Die Paak-Wissensbasis für Handballtrainerinnen und -trainer — vom Minihandball bis zum Leistungsbereich. Wählen Sie Ihre Alterskategorie: Schwerpunkte, Übungen und Taktik passen sich an.
Aufgebaut auf den Rahmenwerken von IHF und EHF, dem Vereinsreferenzial der FFHandball und publizierter Forschung — die Quellen stehen in jedem Leitfaden. Übungen aus der gängigen Trainingspraxis werden keinem Verband zugeschrieben. Geprüft · Juli 2026
Ihre Alterskategorie
Vorrangig trainieren
Spass und allgemeine Motorik — laufen, springen, werfen, fangen
Viele Bälle, viele Ballkontakte
Kleine Spiele und Minihandball 4 gegen 4 auf verkleinertem Feld
In diesem Alter vermeiden
Formelle Zonenabwehr
Zusatzlasten und Krafttraining
Ergebnisdruck, feste Position
Vorrangig trainieren
Individuelle Technik: alle Passarten, Beinarbeit, Drei-Schritt-Rhythmus
1 gegen 1 und Finten, beidseitig
Kleinfeldspiele 3 gegen 3 / 4 gegen 4, Rumpfstabilisation mit dem Körpergewicht
In diesem Alter vermeiden
Zu früh festgelegte Positionen
Komplexe kombinierte Abwehrsysteme
Maximallasten im Krafttraining
Vorrangig trainieren
Positionsrollen und Zonen in der Reihenfolge 6-0 → 5-1 → 3-2-1
Taktische Abläufe und schnelles Umschaltspiel
Progressiver Kraftaufbau nach dem Wachstumsschub
In diesem Alter vermeiden
Überspezialisierung auf eine einzige Position
Den schwachen Arm vernachlässigen
Schulter- / Knieprävention ignorieren
Vorrangig trainieren
Systembeherrschung und gegnerspezifische Taktik
Individualisierte, periodisierte Athletik
Video, Statistik und Belastungssteuerung
In diesem Alter vermeiden
Prävention in belasteten Phasen vernachlässigen
Spiel an Spiel reihen ohne angepasste Mikrozyklen
Die Einheit für heute
« Was machen wir heute Abend mit den Kindern? » — Dauer und Schwerpunkt wählen, und Paak stellt einen altersgerechten Trainingsablauf zusammen.
Die Übungen
Die 36 Übungen der Paak-Bibliothek — dieselben wie in der App. Jede Karte nennt die Trainerhinweise, eine schwierigere und eine einfachere Variante.
Passdreieck
Drei Spieler im Dreieck mit 4–5 m Abstand. Passen und dem eigenen Pass zum nächsten Hütchen folgen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Drei Spieler im Dreieck mit 4–5 m Abstand. Passen und dem eigenen Pass zum nächsten Hütchen folgen. Passarten wechseln: gerade, Bodenpass, Handgelenkpass, Sprungpass, schwache Hand.
Trainerhinweise
Mit beiden Händen weich fangen, in den Pass hineingehen, Blick zum Spiel.
Schwieriger
Einen passiven, dann aktiven Verteidiger ergänzen; in der Bewegung ausführen.
Einfacher
Größeres Dreieck, im Stand, weicherer Ball.
Doppelpass zum Tor
Zwei Reihen an der 9-m-Linie. Passen, in die Lücke sprinten, Rückpass annehmen, abschließen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Zwei Reihen an der 9-m-Linie. Passen, in die Lücke sprinten, Rückpass annehmen, abschließen. Seite und Distanz variieren.
Trainerhinweise
Der Lauf startet NACH dem Pass; Ball mit hoher Hand fordern; Abschluss per Sprungwurf.
Schwieriger
Verteidiger in der Lücke; maximal 2 Ballkontakte.
Einfacher
Ohne Abschluss, Rückpass im Stand.
Sprungwurf — Drei-Schritt-Rhythmus
Anlauf, Ball während des Laufs auf Schulterhöhe, explosiver dritter Schritt (links-rechts-links für Rechtshänder), Absprung, freies Knie hoch, Wurfarm durchziehen und auf dem Absprungbein landen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Anlauf, Ball während des Laufs auf Schulterhöhe, explosiver dritter Schritt (links-rechts-links für Rechtshänder), Absprung, freies Knie hoch, Wurfarm durchziehen und auf dem Absprungbein landen.
Trainerhinweise
Den Arm nicht zu früh strecken; Ellbogen bleibt hoch; nach dem Abwurf zum Ziel zeigen.
Schwieriger
Auf 2, dann 1 Schritt reduzieren; einen Blocker ergänzen; nach Kreuzen werfen.
Einfacher
Standwurf, größeres Ziel, ohne Torwart.
Außenwurf aus spitzem Winkel
Start im Außenkorridor, Fangen im Lauf, Absprung ins Feld hinein, um den Winkel zu öffnen, langer Flug, verzögerter Abwurf über den herauskommenden Torwart.
Übungsdetails
Der Ablauf
Start im Außenkorridor, Fangen im Lauf, Absprung ins Feld hinein, um den Winkel zu öffnen, langer Flug, verzögerter Abwurf über den herauskommenden Torwart.
Trainerhinweise
Raum INS Feld gewinnen, nicht entlang der Linie; Heber / Dreher / Aufsetzer variieren.
