les ailiers sprintent, couloirs larges2e vague — passes courtes, porter le ballonsi la longue n’est pas là
TorhüterSpieler in BallbesitzPassLauf ohne Balldie andere Wahl
Tempogegenstoß in 2 Wellen

Nach Ballgewinn oder Parade: 1. Welle = Außen sprinten die Korridore, langer Abwurf wenn frei; sonst 2.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior hoch 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ganzes Feld · ein Ball · Start nach Ballgewinn oder Parade
Was trainiert wird
Erster Blick: der lange Abwurf des Torhüters. Die Kanäle bleiben breit. Ist der lange Ball nicht da, tragen zwei bis drei Anspielstationen den Ball mit kurzen Pässen vor, bevor die Abwehr steht.
Publizierter Rahmen
In weniger als 6 Sekunden abschliessen. Schwieriger: zwei zurückeilende Verteidiger, und in den Positionsangriff übergehen, wenn der Gegenstoss stirbt. Leichter: ohne Gegner, Kanäle mit Hütchen markiert.
Der Ablauf
Nach Ballgewinn oder Parade: 1. Welle = Außen sprinten die Korridore, langer Abwurf wenn frei; sonst 2. Welle = 2–3 Anspielstationen tragen den Ball mit kurzen Pässen nach vorn, bevor die Abwehr steht.
Trainerhinweise
Erster Blick gilt dem langen Abwurf des Torwarts; Korridore breit halten; in unter 6 Sekunden abschließen.
Schwieriger
2 zurücklaufende Verteidiger ergänzen; bei Abbruch in den Positionsangriff übergehen.
Einfacher
Ohne Gegner, Korridore mit Hütchen markiert.
Schnelles Umschalten in die AbwehrDrei Verteidiger starten aus der Feldmitte und sprinten zu ihrem Tor links zurück, in drei gestrichelten Wegen, die auf einen markierten zentralen Korridor zulaufen. Zwei startende Angreifer warten rechts; ein blasser, nicht nummerierter Weg ist der lange Pass, der abgeschnitten werden muss. Keine Masse und keine Dauer eingezeichnet: die Quelle publiziert keine Zeitkonstante.123AAle couloir central d’abordcouper la longue passe vers les ailiers lancés
Spieler, der erobertSpieler in BallbesitzLauf ohne Balldie andere Wahl
Schnelles Umschalten in die Abwehr

Provozierter Ballverlust: auf das Signal zurücksprinten, zuerst die Mitte sichern, den langen Pass auf die startenden Aussen abschneiden.

U15–U17U19+ / Senior hoch 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Provozierter Ballverlust · auf das Signal sprinten alle zurück · ein Ball
Was trainiert wird
Mitte vor Aussen: zuerst den zentralen Korridor schützen, dann den langen Pass auf die startenden Flügel abschneiden. Der nächste Spieler bremst den Ballführenden.
Publizierter Rahmen
Das Zurückziehen wird an der Reorganisation als Block gemessen, nicht an der Stoppuhr: keine Föderation publiziert eine Zeitkonstante dafür. Laut kommunizieren („Mitte gedeckt!“). Schwieriger: in Unterzahl zurückziehen, 5 gegen 6.
Der Ablauf
Provozierter Ballverlust: auf das Signal zurücksprinten, zuerst die Mitte sichern, den langen Pass auf die startenden Aussen abschneiden. Maszstab ist die gemeinsame Neuordnung, nicht die Stoppuhr.
Trainerhinweise
Mitte vor Seiten; kommunizieren; der nächste Spieler bremst den Ballträger.
Schwieriger
Rückzug in Unterzahl, 5 gegen 6.
Einfacher
Ohne Gegner, auf Zeit.
Manndeckung — das DuellEin Angreifer mit Ball steht einem Verteidiger gegenüber. Zwei gestrichelte Wege zeigen den Verteidiger, der mit Nachstellschritten folgt, erst zur einen, dann zur anderen Seite, ohne die Beine zu kreuzen. Ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt die Richtung, in die der Ballführende gelenkt wird, nach aussen. Keine Masse eingezeichnet.1Dpas chassés, sans jamais croiser les jambesorienter le porteur vers l’extérieur
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertLauf ohne Balldie andere Wahl
Manndeckung — das Duell

1 gegen 1 auf dem ganzen oder halben Feld: gebeugte Haltung, Nachstellschritte ohne Überkreuzen, Armlänge Abstand, den Ballträger nach außen lenken.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eins gegen eins, ganzes oder halbes Feld · ein Ball · kein Tor nötig
Was trainiert wird
Gebeugte Haltung, Nachstellschritte ohne Beinkreuzen, Armlängendistanz, den Ballführenden nach aussen lenken. Mit den Beinen verteidigen, nicht mit den Armen; nie den Rücken zudrehen.
Publizierter Rahmen
Das ist DIE Voraussetzung vor jeder Zonenverteidigung. Schwieriger: auf 2 gegen 2 mit Hilfe und Wechseln erweitern. Leichter: der Ballführende darf nur einen Fortbewegungsdribbling machen.
Der Ablauf
1 gegen 1 auf dem ganzen oder halben Feld: gebeugte Haltung, Nachstellschritte ohne Überkreuzen, Armlänge Abstand, den Ballträger nach außen lenken.
Trainerhinweise
Mit den Beinen verteidigen, nicht mit den Armen; nie den Rücken zudrehen; DIE Voraussetzung vor jeder Raumdeckung.
Schwieriger
2 gegen 2 mit Aushilfe und Übergabe.
Einfacher
Ballträger nur mit Tempodribbling.
Den Ball zähmenSechs Kinder sind über die ganze markierte Fläche verteilt; auf einem ist ein Ball gezeichnet, als Erinnerung an die Vorgabe, ein Ball pro Kind. Keine Wege gezeichnet: die Arbeit ist individuell, am Platz und in Bewegung, ohne Zuspiel. Keine Distanz eingezeichnet: die Quelle publiziert nur individuelles Material.123456tout l’espace, un ballon chacun, personne ne fait la queue
Spieler in Ballbesitz
Den Ball zähmen

Ein Ball pro Kind, freier Raum. Um die Hüfte kreisen, Achter durch die Beine, prellen und fangen, hochwerfen und vor dem Fangen klatschen.

U7–U9 niedrig 8 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Ball pro Kind · im ganzen Raum · die Aufgabe regelmässig wechseln
Was trainiert wird
Jedes Kind mit dem Ball vertraut machen: um die Hüfte kreisen, Achter durch die Beine, prellen und fangen, hochwerfen und vor dem Fangen klatschen. Finger gespreizt, weiche Hände, Blick hoch und nicht auf den Ball.
Publizierter Rahmen
Der Kernpunkt ist ein Ball pro Kind: niemand wartet. Schwieriger: dieselben Aufgaben im Gehen, dann im Traben, einhändig fangen. Leichter: am Platz bleiben, den Ball am Boden rollen.
Der Ablauf
Ein Ball pro Kind, freier Raum. Um die Hüfte kreisen, Achter durch die Beine, prellen und fangen, hochwerfen und vor dem Fangen klatschen. Alle 45 Sekunden eine neue Aufgabe.
Trainerhinweise
Finger gespreizt, weiche Hände, Blick nach oben und nicht auf den Ball. Jedes Kind hat einen Ball — niemand wartet.
Schwieriger
Dieselben Aufgaben im Gehen, dann im Laufen; einhändig fangen.
Einfacher
Größerer, weicherer Ball; Übungen im Sitzen.
Zuspiel zu zweit in BewegungZwei Spieler gehen nebeneinander von links nach rechts, jeder auf einem parallelen gestrichelten Weg. Zwei Pässe mit den Nummern 1 und 2 verbinden die beiden Bahnen während des Vorgehens. Keine Distanz eingezeichnet.1212on avance côte à côte, personne ne s’arrête pour lancerpasse devant le partenaire, deux mains tendues pour demander
Spieler in BallbesitzLauf ohne BallPass
Zuspiel zu zweit in Bewegung

Zu zweit, ein Ball, nebeneinander durch die Halle und zurück.

