- Die drei Familien laufen parallel, je eine Lektion von dreien: Dribbling in den Lektionen 1, 4, 7; Wurf in 2, 5, 8; Pass in 3, 6, 9.
- Jedes Ziel ist das, was die Lektion druckt — es ist das Erfolgskriterium des Tages, keine Stilstufe.
- Der Korbleger kommt erst in Lektion 8: der Standwurf wird vor dem Wurf in Bewegung beherrscht.
Quelle: OFSPO, J+S-Kids Basketball, Lektionen 1 bis 9 (Dribbling 1-3, Wurf 1-3, Pass 1-3).
Die publizierte Lernreihenfolge
Die J+S-Kids-Basketball-Lektionen sind nummeriert, und die Reihenfolge ist kein Zufall: Dribbling 1 → Wurf 1 → Passen 1 → Dribbling 2 → Wurf 2 → Passen 2 → Dribbling 3 → Wurf 3 → Passen 3 → Wettkampfformen. Drei Durchgänge pro Familie, jeweils schwieriger, statt eines Blocks pro Thema.
Die Logik: Ein Kind begegnet dem Dribbling dreimal pro Saison auf drei Schwierigkeitsstufen, statt es einmal im September «gemacht» zu haben.
Dribbling
Das publizierte Lernziel der ersten Lektion ist schlicht: dribbeln, ohne den Ball zu schlagen, stoppen und wieder starten. Danach der Ein-Kontakt-Stopp, dann das Dribbling ohne Blick auf den Ball (Lektion 7).
Die Coachingpunkte, die im ganzen Pack wiederkehren: Ball stossen, nicht schlagen; Kopf hoch; Ball schützen; peripheres Sehen. Die Schwierigkeit steigt über Vorgaben — schwache Hand, Richtungswechsel, direkter Gegner — nie über Tempo allein.
Wurf und Abschluss
Der Wurf beginnt im Stand (Lektion 2), dann nach einem Ein-Kontakt-Stopp (Lektion 5), dann in Bewegung — der Korbleger kommt in Lektion 8 mit eigenem Rhythmus.
Hier zählt die Korbhöhe am meisten: Ein ganzes Jahr auf 2,60 m eingeschliffener Wurf muss auf 3,05 m neu gelernt werden. Der Wechsel liegt in der U13.
Passen
Passen lernt man in Bewegung, nicht in Reihen: Die publizierten Formen stellen Passen gegen Dribbling («Pässe gegen Dribblings»), ergänzen einen Verteidiger («Der Balldieb») oder geben ein Ziel vor («Ball zum Kapitän»). Vermittelt wird: Der Pass ist schneller als das Dribbling — ein Argument für Raumaufteilung, keine isolierte Technik.
1 gegen 1 und Mannschaftsspiel
Das Eins-gegen-eins ist eine Entscheidungsform, keine technische Übung: «Der Zöllner» (eine bewachte Zone durchqueren), «Das Duell» (sitzender Start, Wettlauf zum Ball). Das Mannschaftsspiel folgt derselben Logik — Überzahl (2 gegen 1), dann 2-2 und 3-3.
Für die jüngsten Kategorien wichtig: Blocks sind in der U11 verboten, das Zwei-Spieler-Spiel am Block gehört also in höhere Kategorien.
Quellen
- J+S / OFSPO — J+S-Kids Basketball, Lektionen 1–10 (publiziertes Lernziel je Lektion).
- OFSPO / ASEP — Cahier pratique 18, Basketball.
- FFBB — Annexe 3 (Korbhöhen); U9/U11-Reglement (Blocks).
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