Schwieriger
Aktiver Torwart plus deckender Verteidiger.
Einfacher
Ohne Verteidiger, größerer Winkel ab 45°.
1 gegen 1 — Durchbruchfinte
Vor dem Verteidiger an der 9-m-Linie: Ansatz zu einer Seite (klarer Schritt + Schulter), Explosion zur anderen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Vor dem Verteidiger an der 9-m-Linie: Ansatz zu einer Seite (klarer Schritt + Schulter), Explosion zur anderen. Beidseitig arbeiten, dann Wurffinte → Durchbruch verketten.
Trainerhinweise
Die Finte auf Armlänge zum Verteidiger spielen; Tempowechsel schlägt Richtungswechsel.
Schwieriger
Verteidiger bei 100 %, Aktion abschließen; Doppelfinte.
Einfacher
Passiver Verteidiger bei 50 %, breitere Gasse.
Kleinfeldspiel 3 gegen 3
Halbes oder Drittelfeld, kleine Tore oder Zielzonen. Eine Regel wählen: 3 Pässe vor dem Torwurf, Bodenpass Pflicht, Tore nur per Sprungwurf.
Übungsdetails
Der Ablauf
Halbes oder Drittelfeld, kleine Tore oder Zielzonen. Eine Regel wählen: 3 Pässe vor dem Torwurf, Bodenpass Pflicht, Tore nur per Sprungwurf.
Trainerhinweise
Alle berühren den Ball; die Regel zielt auf das Tagesziel; Ansagen in maximal 20 Sekunden.
Nach Ballgewinn oder Parade: 1. Welle = Außen sprinten die Korridore, langer Abwurf wenn frei; sonst 2.
Übungsdetails
Der Ablauf
Nach Ballgewinn oder Parade: 1. Welle = Außen sprinten die Korridore, langer Abwurf wenn frei; sonst 2. Welle = 2–3 Anspielstationen tragen den Ball mit kurzen Pässen nach vorn, bevor die Abwehr steht.
Trainerhinweise
Erster Blick gilt dem langen Abwurf des Torwarts; Korridore breit halten; in unter 6 Sekunden abschließen.
Schwieriger
2 zurücklaufende Verteidiger ergänzen; bei Abbruch in den Positionsangriff übergehen.
Einfacher
Ohne Gegner, Korridore mit Hütchen markiert.
Schnelles Umschalten in die Abwehr
Provozierter Ballverlust: auf das Signal zurücksprinten, zuerst die Mitte sichern, den langen Pass auf die startenden Aussen abschneiden.
Übungsdetails
Der Ablauf
Provozierter Ballverlust: auf das Signal zurücksprinten, zuerst die Mitte sichern, den langen Pass auf die startenden Aussen abschneiden. Maszstab ist die gemeinsame Neuordnung, nicht die Stoppuhr.
Trainerhinweise
Mitte vor Seiten; kommunizieren; der nächste Spieler bremst den Ballträger.
Schwieriger
Rückzug in Unterzahl, 5 gegen 6.
Einfacher
Ohne Gegner, auf Zeit.
Manndeckung — das Duell
1 gegen 1 auf dem ganzen oder halben Feld: gebeugte Haltung, Nachstellschritte ohne Überkreuzen, Armlänge Abstand, den Ballträger nach außen lenken.
Übungsdetails
Der Ablauf
1 gegen 1 auf dem ganzen oder halben Feld: gebeugte Haltung, Nachstellschritte ohne Überkreuzen, Armlänge Abstand, den Ballträger nach außen lenken.
Trainerhinweise
Mit den Beinen verteidigen, nicht mit den Armen; nie den Rücken zudrehen; DIE Voraussetzung vor jeder Raumdeckung.
Schwieriger
2 gegen 2 mit Aushilfe und Übergabe.
Einfacher
Ballträger nur mit Tempodribbling.
Den Ball zähmen
Ein Ball pro Kind, freier Raum. Um die Hüfte kreisen, Achter durch die Beine, prellen und fangen, hochwerfen und vor dem Fangen klatschen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Ein Ball pro Kind, freier Raum. Um die Hüfte kreisen, Achter durch die Beine, prellen und fangen, hochwerfen und vor dem Fangen klatschen. Alle 45 Sekunden eine neue Aufgabe.
Trainerhinweise
Finger gespreizt, weiche Hände, Blick nach oben und nicht auf den Ball. Jedes Kind hat einen Ball — niemand wartet.
Schwieriger
Dieselben Aufgaben im Gehen, dann im Laufen; einhändig fangen.
Einfacher
Größerer, weicherer Ball; Übungen im Sitzen.
Zuspiel zu zweit in Bewegung
Zu zweit, ein Ball, nebeneinander durch die Halle und zurück.
Übungsdetails
Der Ablauf
Zu zweit, ein Ball, nebeneinander durch die Halle und zurück. Zuspiel, Fangen, weitergehen. Danach im Laufen. Variieren: Schlagwurf, Bodenpass, schwache Hand.
Trainerhinweise
Vor den Partner passen, nicht auf ihn. Beide Hände zeigen den Ball an. Niemand bleibt zum Werfen stehen.
Schwieriger
Abstand vergrößern; einen dritten Spieler in die Mitte stellen.
Einfacher
Im Stand gegenüber, kürzerer Abstand.