U7–U9U11–U13 niedrig 8 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zu zweit, ein Ball · nebeneinander hin und zurück · direkt, Bodenpass, schwache Hand
Was trainiert wird
Beim Gehen nebeneinander zuspielen, nie zum Werfen anhalten. VOR den Partner passen, nicht auf ihn; zwei Hände ausgestreckt, um den Ball zu fordern; während des Zuspiels weitergehen.
Publizierter Rahmen
Danach im Traben, die Passart variieren. Schwieriger: den Abstand vergrössern, einen dritten Spieler in die Mitte stellen. Leichter: im Gehen, nur direkter Pass.
Der Ablauf
Zu zweit, ein Ball, nebeneinander durch die Halle und zurück. Zuspiel, Fangen, weitergehen. Danach im Laufen. Variieren: Schlagwurf, Bodenpass, schwache Hand.
Trainerhinweise
Vor den Partner passen, nicht auf ihn. Beide Hände zeigen den Ball an. Niemand bleibt zum Werfen stehen.
Schwieriger
Abstand vergrößern; einen dritten Spieler in die Mitte stellen.
Einfacher
Im Stand gegenüber, kürzerer Abstand.
Die PassuhrAcht Spieler bilden einen Kreis. Ein Pass mit der Nummer 1 quert den Kreis zum gegenüberliegenden Spieler, ein gestrichelter Weg zeigt den Passgeber, der dessen Platz einnimmt. Ein zweiter Pass mit der Nummer 2 geht vom neuen Ballbesitzer ab. Keine Masse eingezeichnet: die Quelle publiziert keinen Durchmesser.1234567812courir prendre la place de celui à qui on a passé
Spieler in BallbesitzPassLauf ohne Ball
Die Passuhr

Sechs bis acht Spieler im Kreis. Quer durch den Kreis zuspielen, dann zum Platz des Angespielten laufen.

U7–U9U11–U13U15–U17U19+ / Senior niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Sechs bis acht Spieler im Kreis · ein Ball, dann zwei
Was trainiert wird
Quer durch den Kreis passen, dann laufen und den Platz dessen einnehmen, dem man gepasst hat. Den Namen vor dem Wurf rufen; sofort nach dem Pass losgehen — der Kreis erstarrt nie.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: zwei Bälle gleichzeitig, dann drei, und den Pass zum Nachbarn verbieten. Leichter: ein Ball, nur zum Nachbarn passen, ohne Laufen.
Der Ablauf
Sechs bis acht Spieler im Kreis. Quer durch den Kreis zuspielen, dann zum Platz des Angespielten laufen. Ein Ball, danach zwei.
Trainerhinweise
Vor dem Wurf den Namen rufen. Direkt nach dem Zuspiel loslaufen — der Kreis steht nie still.
Schwieriger
Zwei Bälle gleichzeitig, dann drei; Zuspiel zum Nachbarn verboten.
Einfacher
Nur ein Ball, nur zum Nachbarn passen, ohne Laufen.
ZehnerpassVier Angreifer und zwei Verteidiger belegen ein markiertes rechteckiges Feld ohne Tor. Zwei Pässe mit den Nummern 1 und 2 verbinden die Angreifer, ein blasser, nicht nummerierter Weg erinnert daran, sich zu verteilen und das Feld gross zu machen. Keine Masse eingezeichnet: die Übung publiziert keine Feldgrösse.12341212aire marquée, sans buts’écarter pour agrandir l’aire
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertPassdie andere Wahl
Zehnerpass

Zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld, ohne Tor. Die Mannschaft in Ballbesitz versucht zehn Pässe in Folge, die andere abzufangen.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zwei Mannschaften in einem markierten Feld · ohne Tor · ein Ball
Was trainiert wird
Die Mannschaft in Ballbesitz versucht zehn Pässe zu verketten, die andere abzufangen. Sich verteilen, um das Feld gross zu machen, vor dem Fangen den Kopf heben, die Pässe gemeinsam laut zählen. Kein Kontakt, kein Laufen mit dem Ball.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: Feld verkleinern, jeden dritten Pass als Bodenpass verlangen. Leichter: bis fünf zählen, einen neutralen Spieler ergänzen, der immer für die ballbesitzende Mannschaft spielt.
Der Ablauf
Zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld, ohne Tor. Die Mannschaft in Ballbesitz versucht zehn Pässe in Folge, die andere abzufangen. Kein Körperkontakt, kein Laufen mit dem Ball.
Trainerhinweise
Breit verteilen, das Feld groß machen. Vor der Annahme den Kopf heben. Die Pässe gemeinsam laut mitzählen.
Schwieriger
Feld verkleinern; jeder dritte Pass muss ein Bodenpass sein.
Einfacher
Nur bis fünf zählen; einen Joker einbauen, der immer mit dem ballbesitzenden Team spielt.
Zielwurf aus dem StandEin Kind wirft aus dem Stand auf ein Tor rechts, dessen beide Ecken ein schraffiertes Ziel tragen. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, sucht die obere Ecke; ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt die andere Ecke und erinnert daran, Ziele zu zählen, nicht Tore. Keine Distanz eingezeichnet.11cibles dans les coinspied opposé devant, coude haut, viser bas dans un coincompter les cibles touchées, pas les buts
Spieler in BallbesitzTorschussdie andere Wahl
Zielwurf aus dem Stand

Reifen, Hütchen oder Kreidefelder in den Torecken. Aus dem Stand werfen, Gegenbein vorne, und ein Ziel treffen.

U7–U9 niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Reifen, Hütchen oder Kreidefelder in den Torecken · Wurf aus dem Stand · ein Ball pro Kind
Was trainiert wird
Ein in einer Torecke aufgehängtes Ziel treffen, aus dem Stand mit dem Gegenbein vorne. Ellbogen hoch, die Bewegung zum Ziel führen und tief in die Ecken zielen. Gezählt werden getroffene Ziele, nicht Tore.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: einen Meter zurück, einen Schritt vor dem Wurf, ein Torwart kommt ins Tor. Leichter: näher heran, grössere Ziele.
Der Ablauf
Reifen, Hütchen oder Kreidefelder in den Torecken. Aus dem Stand werfen, Gegenbein vorne, und ein Ziel treffen. Gezählt werden Treffer auf die Ziele, nicht Tore.
Trainerhinweise
Gegenbein vorne, Ellenbogen hoch, die Bewegung zum Ziel hin ausschwingen. Flach in die Ecken zielen.
Schwieriger
Einen Meter zurückgehen; einen Schritt vor dem Wurf ergänzen; ein Torwart stellt sich ins Tor.
Einfacher
Näher herangehen; größere Ziele; leichterer Ball.
Wurf nach AnlaufZwei Kinder warten links mit Blick auf das Tor rechts, davor eine senkrechte, mit 6 m bezeichnete Linie. Ein gestrichelter Weg zeigt den kurzen Anlauf zur Linie, danach verlässt ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 1 die Hand vor der Linie. Ein blasser, nicht nummerierter Weg erinnert daran, beide Seiten abzuwechseln. Nur die 6-m-Linie ist bemasst.1216 mlâcher AVANT la ligne, retomber sur deux piedsalterner un côté puis l’autre
Spieler in BallbesitzLauf ohne BallTorschussdie andere Wahl
Wurf nach Anlauf

Kurze Reihe, ein Ball pro Kind. Ein kurzer Anlauf zur 6-Meter-Linie, Wurf vor der Linie, Landung auf beiden Füßen.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Kurze Reihe, ein Ball pro Kind · ein Tor · abwechselnd linke und rechte Seite
Was trainiert wird
Ein kurzer Anlauf zur 6-m-Linie, vor der Linie abwerfen, auf zwei Füssen landen. Ball früh geführt, über der Schulter.
Publizierter Rahmen
Den Rhythmus natürlich kommen lassen — die Drei-Schritt-Regel wird in diesem Alter nicht geübt. Schwieriger: einen Aufsetzer vor dem Anlauf, danach den Sprung einführen. Leichter: ein Schritt, oder aus dem Stand werfen.
Der Ablauf
Kurze Reihe, ein Ball pro Kind. Ein kurzer Anlauf zur 6-Meter-Linie, Wurf vor der Linie, Landung auf beiden Füßen. Abwechselnd rechte und linke Seite.
Trainerhinweise
Ball früh aufgeladen, über der Schulter. Vor der Linie werfen und ausbalanciert landen. Der Rhythmus kommt von selbst — die Drei-Schritt-Regel wird in diesem Alter nicht geübt.
Schwieriger
Vor dem Anlauf einmal prellen; den Sprungwurf einführen.
Einfacher
Nur ein Schritt, oder Wurf aus dem Stand.
Fischer, Fischer mit BallVier Kinder warten hinter einer Linie links, jedes mit einem Ball; zwei Fänger halten die Mitte der Überquerungszone, begrenzt von einer zweiten Linie rechts. Ein Dribbling mit der Nummer 1 quert die Zone mit Richtungswechseln. Ein gestrichelter Weg zeigt einen Fänger, der den Ballführenden berühren will. Ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt die Anweisung: Richtung und Tempo wechseln statt geradeaus laufen. Keine Masse eingezeichnet.1234CC1zone de traverséeles chats touchent le porteurchanger de direction et de rythme plutôt que courir droit
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertDribblingLauf ohne Balldie andere Wahl
Fischer, Fischer mit Ball

Alle Kinder stehen mit Ball auf einer Seite, ein bis zwei Fänger in der Mitte.