Die Passuhr
Sechs bis acht Spieler im Kreis. Quer durch den Kreis zuspielen, dann zum Platz des Angespielten laufen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Sechs bis acht Spieler im Kreis. Quer durch den Kreis zuspielen, dann zum Platz des Angespielten laufen. Ein Ball, danach zwei.
Trainerhinweise
Vor dem Wurf den Namen rufen. Direkt nach dem Zuspiel loslaufen — der Kreis steht nie still.
Schwieriger
Zwei Bälle gleichzeitig, dann drei; Zuspiel zum Nachbarn verboten.
Einfacher
Nur ein Ball, nur zum Nachbarn passen, ohne Laufen.
Zehnerpass
Zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld, ohne Tor. Die Mannschaft in Ballbesitz versucht zehn Pässe in Folge, die andere abzufangen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld, ohne Tor. Die Mannschaft in Ballbesitz versucht zehn Pässe in Folge, die andere abzufangen. Kein Körperkontakt, kein Laufen mit dem Ball.
Trainerhinweise
Breit verteilen, das Feld groß machen. Vor der Annahme den Kopf heben. Die Pässe gemeinsam laut mitzählen.
Schwieriger
Feld verkleinern; jeder dritte Pass muss ein Bodenpass sein.
Einfacher
Nur bis fünf zählen; einen Joker einbauen, der immer mit dem ballbesitzenden Team spielt.
Zielwurf aus dem Stand
Reifen, Hütchen oder Kreidefelder in den Torecken. Aus dem Stand werfen, Gegenbein vorne, und ein Ziel treffen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Reifen, Hütchen oder Kreidefelder in den Torecken. Aus dem Stand werfen, Gegenbein vorne, und ein Ziel treffen. Gezählt werden Treffer auf die Ziele, nicht Tore.
Trainerhinweise
Gegenbein vorne, Ellenbogen hoch, die Bewegung zum Ziel hin ausschwingen. Flach in die Ecken zielen.
Schwieriger
Einen Meter zurückgehen; einen Schritt vor dem Wurf ergänzen; ein Torwart stellt sich ins Tor.
Einfacher
Näher herangehen; größere Ziele; leichterer Ball.
Wurf nach Anlauf
Kurze Reihe, ein Ball pro Kind. Ein kurzer Anlauf zur 6-Meter-Linie, Wurf vor der Linie, Landung auf beiden Füßen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Kurze Reihe, ein Ball pro Kind. Ein kurzer Anlauf zur 6-Meter-Linie, Wurf vor der Linie, Landung auf beiden Füßen. Abwechselnd rechte und linke Seite.
Trainerhinweise
Ball früh aufgeladen, über der Schulter. Vor der Linie werfen und ausbalanciert landen. Der Rhythmus kommt von selbst — die Drei-Schritt-Regel wird in diesem Alter nicht geübt.
Schwieriger
Vor dem Anlauf einmal prellen; den Sprungwurf einführen.
Einfacher
Nur ein Schritt, oder Wurf aus dem Stand.
Fischer, Fischer mit Ball
Alle Kinder stehen mit Ball auf einer Seite, ein bis zwei Fänger in der Mitte.
Übungsdetails
Der Ablauf
Alle Kinder stehen mit Ball auf einer Seite, ein bis zwei Fänger in der Mitte. Prellend auf die andere Seite wechseln; wer abgeschlagen wird, fängt mit.
Trainerhinweise
Richtung und Tempo wechseln statt geradeaus laufen. Den Ball mit dem Körper abschirmen. Kopf hoch, die Lücke suchen.
Schwieriger
Die Fänger versuchen, den Ball wegzuspielen, statt abzuschlagen.
Einfacher
Den Ball tragen statt prellen; den Laufweg verbreitern.
Alle einmal ins Tor
Zwei kleine Tore, kurze Reihen. Jedes Kind steht eine Minute im Tor gegen weiche Würfe von 6 m und wechselt dann auf die Wurfposition.
Übungsdetails
Der Ablauf
Zwei kleine Tore, kurze Reihen. Jedes Kind steht eine Minute im Tor gegen weiche Würfe von 6 m und wechselt dann auf die Wurfposition. Alle gehen rein, niemand ist der Torwart.
Trainerhinweise
Füße in Bewegung, Hände hoch und vorne, dem Ball entgegengehen statt warten. Den Versuch loben, nicht die Parade.
Schwieriger
Die Werfer sagen die Ecke vorher an.
Einfacher
Weicherer Ball, gerollte oder geprellte Würfe, näheres Tor.
Die Kegel verteidigen
Drei Hütchen oder Kegel stehen in einer kleinen Zone. Ein Kind verteidigt sie mit Händen und Füßen, die anderen rollen oder prellen den Ball, um sie umzuwerfen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Drei Hütchen oder Kegel stehen in einer kleinen Zone. Ein Kind verteidigt sie mit Händen und Füßen, die anderen rollen oder prellen den Ball, um sie umzuwerfen. Jede Minute wechseln.
Trainerhinweise
Auf den Fußballen bleiben, den Winkel zwischen Ball und Kegeln zustellen. Beide Hände bereit.
Schwieriger
Zwei Werfer spielen sich vor dem Wurf zu; einen vierten Kegel ergänzen.
Einfacher
Nur rollen; weniger Kegel, weiter auseinander.
Koordinationsparcours
Vier bis fünf Stationen in der Halle: Einbeinsprünge durch Reifen, unter einer Bank durchkriechen, auf einer Linie balancieren, Rolle vorwärts auf der Matte, Wurf und Fang an der Wand.
Übungsdetails
Der Ablauf
Vier bis fünf Stationen in der Halle: Einbeinsprünge durch Reifen, unter einer Bank durchkriechen, auf einer Linie balancieren, Rolle vorwärts auf der Matte, Wurf und Fang an der Wand. Zwei Durchgänge.
Trainerhinweise
Bewegungsqualität vor Tempo. Weich landen, Knie gebeugt. Beide Füße, beide Hände, beide Richtungen.
Schwieriger
Einen Durchgang stoppen; an jeder Station einen Ball mitführen.
Einfacher
Weniger Stationen, zuerst einmal langsam im Gehen durchgehen.
Fangspiele für die Beinarbeit
Drei kurze Fangspiele im Wechsel: Kettenfangen, Schattenlaufen zu zweit, Versteinerungsfangen mit Befreien durch Durchkriechen.
Übungsdetails
Der Ablauf
Drei kurze Fangspiele im Wechsel: Kettenfangen, Schattenlaufen zu zweit, Versteinerungsfangen mit Befreien durch Durchkriechen. Je 90 Sekunden, kurze Pausen.
Trainerhinweise
Kleine schnelle Schritte beim Richtungswechsel. Schauen, wohin man läuft. Niemand scheidet aus, alle bleiben im Spiel.
Schwieriger
Das Feld verkleinern; dem Fänger einen Ball geben.
Einfacher
Größeres Feld, mehr Fänger, damit niemand lange läuft.
Alle nach vorn
Sobald der Torwart den Ball hat, läuft die ganze Mannschaft zum anderen Tor, spielt dabei nach vorn ab und schließt ab.
Übungsdetails
Der Ablauf
Sobald der Torwart den Ball hat, läuft die ganze Mannschaft zum anderen Tor, spielt dabei nach vorn ab und schließt ab. Zurück im Trab. Sechs bis sieben Wiederholungen.
Trainerhinweise
Zuerst laufen, dann den Ball suchen. Nach vorn passen, nie zurück. Über die ganze Breite verteilen.
Schwieriger
Ein bis zwei Abwehrspieler laufen zurück; auf drei Pässe begrenzen.
Einfacher
Im Gehen durchspielen, ohne Gegner und ohne Abschluss.
Ball zum Kapitän
Zwei Mannschaften, keine Tore. Jede Mannschaft hat einen Kapitän, der in einem Reifen am Ende des Feldes steht.
Übungsdetails
Der Ablauf
Zwei Mannschaften, keine Tore. Jede Mannschaft hat einen Kapitän, der in einem Reifen am Ende des Feldes steht. Ein Punkt, wenn der Kapitän einen Pass fängt. Nach jedem Punkt wird der Kapitän gewechselt.
Trainerhinweise
Nach dem Zuspiel weiterlaufen. Den freien Mitspieler suchen, statt den Pass zu erzwingen. Niemand darf in den Reifen.
Schwieriger
Zwei Kapitäne pro Team; ein Abwehrspieler darf den Reifen bewachen.
Einfacher
Größere Reifenzone, mehr Kapitäne, beim ersten Pass kein Abfangen erlaubt.
Überzahlspiel 4 gegen 3
4 gegen 3 (oder 3 gegen 2) mit Torhütern auf einem Drittelfeld.
Übungsdetails
Der Ablauf
4 gegen 3 (oder 3 gegen 2) mit Torhütern auf einem Drittelfeld. Der Angriff hat immer einen freien Spieler. Jedes Kind darf den Platz im Tor einnehmen, sobald die eigene Mannschaft den Ball verliert. Kein Prellen, oder nur ein Bodenkontakt.
Trainerhinweise
Es ist immer jemand frei — Kopf hoch und finden; kein Körperkontakt mit dem Ballträger; nach einem Tor eröffnet der Torwart sofort.
Schwieriger
Auf 4 gegen 4 ausgleichen; freies Prellen erlauben.
Einfacher
5 gegen 3; Feld vergrößern; drei Pässe ohne Gegenwehr.
Minihandball 4 + Torwart
Das echte Spiel im Kleinformat: etwa 20 × 13 m, Tore 2,40 × 1,60 m, Ballgröße 00/0, vier Feldspieler plus Torwart, gemischte Teams.
Übungsdetails
Der Ablauf
Das echte Spiel im Kleinformat: etwa 20 × 13 m, Tore 2,40 × 1,60 m, Ballgröße 00/0, vier Feldspieler plus Torwart, gemischte Teams. Kurze Halbzeiten, gleiche Spielzeit für jedes Kind.
Trainerhinweise
Kein Körperkontakt mit dem Ballträger; nach einem Tor bringt der Torwart den Ball sofort ins Spiel; großzügig pfeifen — das Spiel laufen lassen.
Schwieriger
Pro Einheit eine Regel einführen (Schrittregel, Torraum); ein Miniturnier spielen.
Einfacher
Einen Angreifer in Überzahl ergänzen; Tor vergrößern; Spieleröffnung ohne Gegenwehr.
Shoot-out — Pass, Lauf, Abschluss
Ein Angreifer startet mit dem Ball an der eigenen Torlinie, ein Mitspieler steht im eigenen Torraum.