U7–U9 mittel 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Alle Spieler auf einer Seite, ein Ball pro Kind · ein oder zwei Fänger in der Mitte · zwei Überquerungslinien
Was trainiert wird
Dribbelnd hinüberkommen, ohne berührt zu werden. Richtung und Tempo wechseln statt geradeaus laufen; den Ball mit dem Körper schützen; Kopf hoch, um die Lücke zu finden.
Publizierter Rahmen
Wer berührt wird, wird ebenfalls Fänger. Schwieriger: die Fänger versuchen den Ball wegzuspielen statt den Spieler zu berühren. Leichter: den Ball tragen statt dribbeln, die Zone verbreitern.
Der Ablauf
Alle Kinder stehen mit Ball auf einer Seite, ein bis zwei Fänger in der Mitte. Prellend auf die andere Seite wechseln; wer abgeschlagen wird, fängt mit.
Trainerhinweise
Richtung und Tempo wechseln statt geradeaus laufen. Den Ball mit dem Körper abschirmen. Kopf hoch, die Lücke suchen.
Schwieriger
Die Fänger versuchen, den Ball wegzuspielen, statt abzuschlagen.
Einfacher
Den Ball tragen statt prellen; den Laufweg verbreitern.
Alle einmal ins TorEin Torwart steht in einem kleinen Tor rechts, gegenüber einem Werfer links. Eine senkrechte, mit 6 m bezeichnete Linie legt die Wurfdistanz fest. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, geht von der Linie ab; ein blasser, nicht nummerierter Weg erinnert an die Rotation, jeder wechselt nach einer Minute auf die Wurfposition. Nur die 6-m-Linie ist bemasst.G116 mtir doux à 6 m ; on félicite la tentative, pas l’arrêtaprès une minute, chacun passe tireur
TorhüterSpieler in BallbesitzTorschussdie andere Wahl
Alle einmal ins Tor

Zwei kleine Tore, kurze Reihen. Jedes Kind steht eine Minute im Tor gegen weiche Würfe von 6 m und wechselt dann auf die Wurfposition.

U7–U9 mittel 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zwei kleine Tore, kurze Reihen · weiche Würfe von 6 m · alle einmal ins Tor
Was trainiert wird
Jedes Kind steht eine Minute im Tor gegen weiche Würfe und wechselt dann auf die Wurfposition: alle gehen rein, niemand ist der Torwart. Füsse in Bewegung, Hände hoch und vorne, den Ball holen statt ihn abzuwarten.
Publizierter Rahmen
Den Versuch loben, nicht die Parade. Schwieriger: die Schützen sagen die anvisierte Ecke an. Leichter: Bodenziele vor dem Tor statt eines Torwarts.
Der Ablauf
Zwei kleine Tore, kurze Reihen. Jedes Kind steht eine Minute im Tor gegen weiche Würfe von 6 m und wechselt dann auf die Wurfposition. Alle gehen rein, niemand ist der Torwart.
Trainerhinweise
Füße in Bewegung, Hände hoch und vorne, dem Ball entgegengehen statt warten. Den Versuch loben, nicht die Parade.
Schwieriger
Die Werfer sagen die Ecke vorher an.
Einfacher
Weicherer Ball, gerollte oder geprellte Würfe, näheres Tor.
Die Kegel verteidigenDrei Hütchen bilden eine kleine zentrale Zone, die von einem Spieler verteidigt wird. Zwei Angreifer zu beiden Seiten spielen den Ball zu, dargestellt durch zwei Pässe mit den Nummern 1 und 2, und versuchen, einen Kegel durch Rollen oder Prellen umzuwerfen. Keine Distanz eingezeichnet.D1212petite zone à défendrefaire rouler ou rebondir le ballon pour faire tomber une quille
Spieler, der erobertSpieler in BallbesitzPassHütchen
Die Kegel verteidigen

Drei Hütchen oder Kegel stehen in einer kleinen Zone. Ein Kind verteidigt sie mit Händen und Füßen, die anderen rollen oder prellen den Ball, um sie umzuwerfen.

U7–U9U11–U13 niedrig 8 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Drei Hütchen oder Kegel in einer kleinen Zone · ein Verteidiger in der Mitte · die anderen aussen herum mit einem Ball
Was trainiert wird
Ein Spieler verteidigt die Kegel mit Händen und Füssen, während die anderen den Ball rollen oder prellen, um sie umzuwerfen. Auf dem Ballen bleiben, den Winkel zwischen Ball und Kegel bearbeiten, beide Hände bereit.
Publizierter Rahmen
Jede Minute wechseln. Schwieriger: zwei Schützen, die vor dem Wurf zuspielen, einen vierten Kegel ergänzen. Leichter: nur ein Kegel, Schützen näher.
Der Ablauf
Drei Hütchen oder Kegel stehen in einer kleinen Zone. Ein Kind verteidigt sie mit Händen und Füßen, die anderen rollen oder prellen den Ball, um sie umzuwerfen. Jede Minute wechseln.
Trainerhinweise
Auf den Fußballen bleiben, den Winkel zwischen Ball und Kegeln zustellen. Beide Hände bereit.
Schwieriger
Zwei Werfer spielen sich vor dem Wurf zu; einen vierten Kegel ergänzen.
Einfacher
Nur rollen; weniger Kegel, weiter auseinander.
KoordinationsparcoursFünf Stationen sind in der Halle verteilt: Reifen, Bank, Balancierlinie, Rollmatte und Passwand. Ein gestrichelter Weg führt herum und verbindet sie der Reihe nach. Keine Distanz eingezeichnet: die Quelle publiziert die Stationen, keine Parcoursgrösse.1cloche-pied dans les cerceauxpasser sous un bancéquilibre sur une ligneroulade avant sur le tapispasse et rattrapé au murla qualité du geste avant la vitesse, deux tours
Spieler in BallbesitzLauf ohne Ball
Koordinationsparcours

Vier bis fünf Stationen in der Halle: Einbeinsprünge durch Reifen, unter einer Bank durchkriechen, auf einer Linie balancieren, Rolle vorwärts auf der Matte, Wurf und Fang an der Wand.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Vier bis fünf Stationen in der Halle · Reifen, Bank, Linie, Matte, Wand · zwei Durchgänge
Was trainiert wird
Ein Koordinationsparcours, der Einbeinsprünge, Kriechen unter einer Bank, Balancieren auf einer Linie, eine Rolle vorwärts und einen Wandpass verbindet. Bewegungsqualität vor Tempo: weiche Landung, gebeugte Knie, beide Füsse, beide Hände, beide Richtungen.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: einen Durchgang stoppen, einen Ball durch alle Stationen tragen. Leichter: weniger Stationen, eine erwachsene Person an der Rolle.
Der Ablauf
Vier bis fünf Stationen in der Halle: Einbeinsprünge durch Reifen, unter einer Bank durchkriechen, auf einer Linie balancieren, Rolle vorwärts auf der Matte, Wurf und Fang an der Wand. Zwei Durchgänge.
Trainerhinweise
Bewegungsqualität vor Tempo. Weich landen, Knie gebeugt. Beide Füße, beide Hände, beide Richtungen.
Schwieriger
Einen Durchgang stoppen; an jeder Station einen Ball mitführen.
Einfacher
Weniger Stationen, zuerst einmal langsam im Gehen durchgehen.
Dekorativer Streifen: feine Linien eines Handballfelds; diese Übung hat keine Skizze.
Fangspiele für die Beinarbeit

Drei kurze Fangspiele im Wechsel: Kettenfangen, Schattenlaufen zu zweit, Versteinerungsfangen mit Befreien durch Durchkriechen.

U7–U9 mittel 10 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Drei kurze Fangspiele im Wechsel: Kettenfangen, Schattenlaufen zu zweit, Versteinerungsfangen mit Befreien durch Durchkriechen. Je 90 Sekunden, kurze Pausen.
Trainerhinweise
Kleine schnelle Schritte beim Richtungswechsel. Schauen, wohin man läuft. Niemand scheidet aus, alle bleiben im Spiel.
Schwieriger
Das Feld verkleinern; dem Fänger einen Ball geben.
Einfacher
Größeres Feld, mehr Fänger, damit niemand lange läuft.
Alle nach vornDer Torwart startet mit dem Ball am Tor links. Ein Pass mit der Nummer 1 löst den Gegenstoss aus; zwei gestrichelte Wege zeigen zwei Spieler, die breit sprinten; eine Aktion mit der Nummer 2 schliesst am Tor rechts ab. Keine Distanz eingezeichnet.G12312dès que le gardien capte, on part vers l’autre buts’écarter sur toute la largeurpasser vers l’avant, jamais en arrière, et conclure
TorhüterSpieler in BallbesitzPassLauf ohne BallTorschuss
Alle nach vorn

Sobald der Torwart den Ball hat, läuft die ganze Mannschaft zum anderen Tor, spielt dabei nach vorn ab und schließt ab.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ganzes Feld · ein Ball · Start, sobald der Torwart den Ball fängt
Was trainiert wird
Sobald der Torwart den Ball hat, läuft die ganze Mannschaft zum anderen Tor, spielt dabei nach vorn ab und schliesst ab. Zuerst laufen, dann den Ball suchen; nach vorn passen, nie zurück; über die ganze Breite verteilen.
Publizierter Rahmen
Zurück im Trab, sechs bis sieben Wiederholungen. Schwieriger: ein oder zwei zurückeilende Verteidiger, auf drei Pässe begrenzen. Leichter: ohne Gegner, Kanäle mit Hütchen markiert.
Der Ablauf
Sobald der Torwart den Ball hat, läuft die ganze Mannschaft zum anderen Tor, spielt dabei nach vorn ab und schließt ab. Zurück im Trab. Sechs bis sieben Wiederholungen.
Trainerhinweise
Zuerst laufen, dann den Ball suchen. Nach vorn passen, nie zurück. Über die ganze Breite verteilen.
Schwieriger
Ein bis zwei Abwehrspieler laufen zurück; auf drei Pässe begrenzen.
Einfacher
Im Gehen durchspielen, ohne Gegner und ohne Abschluss.
Ball zum KapitänZwei Angreifer und zwei Verteidiger belegen ein markiertes Feld ohne Tor. Ein Kapitän wartet in einem Reifen am Ende rechts. Zwei Pässe mit den Nummern 1 und 2 laufen auf ihn zu: der Punkt fällt, wenn er den zweiten Pass fängt. Keine Distanz eingezeichnet.12C1212aire de jeu, sans butle capitaine dans son cerceauon marque quand le capitaine attrape la passe
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertPass
Ball zum Kapitän

Zwei Mannschaften, keine Tore. Jede Mannschaft hat einen Kapitän, der in einem Reifen am Ende des Feldes steht.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zwei Mannschaften, keine Tore · ein Kapitän je Mannschaft in einem Reifen am Ende · ein Ball
Was trainiert wird
Ein Punkt fällt, wenn der Kapitän, der im Reifen am Ende steht, einen Pass fängt. Nach dem Pass in Bewegung bleiben und den freien Spieler suchen statt zu erzwingen. Niemand betritt den Reifen.
Publizierter Rahmen
Nach jedem Punkt den Kapitän wechseln. Schwieriger: zwei Kapitäne je Mannschaft, ein Verteidiger darf den Reifen bewachen. Leichter: weniger Verteidiger, ein grösseres Feld.
Der Ablauf
Zwei Mannschaften, keine Tore. Jede Mannschaft hat einen Kapitän, der in einem Reifen am Ende des Feldes steht. Ein Punkt, wenn der Kapitän einen Pass fängt. Nach jedem Punkt wird der Kapitän gewechselt.
Trainerhinweise
Nach dem Zuspiel weiterlaufen. Den freien Mitspieler suchen, statt den Pass zu erzwingen. Niemand darf in den Reifen.
Schwieriger
Zwei Kapitäne pro Team; ein Abwehrspieler darf den Reifen bewachen.
Einfacher
Größere Reifenzone, mehr Kapitäne, beim ersten Pass kein Abfangen erlaubt.
Überzahlspiel 4 gegen 3Vier Angreifer stehen drei Verteidigern vor einem gehüteten Tor rechts gegenüber, auf einem markierten Drittelfeld. Ein Pass mit der Nummer 1 findet den durch die Überzahl freien Spieler, ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 2 schliesst ab. Keine Distanz eingezeichnet.G123412312un tiers de terrainil y a toujours un joueur libre, lever la tête et le trouveraprès un but, le gardien relance tout de suite
TorhüterSpieler in BallbesitzSpieler, der erobertPassTorschuss
Überzahlspiel 4 gegen 3

4 gegen 3 (oder 3 gegen 2) mit Torhütern auf einem Drittelfeld.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
4 gegen 3 mit Torhütern auf einem Drittelfeld · der Angriff hat immer einen freien Spieler · kein Prellen, oder nur ein Bodenkontakt
Was trainiert wird
In Überzahl ist immer jemand frei: den Kopf heben und ihn finden. Kein Kontakt mit dem Ballführenden. Jeder Spieler nimmt den Platz im Tor ein, sobald die eigene Mannschaft den Ball verliert, und nach einem Tor macht der Torwart sofort weiter.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: auf 4 gegen 4 ausgleichen, Prellen erlauben. Leichter: 3 gegen 2, passive Verteidiger.
Der Ablauf
4 gegen 3 (oder 3 gegen 2) mit Torhütern auf einem Drittelfeld. Der Angriff hat immer einen freien Spieler. Jedes Kind darf den Platz im Tor einnehmen, sobald die eigene Mannschaft den Ball verliert. Kein Prellen, oder nur ein Bodenkontakt.
Trainerhinweise
Es ist immer jemand frei — Kopf hoch und finden; kein Körperkontakt mit dem Ballträger; nach einem Tor eröffnet der Torwart sofort.
Schwieriger
Auf 4 gegen 4 ausgleichen; freies Prellen erlauben.
Einfacher
5 gegen 3; Feld vergrößern; drei Pässe ohne Gegenwehr.
Minihandball 4 + TorwartEin verkleinertes Feld von 20 mal 13 Metern, an beiden Rändern bemasst, mit einem Tor an jedem Ende. Vier Angreifer und zwei Verteidiger plus die Torhüter verteilen sich darauf; ein Pass mit der Nummer 1, dann ein Wurf mit der Nummer 2 stehen für einen Angriff. Die beiden publizierten Masse, 20 und 13 m, sind eingezeichnet.20 m13 mG123412G12après un but, le gardien remet immédiatement en jeu
TorhüterSpieler in BallbesitzSpieler, der erobertPassTorschuss
Minihandball 4 + Torwart

Das echte Spiel im Kleinformat: etwa 20 × 13 m, Tore 2,40 × 1,60 m, Ballgröße 00/0, vier Feldspieler plus Torwart, gemischte Teams.

U7–U9U11–U13 hoch 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Das echte Spiel im Kinderformat · 20 × 13 m, vier Feldspieler plus ein Torwart · kurze Halbzeiten, gleiche Spielzeit für jedes Kind
Was trainiert wird
Das echte Spiel auf Kindergrösse: vier Feldspieler plus ein Torwart, gemischte Teams, kurze Halbzeiten und gleiche Spielzeit für jedes Kind. Kein Kontakt mit dem Ballführenden; leicht leiten und das Spiel leben lassen.
Publizierter Rahmen
Nach einem Tor macht der Torwart sofort weiter. Schwieriger: pro Einheit eine Regel einführen (drei Schritte, der Torraum), ein Miniturnier veranstalten. Leichter: feste Torhüter, nur eine Regel.
Der Ablauf
Das echte Spiel im Kleinformat: etwa 20 × 13 m, Tore 2,40 × 1,60 m, Ballgröße 00/0, vier Feldspieler plus Torwart, gemischte Teams. Kurze Halbzeiten, gleiche Spielzeit für jedes Kind.
Trainerhinweise
Kein Körperkontakt mit dem Ballträger; nach einem Tor bringt der Torwart den Ball sofort ins Spiel; großzügig pfeifen — das Spiel laufen lassen.
Schwieriger
Pro Einheit eine Regel einführen (Schrittregel, Torraum); ein Miniturnier spielen.
Einfacher
Einen Angreifer in Überzahl ergänzen; Tor vergrößern; Spieleröffnung ohne Gegenwehr.
Shoot-out — Pass, Lauf, AbschlussEin Angreifer startet an seinem Tor links. Ein Pass mit der Nummer 1 geht zum Mitspieler im Torraum, ein gestrichelter Weg schickt ihn Richtung gegnerisches Tor, ein Rückpass mit der Nummer 2 trifft ihn in Bewegung, ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 3 schliesst gegen einen Torwart rechts ab. Keine Distanz eingezeichnet.1PG123part vers le but adversereçoit la passe de retour en mouvementtirer avant la sortie du gardienpartenaire dans sa zoneadversaire, en gardien
Spieler in BallbesitzNeutralerTorhüterPassLauf ohne BallTorschuss
Shoot-out — Pass, Lauf, Abschluss