Übungsdetails
Der Ablauf
Ein Angreifer startet mit dem Ball an der eigenen Torlinie, ein Mitspieler steht im eigenen Torraum. Pass zu ihm, Sprint Richtung gegnerisches Tor, Rückpass annehmen und werfen. Ein Gegenspieler wartet im gegenüberliegenden Torraum als Torwart. Dann wird rotiert: Der Werfer geht nach hinten, der Passgeber wird Torwart, der Torwart wird Werfer.
Trainerhinweise
Jedes Kind spielt alle drei Rollen; den Rückpass in der Bewegung annehmen; werfen, bevor der Torwart herauskommt.
Schwieriger
Zwei Felder parallel für mehr Wiederholungen; einen verfolgenden Verteidiger ergänzen.
Einfacher
Laufweg verkürzen; der Torwart bleibt auf der Linie; Softball.
Spiel auf mehrere Tore
3 gegen 3 in einem Quadrat mit vier kleinen Hütchentoren — zwei zum Angreifen, zwei zum Verteidigen.
Übungsdetails
Der Ablauf
3 gegen 3 in einem Quadrat mit vier kleinen Hütchentoren — zwei zum Angreifen, zwei zum Verteidigen. Ein Tor zählt, wenn der Ball durch eines der beiden Zieltore zu einem Mitspieler gepasst wird.
Trainerhinweise
Vor der Ballannahme das Spiel überblicken; das Tor wechseln, wenn eines zugestellt ist; zum freien Mitspieler nach vorn passen.
Schwieriger
Nur ein Ballkontakt vor dem Pass; ein viertes Tor ergänzen.
Einfacher
Quadrat vergrößern; 4 gegen 3 in Überzahl; die erste Minute ohne Verteidiger.
Sperre des Kreisläufers für den Rückraum
Der Kreisläufer stellt eine stehende Sperre am Verteidiger Nr. 2; der Rückraumspieler läuft Schulter an Schulter vorbei und wirft aus 9 m oder bedient den absetzenden Kreisläufer.
Übungsdetails
Der Ablauf
Der Kreisläufer stellt eine stehende Sperre am Verteidiger Nr. 2; der Rückraumspieler läuft Schulter an Schulter vorbei und wirft aus 9 m oder bedient den absetzenden Kreisläufer.
Trainerhinweise
Die Sperre muss stehen, um regelgerecht zu sein; der Kreisläufer löst sich nach dem Vorbeilauf zum Tor.
Schwieriger
Aktive Abwehr; Wurf oder Anspiel je nach Reaktion von Nr. 3.
Einfacher
Passive Abwehr, angekündigte Sperre.
Torwart — kurze Reaktionsserien
Serien von 5–6 schnellen Würfen, Höhen und Ecken variieren, zwischen jedem Wurf zurück in die Grundstellung.
Übungsdetails
Der Ablauf
Serien von 5–6 schnellen Würfen, Höhen und Ecken variieren, zwischen jedem Wurf zurück in die Grundstellung. Serien KURZ halten, um Tempo und Konzentration zu bewahren.
Trainerhinweise
Den Ball absorbieren, nicht schlagen; hohe Würfe beidhändig parieren; jedes Mal aus der Grundstellung starten.
Schwieriger
Eine Sperre vor dem Torwart ergänzen, Würfe nach Kreuzen.
Einfacher
Softbälle, kürzere Distanz, angesagte Ecken.
Torwart — Stellung und Verschieben
Drei Schützen (Linksaussen, Mitte, Rechtsaussen) lassen den Ball rotieren; der Torwart stellt sich bei jedem Pass neu und bewegt sich VOR der Ballabgabe.
Übungsdetails
Der Ablauf
Drei Schützen (Linksaussen, Mitte, Rechtsaussen) lassen den Ball rotieren; der Torwart stellt sich bei jedem Pass neu und bewegt sich VOR der Ballabgabe. Jederzeit überraschender Wurf.
Trainerhinweise
WÄHREND des Passes bewegen; ein Schritt zum Werfer verkleinert den Winkel; beide Hände sichtbar halten und den Ball im Blick behalten.
Schwieriger
Einen abfälschenden Kreisläufer ergänzen; in den Gegenstoß-Abwurf überleiten.
Einfacher
Langsame, angesagte Rotation, ohne Außenwürfe.
Präventionsblock Knie (15 Min.)
Neuromuskulärer Zirkel: Einbeinstand (Augen geschlossen), kontrollierte Kniebeugen und Ausfallschritte, leichte Plyometrie mit weicher Landung und stabilen Knien, seitliche Sprünge 3 Sekunden ausbalancieren.
Übungsdetails
Der Ablauf
Neuromuskulärer Zirkel: Einbeinstand (Augen geschlossen), kontrollierte Kniebeugen und Ausfallschritte, leichte Plyometrie mit weicher Landung und stabilen Knien, seitliche Sprünge 3 Sekunden ausbalancieren.
Trainerhinweise
Landequalität vor Sprunghöhe; Knie über den Zehen; 2–3 Mal pro Woche für nachgewiesene Wirkung.
Schwieriger
Einbeinige Landungen nach leichtem Kontakt.
Einfacher
Plyometrie weglassen, Positionen länger halten.
Präventionsblock Wurfschulter
Mit Band: Außenrotationen mit Ellbogen am Körper, horizontale Skapula-Züge, YTW in Schräglage; kontrollierte Rumpfrotation.