Ein Angreifer startet mit dem Ball an der eigenen Torlinie, ein Mitspieler steht im eigenen Torraum.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zwei Tore · ein Angreifer startet an der eigenen Torlinie, ein Mitspieler im Torraum, ein Gegner im gegenüberliegenden Torraum als Torwart
Was trainiert wird
Pass, Lauf, Abschluss: der Angreifer spielt zum Mitspieler, läuft Richtung gegnerisches Tor, nimmt den Rückpass in Bewegung an und wirft vor dem Herauslaufen des Torwarts. Dann wird rotiert, jeder durchläuft alle drei Rollen.
Publizierter Rahmen
Der Werfer geht nach hinten, der Passgeber wird Torwart, der Torwart wird Werfer. Schwieriger: zwei parallele Felder, einen verfolgenden Verteidiger ergänzen. Leichter: ohne Torwart, Rückpass aus dem Stand.
Der Ablauf
Ein Angreifer startet mit dem Ball an der eigenen Torlinie, ein Mitspieler steht im eigenen Torraum. Pass zu ihm, Sprint Richtung gegnerisches Tor, Rückpass annehmen und werfen. Ein Gegenspieler wartet im gegenüberliegenden Torraum als Torwart. Dann wird rotiert: Der Werfer geht nach hinten, der Passgeber wird Torwart, der Torwart wird Werfer.
Trainerhinweise
Jedes Kind spielt alle drei Rollen; den Rückpass in der Bewegung annehmen; werfen, bevor der Torwart herauskommt.
Schwieriger
Zwei Felder parallel für mehr Wiederholungen; einen verfolgenden Verteidiger ergänzen.
Einfacher
Laufweg verkürzen; der Torwart bleibt auf der Linie; Softball.
Spiel auf mehrere ToreEin markiertes Quadrat trägt vier kleine Hütchentore, eines auf jeder Seite. Drei Spieler spielen darin; ein Pass mit der Nummer 1 geht durch ein Zieltor zu einem Mitspieler, ein blasser, nicht nummerierter Weg erinnert daran, das Zieltor zu wechseln, wenn eines verstopft ist. Keine Distanz eingezeichnet.1211quatre petits buts en plotsbut marqué quand le ballon franchit un but-cible vers un partenairechanger de but quand l’un est encombré
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertPassdie andere WahlHütchen
Spiel auf mehrere Tore

3 gegen 3 in einem Quadrat mit vier kleinen Hütchentoren — zwei zum Angreifen, zwei zum Verteidigen.

U7–U9U11–U13 mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
3 gegen 3 in einem Quadrat · vier kleine Hütchentore, zwei zum Angreifen, zwei zum Verteidigen · ein Ball
Was trainiert wird
Ein Tor zählt, wenn der Ball durch eines deiner beiden Zieltore zu einem Mitspieler gespielt wird. Das Spiel vor dem Fangen lesen, das Zieltor wechseln, wenn eines verstopft ist, zu einem freien Mitspieler vor dir passen.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: nur ein Ballkontakt vor dem Pass, ein viertes Tor ergänzen. Leichter: nur zwei Tore, kein Verteidiger.
Der Ablauf
3 gegen 3 in einem Quadrat mit vier kleinen Hütchentoren — zwei zum Angreifen, zwei zum Verteidigen. Ein Tor zählt, wenn der Ball durch eines der beiden Zieltore zu einem Mitspieler gepasst wird.
Trainerhinweise
Vor der Ballannahme das Spiel überblicken; das Tor wechseln, wenn eines zugestellt ist; zum freien Mitspieler nach vorn passen.
Schwieriger
Nur ein Ballkontakt vor dem Pass; ein viertes Tor ergänzen.
Einfacher
Quadrat vergrößern; 4 gegen 3 in Überzahl; die erste Minute ohne Verteidiger.
Sperre des Kreisläufers für den RückraumVor einem Tor rechts, gerahmt von der 9-m-Linie und dem Torraum, stellt der Kreisläufer eine Sperre am Verteidiger 2. Ein gestrichelter Weg mit der Nummer 1 zeigt den kreuzenden Rückraumspieler, ein Wurf in dicker Linie mit der Nummer 2 geht aus 9 m ab, ein blasser, nicht nummerierter Weg ist der Pass zum absetzenden Kreisläufer. Die 9-m-Linie ist bemasst.AP2312surface de but9 ml’arrière croise épaule contre épauletir à 9 m sur l’écran immobileou servir le pivot qui roule après l’écranl’arrièrele pivot pose l’écran
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertLauf ohne BallTorschussdie andere Wahl
Sperre des Kreisläufers für den Rückraum

Der Kreisläufer stellt eine stehende Sperre am Verteidiger Nr. 2; der Rückraumspieler läuft Schulter an Schulter vorbei und wirft aus 9 m oder bedient den absetzenden Kreisläufer.

U15–U17U19+ / Senior mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Positionsangriff · der Kreisläufer, der Rückraumspieler mit Ball, die Verteidiger 2 und 3 · die 9-m-Linie und der Torraum
Was trainiert wird
Der Kreisläufer stellt eine stehende Sperre am Verteidiger 2; der Rückraumspieler läuft Schulter an Schulter vorbei und wirft aus 9 m oder bedient den absetzenden Kreisläufer. Die Sperre muss stehen, um regelkonform zu sein; der Kreisläufer setzt nach dem Vorbeilaufen zum Tor ab.
Publizierter Rahmen
Aktive Abwehr, Wurf oder Pass nach der Reaktion des Verteidigers 3. Schwieriger: Verteidiger 3 hilft deutlich und erzwingt den Pass. Leichter: die Sperre gegen passive Verteidiger.
Der Ablauf
Der Kreisläufer stellt eine stehende Sperre am Verteidiger Nr. 2; der Rückraumspieler läuft Schulter an Schulter vorbei und wirft aus 9 m oder bedient den absetzenden Kreisläufer.
Trainerhinweise
Die Sperre muss stehen, um regelgerecht zu sein; der Kreisläufer löst sich nach dem Vorbeilauf zum Tor.
Schwieriger
Aktive Abwehr; Wurf oder Anspiel je nach Reaktion von Nr. 3.
Einfacher
Passive Abwehr, angekündigte Sperre.
Torwart — kurze ReaktionsserienEin Torwart steht im Tor rechts. Drei Würfe in dicker Linie, mit 1 bis 3 nummeriert, gehen von einem nahen Schützen in verschiedene Ecken, hoch, mittig und tief. Der Torwart kehrt zwischen jedem in die Grundstellung zurück. Keine Distanz eingezeichnet.G1123tirs rapprochéshauteurs et coins variés, retour à la position de base entre chaque
TorhüterSpieler in BallbesitzTorschuss
Torwart — kurze Reaktionsserien

Serien von 5–6 schnellen Würfen, Höhen und Ecken variieren, zwischen jedem Wurf zurück in die Grundstellung.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior hoch 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Serien von fünf bis sechs Nahwürfen · Höhen und Ecken variieren · kurze Serien
Was trainiert wird
Kurze Serien von fünf bis sechs Nahwürfen, Höhen und Ecken variieren, zwischen jedem Wurf zurück in die Grundstellung. Den Ball abfedern, nicht schlagen; zweihändige Parade bei hohen Würfen. Serien kurz halten, um Tempo und Konzentration zu bewahren.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: eine Sperre vor dem Torwart, Würfe nach Seitenwechsel. Leichter: langsamere Würfe, eine angesagte Ecke.
Der Ablauf
Serien von 5–6 schnellen Würfen, Höhen und Ecken variieren, zwischen jedem Wurf zurück in die Grundstellung. Serien KURZ halten, um Tempo und Konzentration zu bewahren.
Trainerhinweise
Den Ball absorbieren, nicht schlagen; hohe Würfe beidhändig parieren; jedes Mal aus der Grundstellung starten.
Schwieriger
Eine Sperre vor dem Torwart ergänzen, Würfe nach Kreuzen.
Einfacher
Softbälle, kürzere Distanz, angesagte Ecken.
Torwart — Stellung und VerschiebenDrei Schützen, Linksaussen, Mitte und Rechtsaussen, stehen einem Torwart im Tor rechts gegenüber. Zwei Pässe mit den Nummern 1 und 2 lassen den Ball zwischen ihnen rotieren, der Torwart bewegt sich vor jeder Abgabe. Ein blasser, nicht nummerierter Weg ist der jederzeit mögliche Überraschungswurf. Keine Distanz eingezeichnet.G12312le gardien se déplace AVANT le lâcher du ballontir surprise à tout momentaile gauchecentreaile droite
TorhüterSpieler in BallbesitzPassdie andere Wahl
Torwart — Stellung und Verschieben