Übungsdetails
Der Ablauf
Mit Band: Außenrotationen mit Ellbogen am Körper, horizontale Skapula-Züge, YTW in Schräglage; kontrollierte Rumpfrotation.
Trainerhinweise
Rotatorenmanschette + Schulterblattstabilisatoren + Rumpf: Geschützt wird die komplette Wurfkette.
Schwieriger
Mehr Widerstand, langsame exzentrische Rotationen.
Einfacher
Ohne Band, reduzierte Amplituden.
Chabala
Finte eines Schlagwurfs: Beim Abwurf führt das Handgelenk unter den Ball, der Wurf verliert schlagartig an Tempo und der bereits festgelegte Torhüter greift ins Leere.
Übungsdetails
Der Ablauf
Finte eines Schlagwurfs: Beim Abwurf führt das Handgelenk unter den Ball, der Wurf verliert schlagartig an Tempo und der bereits festgelegte Torhüter greift ins Leere. Der Verband nennt zwei Situationen: den 7-Meter-Wurf und das Ende eines Nahduells mit dem Torhüter.
Trainerhinweise
Entscheidend ist die VERZÖGERUNG — das Handgelenk führt unter den Ball — und nicht die Flugkurve: Die FFHandball schreibt nur « ralentir la vitesse de la balle », und die Medienquellen widersprechen einander, wo der Ball landet (Heber über den Torhüter, schwebender Ball zwischen Kopf und Schulter, Finte nach unten). Das Ausholen muss wie ein echter Schlagwurf aussehen, sonst legt sich der Torhüter nicht fest und es gibt nichts zu überlisten. Es ist kein Heber: Bei der Chabala knickt das Handgelenk ab, beim Heber schiebt der Werfer den Ball darüber — dasselbe Glossaire führt « Lobe » als eigenes Stichwort. Kein Namensgeber: Die Herkunft ist wirklich ungeklärt, die oft wiederholte Zuschreibung an Jackson Richardson ist durch keine Quelle belegt.
Schwieriger
Statisch von 7 m ohne Torhüter, auf eine Marke in Kopfhöhe. Dann statisch von 7 m mit Torhüter. Dann nach einem Durchbruch aus kurzer Distanz, mit echtem Torhüter. Dann im Penaltyformat, in dem die Chabala doppelt zählt.
Einfacher
Im Stand aus 3 m, ohne Finte — nur das Handgelenk unter dem Ball. Grösserer, weicherer Ball. Torhüter kniet, damit das Zielfenster offensichtlich ist.
Dreher
Wurf mit Effet: Das Handgelenk gibt dem Ball eine starke Rotation mit, der Ball scheint am Tor vorbeizugehen und dreht dann ins Tor zurück — meistens nach einem Aufsetzer.
Übungsdetails
Der Ablauf
Wurf mit Effet: Das Handgelenk gibt dem Ball eine starke Rotation mit, der Ball scheint am Tor vorbeizugehen und dreht dann ins Tor zurück — meistens nach einem Aufsetzer. Die FFHandball hält fest, dass der Aufsetzer OPTIONAL ist: « Il peut être avec ou sans rebond. » Die Variante mit Aufsetzer ist nur die gängige Form, nicht die Definition.
Trainerhinweise
Bewusst NEBEN das Tor zielen — der Ball muss aussehen, als ginge er vorbei. Die Rotation kommt aus einem deutlichen Abknicken des Handgelenks, nicht aus der Armgeschwindigkeit. Vier Phasen: Anlauf, Armladung, Energieübertragung über Handgelenk und Hand, Kontakt und Lösen; Standbein stabil, Knie leicht gebeugt, am Ende eine gelöste Handgelenksrotation. Ein Aufsetzpunkt 2–3 m vor dem Torhüter ist nur ein Anhaltspunkt: Diese Zahl ist sekundär, nicht verbandlich. Der Verband führt die Geste als Schnittmenge zweier eigener Stichwörter: « tir à effet » (vertikale, horizontale oder gemischte Rotation) und « tir à rebond » (der Ball berührt den Boden, bevor er ins Tor geht). VORSICHT MIT DEM BEACH-HOMONYM: Der Hallenbegriff « spin shot » der EHF meint diese Geste, ihr Beach-Abschnitt definiert « spin shot (360º) » aber als vollständige KÖRPERDREHUNG in der Luft — eine völlig andere Aktion. Kein Namensgeber im Text: sowjetische Erfindung, deutsche Verbreitung und französische Übernahme des Wortes sind drei Erzählungen, von denen keine verbandlich festgehalten ist.
Schwieriger
Statisch, nah am Tor, ohne Torhüter — nur den Ball über den Boden die Richtung wechseln lassen. Den Anlauf vom Flügel ergänzen. Torhüter aktiv. Aus einem echten Flügeleinlauf nach Kreuzung oder Kreisläuferfixierung.
Einfacher
Kniend, ohne Tor — den Ball mit Rotation gegen eine Wand spielen und den Abpraller lesen. Kleinerer Ball. Den Aufsetzpunkt mit einem Reifen auf dem Boden markieren.
Kempa-Trick
Zuspiel in den Luftraum über dem Torraum; der Empfänger fängt den Ball im Sprung und wirft — oder bedient einen Mitspieler — bevor er den Boden berührt.
Übungsdetails
Der Ablauf
Zuspiel in den Luftraum über dem Torraum; der Empfänger fängt den Ball im Sprung und wirft — oder bedient einen Mitspieler — bevor er den Boden berührt. Zwei Rollen, und das Zuspiel ist die schwierigere Hälfte.
Trainerhinweise
ZUSPIELER: Der Ball muss am höchsten Punkt des Sprungs ankommen, im Luftraum über dem Torraum, nicht dort, wo der Empfänger gerade noch steht; wegschauen, sonst liest die Abwehr die ganze Aktion. ABSCHLUSSSPIELER: Absprung von AUSSERHALB der Torraumlinie; abwerfen, bevor irgendein Körperteil den Torraumboden berührt — nach dem Abwurf im Torraum zu landen ist erlaubt; Fangen und Abwerfen sind eine Aktion, nicht zwei. WAS DIE REGELN WIRKLICH SAGEN (IHF 2025): 6:5 erlaubt das Spielen des Balls in der Luft über dem Torraum; 6:2a gibt Torwartabwurf, wenn ein Spieler mit Ball in den Torraum eindringt; 6:3a hält fest, dass das Betreten nach dem Spielen des Balls nicht bestraft wird. Kein Artikel sagt wörtlich, der Ball müsse vor der Landung abgeworfen sein: Das ist die Folge aus 6:2a gelesen mit 6:3a — also das Paar zitieren und keinen Artikel erfinden. DER NAME IST EIN INSTITUTIONELLER SACHVERHALT, KEINE ÜBERSETZUNGSFRAGE: Der EHF Handball Glossary & Style Guide 2025 §3.2.2 weist Redaktionen an, « kung fu » im Englischen zu vermeiden, und druckt « in-flight goal »; die FFHandball feiert dagegen auf Französisch « le Kung-Fu ». Namensgeber, und hier sind sich die Quellen ausnahmsweise einig: Bernhard Kempa (1920-2017, Frisch Auf Göppingen), erster Einsatz im Wettkampf am 24. März 1954 in Karlsruhe, Deutschland gegen Schweden — mit Kempa als ZUSPIELER, nicht als Abschlussspieler.
Schwieriger
Zu zweit, ohne Abwehr und ohne Torhüter: in den Luftraum über dem Torraum zuspielen, fangen und landen, ohne Wurf. Den Wurf ergänzen. Einen Torhüter ergänzen. Einen Abwehrspieler auf den Abschluss ergänzen. Aus einem echten Positionsangriff.
Einfacher
Der Trainer wirft den Ball aus 2 m mit der Hand zu. Nur fangen und landen, bewertet wird, ob der Ball die Hand vor der Landung verlassen hat. Ziel senken: fangen und den Ball in einen Reifen legen statt werfen.
Schwenker
Finte eines Sprungwurfs: Der Werfer holt aus, springt, lässt den Ball während des Sprungs auf den Boden fallen, nimmt ihn bei der Landung wieder auf und setzt seine Angriffsaktion fort.
Übungsdetails
Der Ablauf
Finte eines Sprungwurfs: Der Werfer holt aus, springt, lässt den Ball während des Sprungs auf den Boden fallen, nimmt ihn bei der Landung wieder auf und setzt seine Angriffsaktion fort. Die FFHandball ordnet die Geste dem Überspielen des Gegenspielers zu — « passe, 3 pas, débordement, dribble, Schwenker… » — und nicht dem Wurf.
Trainerhinweise
Das Gütekriterium ist die Remarque des Verbandes selbst, und sie ist eine REGELAUFLAGE, kein Stilhinweis: « Le joueur doit lâcher la balle dans la première suspension avant de reprendre le contact avec le sol. » Genau das setzt die Schrittzählung zurück. Die Finte muss ein echter, ausgeholter Sprungwurf sein; ein halbherziger Arm bewegt niemanden und die Geste verliert ihren Zweck. Ausbalanciert landen, zugewandt zum geschaffenen Raum und nicht zum verlassenen. Der Aufsetzer ist Mittel, nicht Zweck: Die Geste zahlt sich nur aus, wenn der Abwehrspieler zum Block ausgelöst hat. BEI DEN REGELN ALS DURCH KONSTRUKTION ZULÄSSIG darstellen und nie als etwas, das die IHF ausdrücklich entschieden hätte — 7:3 (drei Schritte nach dem Fangen des Balls im Anschluss an einen Aufsetzer), 7:4a (den Ball einmal aufsetzen und wieder fangen), 7:7 (den Ball erneut berühren, sobald er den Boden berührt hat). Zwei Textlücken, über alle 89 Seiten geprüft: 7:4 beginnt mit « while standing or running » und sagt nichts zum Sprung, und weder Clarification noch Guideline behandeln einen Aufsetzer im Sprung. Kein Namensgeber: Die Quellen teilen sich zwischen Hinrich und Uwe Schwenker, beide deutsche Nationalspieler, und das Glossaire nennt keinen von beiden.
Schwieriger
Ohne Gegner, aus dem Stand: ausholen, springen, ablegen, aufnehmen, drei Schritte, werfen. Passiven Abwehrspieler mit hohen Armen ergänzen. Abwehrspieler aktiv, ein Versuch pro Angriff. Im 1 gegen 1 mit Torhüter, wobei nur Tore nach gelungenem Schwenker zählen.