Drei Schützen (Linksaussen, Mitte, Rechtsaussen) lassen den Ball rotieren; der Torwart stellt sich bei jedem Pass neu und bewegt sich VOR der Ballabgabe.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior mittel 10 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Drei Schützen, Linksaussen, Mitte, Rechtsaussen · ein Torwart · ein Ball, der rotiert
Was trainiert wird
Drei Schützen lassen den Ball rotieren; der Torwart stellt sich bei jedem Pass neu und bewegt sich VOR der Ballabgabe. Ein Schritt zum Schützen verkürzt den Winkel; immer beide Hände im Blick behalten und den Ball beobachten. Überraschungswurf jederzeit.
Publizierter Rahmen
Schwieriger: einen ablenkenden Kreisläufer ergänzen, in einen Gegenstoss übergehen. Leichter: langsamere Pässe, angesagte Reihenfolge.
Der Ablauf
Drei Schützen (Linksaussen, Mitte, Rechtsaussen) lassen den Ball rotieren; der Torwart stellt sich bei jedem Pass neu und bewegt sich VOR der Ballabgabe. Jederzeit überraschender Wurf.
Trainerhinweise
WÄHREND des Passes bewegen; ein Schritt zum Werfer verkleinert den Winkel; beide Hände sichtbar halten und den Ball im Blick behalten.
Schwieriger
Einen abfälschenden Kreisläufer ergänzen; in den Gegenstoß-Abwurf überleiten.
Einfacher
Langsame, angesagte Rotation, ohne Außenwürfe.
Dekorativer Streifen: feine Linien eines Handballfelds; diese Übung hat keine Skizze.
Präventionsblock Knie (15 Min.)

Neuromuskulärer Zirkel: Einbeinstand (Augen geschlossen), kontrollierte Kniebeugen und Ausfallschritte, leichte Plyometrie mit weicher Landung und stabilen Knien, seitliche Sprünge 3 Sekunden ausbalancieren.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior niedrig 15 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Neuromuskulärer Zirkel: Einbeinstand (Augen geschlossen), kontrollierte Kniebeugen und Ausfallschritte, leichte Plyometrie mit weicher Landung und stabilen Knien, seitliche Sprünge 3 Sekunden ausbalancieren.
Trainerhinweise
Landequalität vor Sprunghöhe; Knie über den Zehen; 2–3 Mal pro Woche für nachgewiesene Wirkung.
Schwieriger
Einbeinige Landungen nach leichtem Kontakt.
Einfacher
Plyometrie weglassen, Positionen länger halten.
Dekorativer Streifen: feine Linien eines Handballfelds; diese Übung hat keine Skizze.
Präventionsblock Wurfschulter

Mit Band: Außenrotationen mit Ellbogen am Körper, horizontale Skapula-Züge, YTW in Schräglage; kontrollierte Rumpfrotation.

U15–U17U19+ / Senior niedrig 10 Min.
Übungsdetails
Der Ablauf
Mit Band: Außenrotationen mit Ellbogen am Körper, horizontale Skapula-Züge, YTW in Schräglage; kontrollierte Rumpfrotation.
Trainerhinweise
Rotatorenmanschette + Schulterblattstabilisatoren + Rumpf: Geschützt wird die komplette Wurfkette.
Schwieriger
Mehr Widerstand, langsame exzentrische Rotationen.
Einfacher
Ohne Band, reduzierte Amplituden.
ChabalaEin Werfer beim 7-Meter steht einem bereits festgelegten Torwart rechts gegenüber. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, geht wie ein Schlagwurf ab und sackt dann durch das unter den Ball geführte Handgelenk ab. Ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt den erwarteten Schlagwurf, den die Finte ersetzt. Die 7-m-Linie ist bemasst.G117 marmé lu comme un vrai tir tendu, puis le poignet passe SOUS la ballele tir tendu attendu, que la feinte remplacegardien déjà engagé
TorhüterSpieler in BallbesitzTorschussdie andere Wahl
Chabala

Finte eines Schlagwurfs: Beim Abwurf führt das Handgelenk unter den Ball, der Wurf verliert schlagartig an Tempo und der bereits festgelegte Torhüter greift ins Leere.

U11–U13U15–U17U19+ / Senior niedrig 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Tor, ein Torwart · Wurf beim 7-Meter oder am Ende eines Nahduells · ein Ball
Was trainiert wird
Finte eines Schlagwurfs: das Handgelenk führt beim Abwurf UNTER den Ball, der Wurf verliert schlagartig an Tempo und der bereits festgelegte Torhüter greift ins Leere. Entscheidend ist das ABBREMSEN, nicht die Flugbahn; das Ausholen muss wie ein echter Schlagwurf aussehen, sonst legt sich der Torwart nicht fest.
Publizierter Rahmen
Es ist kein Heber: der Werfer bricht das Handgelenk, statt den Ball darüber zu schieben. Kein Namensgeber, der Ursprung bleibt ungeklärt. Progression: statisch bei 7 m ohne Torwart, dann mit Torwart, dann nach einem Nahdurchbruch.
Der Ablauf
Finte eines Schlagwurfs: Beim Abwurf führt das Handgelenk unter den Ball, der Wurf verliert schlagartig an Tempo und der bereits festgelegte Torhüter greift ins Leere. Der Verband nennt zwei Situationen: den 7-Meter-Wurf und das Ende eines Nahduells mit dem Torhüter.
Trainerhinweise
Entscheidend ist die VERZÖGERUNG — das Handgelenk führt unter den Ball — und nicht die Flugkurve: Die FFHandball schreibt nur « ralentir la vitesse de la balle », und die Medienquellen widersprechen einander, wo der Ball landet (Heber über den Torhüter, schwebender Ball zwischen Kopf und Schulter, Finte nach unten). Das Ausholen muss wie ein echter Schlagwurf aussehen, sonst legt sich der Torhüter nicht fest und es gibt nichts zu überlisten. Es ist kein Heber: Bei der Chabala knickt das Handgelenk ab, beim Heber schiebt der Werfer den Ball darüber — dasselbe Glossaire führt « Lobe » als eigenes Stichwort. Kein Namensgeber: Die Herkunft ist wirklich ungeklärt, die oft wiederholte Zuschreibung an Jackson Richardson ist durch keine Quelle belegt.
Schwieriger
Statisch von 7 m ohne Torhüter, auf eine Marke in Kopfhöhe. Dann statisch von 7 m mit Torhüter. Dann nach einem Durchbruch aus kurzer Distanz, mit echtem Torhüter. Dann im Penaltyformat, in dem die Chabala doppelt zählt.
Einfacher
Im Stand aus 3 m, ohne Finte — nur das Handgelenk unter dem Ball. Grösserer, weicherer Ball. Torhüter kniet, damit das Zielfenster offensichtlich ist.
DreherEin Flügelspieler wirft aus einem spitzen Winkel unten links auf ein gehütetes Tor rechts. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, geht neben das Tor ab und krümmt sich dann durch den Handgelenkeffet ins Tor zurück. Keine Distanz eingezeichnet: die Quelle publiziert keinen festen Aufsetzpunkt.G11viser délibérément HORS du cadre, la balle revient par l’effet du poignetentrée d’ailier, angle fermé
TorhüterSpieler in BallbesitzTorschuss
Dreher

Wurf mit Effet: Das Handgelenk gibt dem Ball eine starke Rotation mit, der Ball scheint am Tor vorbeizugehen und dreht dann ins Tor zurück — meistens nach einem Aufsetzer.