Einfacher
In zwei Teile zerlegen — (a) springen und den Ball auf den Boden ablegen, ohne Wurf; (b) aufnehmen und werfen, der Ball wird angeworfen. Dann den Sprung ganz weglassen: im Stand finten, aufsetzen, aufnehmen, werfen. Kleinerer Ball.
Tir costal
Wurf mit Ballabgabe auf Hüfthöhe, im Stand oder im Sprung, statt der üblichen Abgabe auf Schulterhöhe.
Übungsdetails
Der Ablauf
Wurf mit Ballabgabe auf Hüfthöhe, im Stand oder im Sprung, statt der üblichen Abgabe auf Schulterhöhe. Das Stichwort der FFHandball lautet « Tir costal »; « tir à la hanche » steht nur in der Remarque, als die vom Verband anerkannte umgangssprachliche Variante. Ein deutscher Verbandsausdruck für den Begriff wurde nicht gefunden, deshalb bleibt hier die französische Fassung stehen.
Trainerhinweise
Die Abgabe erfolgt an der Hüfte DES WERFERS — daher costal, die Flanke. Zwei sekundäre Quellen verlegen sie an die Hüfte des Abwehrspielers: Das ist eine andere Geste, definiert über die Lücke am Körper vorbei und nicht über den Armweg, und die FFHandball gibt hier den Ausschlag. Der ganze Wert liegt in der Täuschung: Der Torhüter liest eine Abgabe auf Schulterhöhe, der Ball kommt aus unerwarteter Höhe und unerwartetem Winkel. Die Geste funktioniert im Stand wie im Sprung — der Verband nennt beides ausdrücklich. Die Handgelenkskontrolle findet die Ecke; die tiefe Abgabe kostet Tempo, also muss die Platzierung dafür aufkommen. DIE EHF WIDERSPRICHT SICH ZWISCHEN DEN AUSGABEN, UND BEIDE SIND PRIMÄRQUELLEN: Das ältere Glossar definiert den hip shot über Verbergen, eine peitschenartige Bewegung und die Hüftrotation; der Style Guide 2025 über die Abgabehöhe, « a shot that is released from below hip level, typically used to surprise the goalkeeper or defender ». 2025 vorziehen, das mit der FFHandball übereinstimmt — das aber sagen, statt die ältere Fassung zu verschweigen. KEIN NAMENSGEBER, und das ist erwähnenswert: Es ist die einzige Geste der Reihe mit einem rein beschreibenden Namen.
Schwieriger
Statisch, ohne Torhüter, aus 7 m — die tiefe Abgabe einschleifen. Torhüter ergänzen. Abwehrspieler mit hohen Armen ergänzen, damit die tiefe Abgabe einen Grund hat. Vom Flügel aus spitzem Winkel, Torhüter aktiv.
Einfacher
Aufsetzerpass auf ein Bodenziel statt Wurf aufs Tor. Aus 3 m, ohne Abwehr und ohne Torhüter. Nur im Stand — den Sprung weglassen.
Keine Übung entspricht diesen Filtern.
Die Zonenabwehr
Drei Systeme, eine Lehrreihenfolge. Manndeckung und Kleine Spiele bleiben die Voraussetzung vor jeder Zone.
Als erste Zone zu lehren (U13+)
Stärken : Kompakt, schwer zu durchbrechen, am einfachsten zu organisieren.
Schwächen : Anfällig für präzise Distanzwürfe; wenige Ballgewinne.
Wenn die 6-0 steht (U15+)
Stärken : Stört den gegnerischen Rückraum Mitte, provoziert Ballgewinne und Gegenstösse.
Schwächen : Mehr Räume innen für den Kreisläufer und das Kreuzen.
Fortgeschritten, verlangt Koordination (U17+)
Stärken : Aggressiv, früher Druck auf den Ballträger, erzwingt Ballverluste.
Schwächen : Räume für Kreisläufer und Aussen, wenn die Rotationen brechen.
Welcher Ball?
Offizielle IHF-Grössen (Spiel mit Harz).
Grösse 0 / SoftballUnter 8 Jahren (Minihandball) 46–48 cm · ~225–275 g — der Minihandball-Ball ist von der IHF nicht reglementiert: Schaumstoffball zulässig.
Grösse 1Mädchen 8–14 · Jungen 8–12 50–52 cm · 290–330 g
Grösse 2Frauen und Mädchen 14+ · Jungen 12–16 54–56 cm · 325–375 g
Grösse 3Männer und Jungen 16+ 58–60 cm · 425–475 g
Spiel ohne Harz: Seit 2019 spezifiziert die IHF eigene harzfreie Bälle — kleiner, etwas leichter, mit haftender Oberfläche. Wo die Halle Harz verbietet, direkt harzfreie Bälle anschaffen.
Die Leitfäden
Die Tiefe hinter den Werkzeugen: sieben belegte Leitfäden, von der Entwicklung nach Alter bis zu den Regeln.
Den Generator oben gibt es auch in der App, direkt auf der Trainingseinheit Ihrer Mannschaft: Kategorie, Dauer, Thema — und Paak stellt aus derselben Bibliothek von 36 Übungen einen minutierten Ablauf mit vier Blöcken zusammen. Anpassen, speichern — das ist kostenlos. Der Ausdruck des Trainingsblatts und eigene Übungen über 5 hinaus sind in Paak One verfügbar.
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