U15–U17U19+ / Senior mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Tor, ein Torwart · Flügeleinlauf im spitzen Winkel · ein Ball, Aufsetzer optional
Was trainiert wird
Wurf mit Effet: das Handgelenk gibt dem Ball eine starke Rotation, der Ball scheint am Tor vorbeizugehen und dreht dann ins Tor zurück, meist nach einem Aufsetzer. Bewusst NEBEN das Tor zielen; der Effet kommt aus einem scharfen Handgelenkbruch, nicht aus der Armgeschwindigkeit. Stabiles Standbein, Knie leicht gebeugt.
Publizierter Rahmen
Der Verband hält fest, dass der Aufsetzer OPTIONAL ist: die Variante mit Aufsetzer ist nur die gängige Form, nicht die Definition. Progression: statisch nahe am Tor ohne Torwart, nur die Ballrichtung ändern, dann Anlauf vom Flügel, dann ein echter Torwart.
Der Ablauf
Wurf mit Effet: Das Handgelenk gibt dem Ball eine starke Rotation mit, der Ball scheint am Tor vorbeizugehen und dreht dann ins Tor zurück — meistens nach einem Aufsetzer. Die FFHandball hält fest, dass der Aufsetzer OPTIONAL ist: « Il peut être avec ou sans rebond. » Die Variante mit Aufsetzer ist nur die gängige Form, nicht die Definition.
Trainerhinweise
Bewusst NEBEN das Tor zielen — der Ball muss aussehen, als ginge er vorbei. Die Rotation kommt aus einem deutlichen Abknicken des Handgelenks, nicht aus der Armgeschwindigkeit. Vier Phasen: Anlauf, Armladung, Energieübertragung über Handgelenk und Hand, Kontakt und Lösen; Standbein stabil, Knie leicht gebeugt, am Ende eine gelöste Handgelenksrotation. Ein Aufsetzpunkt 2–3 m vor dem Torhüter ist nur ein Anhaltspunkt: Diese Zahl ist sekundär, nicht verbandlich. Der Verband führt die Geste als Schnittmenge zweier eigener Stichwörter: « tir à effet » (vertikale, horizontale oder gemischte Rotation) und « tir à rebond » (der Ball berührt den Boden, bevor er ins Tor geht). VORSICHT MIT DEM BEACH-HOMONYM: Der Hallenbegriff « spin shot » der EHF meint diese Geste, ihr Beach-Abschnitt definiert « spin shot (360º) » aber als vollständige KÖRPERDREHUNG in der Luft — eine völlig andere Aktion. Kein Namensgeber im Text: sowjetische Erfindung, deutsche Verbreitung und französische Übernahme des Wortes sind drei Erzählungen, von denen keine verbandlich festgehalten ist.
Schwieriger
Statisch, nah am Tor, ohne Torhüter — nur den Ball über den Boden die Richtung wechseln lassen. Den Anlauf vom Flügel ergänzen. Torhüter aktiv. Aus einem echten Flügeleinlauf nach Kreuzung oder Kreisläuferfixierung.
Einfacher
Kniend, ohne Tor — den Ball mit Rotation gegen eine Wand spielen und den Abpraller lesen. Kleinerer Ball. Den Aufsetzpunkt mit einem Reifen auf dem Boden markieren.
Kempa-TrickEin Passgeber unten links spielt einen Luftpass mit der Nummer 1 in den Raum über dem Torraum, markiert durch eine senkrechte Linie. Ein Vollstrecker, von ausserhalb des Raums abgesprungen, fängt im Sprung und schliesst mit einem Wurf in dicker Linie mit der Nummer 2 auf das gehütete Tor rechts ab. Keine Distanz eingezeichnet.12G12ligne de surface de butpasse aérienne dans l’espace au-dessus de la surfacecapter et tirer avant de toucher le solle passeur regarde ailleursle finisseur, impulsion hors de la surface
Spieler in BallbesitzTorhüterPassTorschuss
Kempa-Trick

Zuspiel in den Luftraum über dem Torraum; der Empfänger fängt den Ball im Sprung und wirft — oder bedient einen Mitspieler — bevor er den Boden berührt.

U15–U17U19+ / Senior hoch 15 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Zwei Rollen, Passgeber und Vollstrecker · der Luftraum über dem Torraum · ein Ball
Was trainiert wird
Zuspiel in den Luftraum über dem Torraum; der Empfänger fängt im Sprung und wirft, oder bedient einen Mitspieler, bevor er den Boden berührt. Der Passgeber spielt den Ball zum höchsten Punkt des Sprungs, in den Luftraum, nicht dorthin, wo der Vollstrecker noch steht; der Vollstrecker springt von AUSSERHALB der Torraumlinie ab.
Publizierter Rahmen
Abwerfen, bevor ein Körperteil den Torraumboden berührt; das Landen im Raum NACH dem Abwurf ist erlaubt (IHF-Regeln 6:2a und 6:3a). Das Zuspiel ist die schwierige Hälfte. Progression: zu zweit ohne Abwehr, fangen und landen ohne Wurf, dann den Wurf ergänzen, dann einen Torwart, dann einen Verteidiger.
Der Ablauf
Zuspiel in den Luftraum über dem Torraum; der Empfänger fängt den Ball im Sprung und wirft — oder bedient einen Mitspieler — bevor er den Boden berührt. Zwei Rollen, und das Zuspiel ist die schwierigere Hälfte.
Trainerhinweise
ZUSPIELER: Der Ball muss am höchsten Punkt des Sprungs ankommen, im Luftraum über dem Torraum, nicht dort, wo der Empfänger gerade noch steht; wegschauen, sonst liest die Abwehr die ganze Aktion. ABSCHLUSSSPIELER: Absprung von AUSSERHALB der Torraumlinie; abwerfen, bevor irgendein Körperteil den Torraumboden berührt — nach dem Abwurf im Torraum zu landen ist erlaubt; Fangen und Abwerfen sind eine Aktion, nicht zwei. WAS DIE REGELN WIRKLICH SAGEN (IHF 2025): 6:5 erlaubt das Spielen des Balls in der Luft über dem Torraum; 6:2a gibt Torwartabwurf, wenn ein Spieler mit Ball in den Torraum eindringt; 6:3a hält fest, dass das Betreten nach dem Spielen des Balls nicht bestraft wird. Kein Artikel sagt wörtlich, der Ball müsse vor der Landung abgeworfen sein: Das ist die Folge aus 6:2a gelesen mit 6:3a — also das Paar zitieren und keinen Artikel erfinden. DER NAME IST EIN INSTITUTIONELLER SACHVERHALT, KEINE ÜBERSETZUNGSFRAGE: Der EHF Handball Glossary & Style Guide 2025 §3.2.2 weist Redaktionen an, « kung fu » im Englischen zu vermeiden, und druckt « in-flight goal »; die FFHandball feiert dagegen auf Französisch « le Kung-Fu ». Namensgeber, und hier sind sich die Quellen ausnahmsweise einig: Bernhard Kempa (1920-2017, Frisch Auf Göppingen), erster Einsatz im Wettkampf am 24. März 1954 in Karlsruhe, Deutschland gegen Schweden — mit Kempa als ZUSPIELER, nicht als Abschlussspieler.
Schwieriger
Zu zweit, ohne Abwehr und ohne Torhüter: in den Luftraum über dem Torraum zuspielen, fangen und landen, ohne Wurf. Den Wurf ergänzen. Einen Torhüter ergänzen. Einen Abwehrspieler auf den Abschluss ergänzen. Aus einem echten Positionsangriff.
Einfacher
Der Trainer wirft den Ball aus 2 m mit der Hand zu. Nur fangen und landen, bewertet wird, ob der Ball die Hand vor der Landung verlassen hat. Ziel senken: fangen und den Ball in einen Reifen legen statt werfen.
SchwenkerEin Angreifer mit Ball steht einem am Block festgelegten Verteidiger gegenüber. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, ist die ausgeholte Finte, deren Ball auf den Boden fällt; ein welliges Dribbling, mit 2 nummeriert, zeigt den Spieler, der bei der Landung wieder aufnimmt und vorbeizieht. Keine Distanz eingezeichnet.1D12armer un vrai tir en suspension, lâcher la balle au solrécupérer à la retombée et poursuivre l’actionle défenseur engagé au contre
Spieler in BallbesitzSpieler, der erobertTorschussDribbling
Schwenker

Finte eines Sprungwurfs: Der Werfer holt aus, springt, lässt den Ball während des Sprungs auf den Boden fallen, nimmt ihn bei der Landung wieder auf und setzt seine Angriffsaktion fort.

U15–U17U19+ / Senior mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Eins gegen eins · Sprungwurffinte mit Aufsetzer · ein Ball
Was trainiert wird
Finte eines Sprungwurfs: der Werfer holt aus, springt, lässt den Ball während des Sprungs auf den Boden fallen, nimmt ihn bei der Landung wieder auf und setzt seine Aktion fort. Die Finte muss ein echter ausgeholter Wurf sein, sonst legt sich der Verteidiger nicht fest und die Geste hat keinen Zweck. Ausbalanciert landen, dem geschaffenen Raum zugewandt.
Publizierter Rahmen
Der Spieler muss den Ball im ersten Sprung abgeben, bevor er den Boden wieder berührt: das setzt den Schrittzähler zurück (IHF-Regeln 7:3, 7:4a, 7:7). Progression: zuerst ohne Gegner, dann ein passiver Verteidiger mit hohen Armen, dann ein aktiver Verteidiger.
Der Ablauf
Finte eines Sprungwurfs: Der Werfer holt aus, springt, lässt den Ball während des Sprungs auf den Boden fallen, nimmt ihn bei der Landung wieder auf und setzt seine Angriffsaktion fort. Die FFHandball ordnet die Geste dem Überspielen des Gegenspielers zu — « passe, 3 pas, débordement, dribble, Schwenker… » — und nicht dem Wurf.
Trainerhinweise
Das Gütekriterium ist die Remarque des Verbandes selbst, und sie ist eine REGELAUFLAGE, kein Stilhinweis: « Le joueur doit lâcher la balle dans la première suspension avant de reprendre le contact avec le sol. » Genau das setzt die Schrittzählung zurück. Die Finte muss ein echter, ausgeholter Sprungwurf sein; ein halbherziger Arm bewegt niemanden und die Geste verliert ihren Zweck. Ausbalanciert landen, zugewandt zum geschaffenen Raum und nicht zum verlassenen. Der Aufsetzer ist Mittel, nicht Zweck: Die Geste zahlt sich nur aus, wenn der Abwehrspieler zum Block ausgelöst hat. BEI DEN REGELN ALS DURCH KONSTRUKTION ZULÄSSIG darstellen und nie als etwas, das die IHF ausdrücklich entschieden hätte — 7:3 (drei Schritte nach dem Fangen des Balls im Anschluss an einen Aufsetzer), 7:4a (den Ball einmal aufsetzen und wieder fangen), 7:7 (den Ball erneut berühren, sobald er den Boden berührt hat). Zwei Textlücken, über alle 89 Seiten geprüft: 7:4 beginnt mit « while standing or running » und sagt nichts zum Sprung, und weder Clarification noch Guideline behandeln einen Aufsetzer im Sprung. Kein Namensgeber: Die Quellen teilen sich zwischen Hinrich und Uwe Schwenker, beide deutsche Nationalspieler, und das Glossaire nennt keinen von beiden.
Schwieriger
Ohne Gegner, aus dem Stand: ausholen, springen, ablegen, aufnehmen, drei Schritte, werfen. Passiven Abwehrspieler mit hohen Armen ergänzen. Abwehrspieler aktiv, ein Versuch pro Angriff. Im 1 gegen 1 mit Torhüter, wobei nur Tore nach gelungenem Schwenker zählen.
Einfacher
In zwei Teile zerlegen — (a) springen und den Ball auf den Boden ablegen, ohne Wurf; (b) aufnehmen und werfen, der Ball wird angeworfen. Dann den Sprung ganz weglassen: im Stand finten, aufsetzen, aufnehmen, werfen. Kleinerer Ball.
Tir costalEin Werfer bei 7 m steht einem Torwart rechts gegenüber, ein Verteidiger mit hohen Armen dazwischen. Ein Wurf in dicker Linie, mit 1 nummeriert, geht tief auf Hüfthöhe in eine Ecke ab; ein blasser, nicht nummerierter Weg zeigt die Schulterhöhe, die der Torwart erwartet. Die 7-m-Linie ist bemasst.G1D17 mlâcher à la hanche DU TIREUR, sous la lecture du gardienla hauteur d’épaule que le gardien attenddéfenseur bras hauts
TorhüterSpieler in BallbesitzSpieler, der erobertTorschussdie andere Wahl
Tir costal

Wurf mit Ballabgabe auf Hüfthöhe, im Stand oder im Sprung, statt der üblichen Abgabe auf Schulterhöhe.

U15–U17U19+ / Senior mittel 12 Min.
Übungsdetails
Aufbauen
Ein Tor, ein Torwart · Ballabgabe an der Hüfte des Werfers · ein Verteidiger mit hohen Armen
Was trainiert wird
Wurf mit Ballabgabe auf Hüfthöhe DES WERFERS, im Stand oder im Sprung, statt der üblichen Abgabe auf Schulterhöhe. Der ganze Wert liegt in der Täuschung: der Torwart liest eine Abgabe auf Schulterhöhe, der Ball geht daher aus unerwarteter Höhe und unerwartetem Winkel ab. Die Handgelenkkontrolle findet den Winkel.
Publizierter Rahmen
Die tiefe Abgabe kostet Kraft, also muss die Platzierung sie ausgleichen. Es ist die einzige Geste der Reihe mit rein beschreibendem Namen. Progression: statisch ohne Torwart bei 7 m, dann mit Torwart, dann mit einem Verteidiger mit hohen Armen, dann vom Flügel im spitzen Winkel.
Der Ablauf
Wurf mit Ballabgabe auf Hüfthöhe, im Stand oder im Sprung, statt der üblichen Abgabe auf Schulterhöhe. Das Stichwort der FFHandball lautet « Tir costal »; « tir à la hanche » steht nur in der Remarque, als die vom Verband anerkannte umgangssprachliche Variante. Ein deutscher Verbandsausdruck für den Begriff wurde nicht gefunden, deshalb bleibt hier die französische Fassung stehen.
Trainerhinweise
Die Abgabe erfolgt an der Hüfte DES WERFERS — daher costal, die Flanke. Zwei sekundäre Quellen verlegen sie an die Hüfte des Abwehrspielers: Das ist eine andere Geste, definiert über die Lücke am Körper vorbei und nicht über den Armweg, und die FFHandball gibt hier den Ausschlag. Der ganze Wert liegt in der Täuschung: Der Torhüter liest eine Abgabe auf Schulterhöhe, der Ball kommt aus unerwarteter Höhe und unerwartetem Winkel. Die Geste funktioniert im Stand wie im Sprung — der Verband nennt beides ausdrücklich. Die Handgelenkskontrolle findet die Ecke; die tiefe Abgabe kostet Tempo, also muss die Platzierung dafür aufkommen. DIE EHF WIDERSPRICHT SICH ZWISCHEN DEN AUSGABEN, UND BEIDE SIND PRIMÄRQUELLEN: Das ältere Glossar definiert den hip shot über Verbergen, eine peitschenartige Bewegung und die Hüftrotation; der Style Guide 2025 über die Abgabehöhe, « a shot that is released from below hip level, typically used to surprise the goalkeeper or defender ». 2025 vorziehen, das mit der FFHandball übereinstimmt — das aber sagen, statt die ältere Fassung zu verschweigen. KEIN NAMENSGEBER, und das ist erwähnenswert: Es ist die einzige Geste der Reihe mit einem rein beschreibenden Namen.
Schwieriger
Statisch, ohne Torhüter, aus 7 m — die tiefe Abgabe einschleifen. Torhüter ergänzen. Abwehrspieler mit hohen Armen ergänzen, damit die tiefe Abgabe einen Grund hat. Vom Flügel aus spitzem Winkel, Torhüter aktiv.
Einfacher
Aufsetzerpass auf ein Bodenziel statt Wurf aufs Tor. Aus 3 m, ohne Abwehr und ohne Torhüter. Nur im Stand — den Sprung weglassen.

Die Zonenabwehr

Drei Systeme, eine Lehrreihenfolge. Manndeckung und Kleine Spiele bleiben die Voraussetzung vor jeder Zone.

Als erste Zone zu lehren (U13+)

Stärken : Kompakt, schwer zu durchbrechen, am einfachsten zu organisieren.

Schwächen : Anfällig für präzise Distanzwürfe; wenige Ballgewinne.

Welcher Ball?

Offizielle IHF-Grössen (Spiel mit Harz).

Grösse 0 / Softball Unter 8 Jahren (Minihandball) 46–48 cm · ~225–275 g — der Minihandball-Ball ist von der IHF nicht reglementiert: Schaumstoffball zulässig.
Grösse 1 Mädchen 8–14 · Jungen 8–12 50–52 cm · 290–330 g
Grösse 2 Frauen und Mädchen 14+ · Jungen 12–16 54–56 cm · 325–375 g
Grösse 3 Männer und Jungen 16+ 58–60 cm · 425–475 g

Spiel ohne Harz: Seit 2019 spezifiziert die IHF eigene harzfreie Bälle — kleiner, etwas leichter, mit haftender Oberfläche. Wo die Halle Harz verbietet, direkt harzfreie Bälle anschaffen.

Diese Übungen sind in Paak

Den Generator oben gibt es auch in der App, direkt auf der Trainingseinheit Ihrer Mannschaft: Kategorie, Dauer, Thema — und Paak stellt aus derselben Bibliothek von 36 Übungen einen minutierten Ablauf mit fünf Blöcken zusammen. Anpassen, speichern — das ist kostenlos. Der Ausdruck des Trainingsblatts und eigene Übungen über 5 hinaus sind in Paak One verfügbar.

In Paak

Diese Übungen sind in Paak

Der Generator ist direkt in der Trainingseinheit: nach Alterskategorie der Teilnehmer und Dauer planen, ein Thema wählen. Paak stellt aus derselben Bibliothek von 36 Übungen einen minutierten Ablauf mit fünf Blöcken zusammen — Aufwärmen, zwei Arbeitsphasen, ein Spiel und ein Cool-down.

Planen, anpassen und speichern ist kostenlos.

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